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INTERLUDE - Der Raum zwischen den Formen - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen


Alexander Gehring, Angelika J. Trojnarski, Arnulf Rainer, Bärbel Praun, Hannes Vonmetz Schiano, Marco Pietracupa, Marco Siciliano, Piot Brehmer, ReschWilleit

Es sprechen:

Alexander Zoeggeler, Präsident
Andreas Jungmann, Bürgermeister
Ferdinando Stablum, Vizebürgermeister
Bettina Kerer, Stadträtin für Kultur

Die Gruppenausstellung Interlude ist Teil des kuratorischen Programms 2025, das der Evolution fotografischer Ausdrucksformen gewidmet ist. Sie untersucht, wie diese Kunstform – heute mehr denn je – ihre traditionellen Grenzen überschreitet und sich mit anderen visuellen und materiellen Welten vermischt.
Interlude ist ein Schwebezustand, ein Treffpunkt zwischen verschiedenen Ausdrucksformen, an dem sich die Fotografie im Kontakt mit anderen Künsten verwebt und verwandelt. Die ausgestellten Werke erzählen von einer hybriden Fotografie in ständiger Metamorphose: von digital zu analog, von konzeptuell zu malerisch, vom Minimalismus zur Arte Povera, bis hin zu installativen und multimedialen Lösungen. Hier ist das Bild nicht mehr nur Dokument oder Darstellung, sondern wird zu Geste, Material, Zeichen und Raum.

Die Gruppenausstellung bringt italienische, österreichische und deutsche Künstler:innen in einen Dialog und zieht eine geografische Linie, die – wie ein unsichtbarer Faden – unterschiedliche Sensibilitäten in einem gemeinsamen Forschungsfeld vereint. In manchen Arbeiten trifft Fotografie auf Malerei und erzeugt dabei neue, unvorhersehbare Ausdrucksformen; in anderen verwandelt sie sich in eine Installation, ein dreidimensionales Objekt oder ein Fragment, das in konzeptuellen Collagen neu zusammengesetzt wird – eine originelle Weiterentwicklung einer neuen Bildsprache, die zugleich die Quintessenz des Ausstellungsprogramms der Stadtgalerie Brixen für das Jahr 2025 darstellt. Dieses wurde von Marco Pietracupa kuratiert und beleuchtet verschiedene Perspektiven der aktuellen internationalen fotografischen Forschung.

Diese Vielfalt an Ansätzen ist nicht bloß technische Spielerei, sondern eine tiefgreifende Reflexion über unsere Art, die Wirklichkeit wahrzunehmen und über Bilder Bedeutung zu konstruieren. Fotografische Oberflächen werden zu Texturen, Pixel zu digitalen Pinselstrichen, analoge Aufnahmen gewinnen ihre materielle Beschaffenheit zurück, während der installative Charakter den Ausstellungsraum in eine Landschaft verwandelt, die durchquert werden will.

Interlude lädt dazu ein, über Definitionen hinauszublicken und dem Faden einer sich ständig weiterentwickelnden Sprache zu folgen, in der sich zeitgenössische Sensibilitäten und wegweisende Praktiken verbinden – und dem Publikum ein lebendiges, partizipatives Erlebnis einer Kunstform bieten, die weiterhin spricht, Verbindungen schafft und die Grenzen der Fotografie neu definiert.

Kuratiert von Marco Pietracupa

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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