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Event-Informationen
Wichtige Persönlichkeiten der Sammler-Szene diskutieren unterschiedliche Sammlungsansätze und die vielfältigen Beziehungen zwischen öffentlichen Kunstinstitutionen und privaten Sammler/innen. Moderation: Susanne Barta
Giorgio Moroder across media, arts and communication
Es ist die berühmte Anekdote, dass ein begeisterter Brian Eno, fasziniert vom Hören von "I Feel Love", zu David Bowie rannte und verkündete, den Klang der Zukunft entdeckt zu haben. In den siebziger Jahren revolutionierte das Aufkommen von Synthesizern und Sequenzern nicht nur die Klänge, sondern warf auch tiefe Bedenken auf, die Künstlerr*innen und Publikum zwangen, die Beziehung zwischen Mensch und Maschine in der Musikproduktion radikal neu zu definieren. Heute entstehen ähnliche Herausforderungen mit künstlicher Intelligenz und Algorithmen, die diese Spannung in einem Szenario aktualisieren, in dem die Automatisierung die Identität und das Überleben der Musiker selbst in Frage stellt. Tavia Nyong’o und Maria Perevedentseva führen durch ihre jeweiligen Perspektiven eine kritische Analyse der komplexen Entwicklung der Verbindung zwischen Automatisierung und Kreativität.
Das Symposium ist Teil der englischsprachigen Konferenz «Everybody Calls Me Giorgio»: Moroder across media, arts and communication, die dem Südtiroler Pionier der elektronischen und Disco-Musik gewidmet ist.
Keynote-Sprecher*innen:
Prof. Tavia Nyong’o
William Lampson Professor für American Studies, Black Studies, Performance Studies sowie Women’s, Gender & Sexuality Studies an der Yale University
Dr. Maria Perevedentseva
Dozentin für Musikwissenschaft, University of Salford
Raum BZ D1.03
Im Ticket für den Rothoblaas-Abend, der am selben Tag stattfindet, ist auch der Zugang zum Symposium inbegriffen.
„Aufs Ganze gehen“ können Geologiebegeisterte bei dieser GEOExkursion: Ein*e GEOPARC Führer*inbegleitet euch dabei nicht nur durch den unteren Teil der Schlucht, sondern durch den ganzen Bletterbach bis zur Gorz, dem Talschluss.
Wandern im Dolomiten UNESCO Welterbe Bletterbach
Gemeinsam Pflanzenfossilien und Saurierspuren entdecken
Geologie und Erdgeschichte erfahren
Land und Leute kennenlernen
Der Kabarettist und Fernsehmoderator Dirk Stermann beweist auch als Autor Humor. Sein Roman „Die Republik der Irren“ ist „wirklich ein irres Buch“ (WDR): Bis 1918 gehörte Fiume an der Adria zum Habsburgerreich. Nun ruft hier Gabriele D’Annunzio, Dichter und glühender Nationalist, die Republik aus. Hier soll der verrückteste Staat der Geschichte entstehen. Unter D’Annunzios Anhängern: Mussolini und Guido Baron Keller von Kellerer und Wolkenkeller. Der tollkühne Utopist ist besessen von einer Idee aus futuristischen Künstlerkreisen: Will man die Welt von gestern zerstören und eine neue erbauen, braucht es die Sprengkraft des Wahnsinns. Also holt man aus den Irrenhäusern Italiens (möglichst ungefährliche) Patienten, die Minister im neuen Staat werden sollen. Auch der Krankenwärter Cherubino reist mit einem freundlichen Axtmörder an – der Morgenröte einer neuen Zeit entgegen, in die Republik der Irren.
In der Reihe "HÖRbar gut" der Stiftung Südtiroler Sparkasse stellt Dirk Stermann sein Buch vor.
Zeit: Mittwoch, 30. September 2026, 19 Uhr
Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1
Eintritt: € 10, Personen unter 30 Jahren: € 5
Karten: www.kulturinstitut.org, info@kulturinstitut.org, Tel. 0471-313800
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