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Kunst im Gespräch: Runder Tisch zum Thema Sammlung - Veröffentlicht von ale inside

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  • Dante Straße 6, Bozen, BZ
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Event-Informationen

Wichtige Persönlichkeiten der Sammler-Szene diskutieren unterschiedliche Sammlungsansätze und die vielfältigen Beziehungen zwischen öffentlichen Kunstinstitutionen und privaten Sammler/innen.
Moderation: Susanne Barta

Kontakte :

  • Location : Museion Passage
  • Adresse : Dante Straße 6, Bozen, BZ
  • Webseite : www.museion.it

Datum und Uhrzeit des Events :

Veröffentlicht von :

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  • „How wide is a smile?“ formuliert eine offene, bewusst unpräzise Fragestellung, die weniger auf eine konkrete Antwort abzielt als vielmehr einen Zustand beschreibt: die Verschiebung von Wahrnehmung im Angesicht visueller Überforderung. Das Lächeln erscheint dabei nicht als eindeutiges Zeichen, sondern als instabile Oberfläche – ein Ausdruck, der zwischen Anziehung und Unbehagen oszilliert und sich jeder eindeutigen Lesbarkeit entzieht. Der Künstler Max Brenner, Teil des Kollektivs Brenner-Havelka-Plessl, präsentiert Arbeiten, in denen Malerei und Textilsiebdruck ineinandergreifen. Ausgangspunkt sind Bildfragmente aus dem digitalen Raum, die recherchiert, von Hand transformiert, manipuliert und in dichte, netzartige Wimmelbilder überführt werden. Es entstehen komplexe Bildgefüge, in denen sich unzählige Motive überlagern, durchdringen und gegenseitig verstärken. Diese Bilder sind geprägt von einer Reiz- und Informationsüberflutung existenzieller Ängste und Bedrohungen, die durch den digitalen Raum in unsere Köpfe dringen. Szenen von Gewalt, Krise und Unsicherheit erscheinen fragmentiert, vervielfältigt und in ständiger Zirkulation. In Brenners Arbeiten werden sie nicht geordnet, sondern verdichtet: als visuelle Zustände, die sich einer klaren Hierarchie entziehen und das Sehen selbst herausfordern. Im Zentrum der Ausstellung steht eine koboldhafte Fratze, die sich bei näherer Betrachtung als Schwarm erweist. Der Kopf ist kein abgeschlossenes Bild, sondern setzt sich aus einer Vielzahl kleiner Motive zusammen, die sich ständig verschieben und nach außen hin ausbreiten. Die Fratze wird so zur Projektionsfläche eines kollektiven Bildgedächtnisses – ein Knotenpunkt, in dem sich Bilder sammeln, überlagern und weiterverbreiten. Einzelne Fragmente tauchen in anderen Arbeiten wieder auf und verbinden die Ausstellung zu einem zusammenhängenden Netzwerk. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Holzrelief-Serie „Flowers“, in der Brenner die Mechanismen von Ästhetisierung und Kommerzialisierung weiter zuspitzt. Modelle atomarer Waffen erscheinen hier als stilisierte Objekte, präsentiert wie Konsumgüter. In dieser Verschiebung wird sichtbar, wie sich selbst extreme Formen von Gewalt in visuelle Oberflächen und ökonomische Logiken übersetzen lassen. „How wide is a smile?“ wird so zu einer Frage nach Ausdehnung und Grenzen: Wie viel Bild hält ein Blick aus? Und wie verändert sich die Wahrnehmung, wenn sich Angst, Information und Ästhetik untrennbar miteinander verschränken?
  • Es gibt Termine vom 02 Aug. 2026 bis 09 Aug. 2026
    Mit einer Wissenschaftlerin unterwegs… Bei dieser geführten Wanderung nimmt Sie die Geologin und Direktorin des GEOPARC Bletterbach, Hannah Pomella, mit in die beeindruckende Schlucht im Südtiroler Unterland zwischen Aldein und Radein. Sie erläutert, warum dieser Ort für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt von besonderer Bedeutung ist, und gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit im UNESCO-Welterbe Dolomiten. Anschaulich und verständlich zeigt sie, wie Forschende aus Gesteinsschichten und Fossilien Erkenntnisse über die Erd- und Klimageschichte vor hunderten Millionen Jahren gewinnen und warum dieses Wissen gerade heute von großer Relevanz ist. Hannah Pomella ist seit 2025 Direktorin des GEOPARC Bletterbach. Zuvor war sie Assistenzprofessorin für Geologie an der Universität Innsbruck. Seit über 20 Jahren widmet sie sich der Erforschung der Entstehung der Alpen, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Geologie Südtirols. 02.08.2026 in deutscher Sprache 09.08.2026 in italienischer Sprache Start am Besucherzentrum um 10.00 Uhr.
  • Die Musikkapelle Auer lädt herzlich zum traditionellen Cäcilienkonzert am Samstag, 14. November 2026, um 20 Uhr in der Aula Magna der Landwirtschaftlichen Oberschule Auer ein. Das Konzert ist Teil des Jubiläumsjahres 2026, in dem die Musikkapelle Auer das 225-jährige Bestehen seit der Gründung 1801 feiert. Über das gesamte Jahr verteilt fanden vielseitige Events statt, die im traditionellen Cäcilienkonzert ihr Ende finden. Kapellmeister Georg Pichler Giulay hat dafür ein ansprechendes, dem Jubiläum würdiges Programm zusammengestellt. Die Musikkapelle Auer freut sich auf zahlreiches Publikum!

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