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Gaia Lionello: NERO NATURA – L’urlo silenzioso della Terra - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Einführungstext zur Ausstellung:

"NERO NATURA – L’urlo silenzioso della Terra" (BLACK NATURE - Der stumme Schrei der Erde)

Wir leben in einer Zeit, in der die Zerstörung des Planeten zur Gewohnheit geworden ist und keine Ausnahme mehr darstellt. Jeden Tag erleben wir - oft im Stillen - die Ausbeutung des Bodens, die Verschmutzung von Luft und Wasser, das Verschwinden der Artenvielfalt. Und wir fragen uns:
Warum setzt sich die Politik nicht für das Wohlergehen des Planeten ein? Wann werden wir begreifen, dass die Zeit für Veränderungen jetzt gekommen ist - nicht morgen, nicht in zwanzig Jahren?
Diese Ausstellung bietet keine endgültigen Antworten. Sie ist eine Aneinanderreihung von visuellen Fragen.
Durch Malerei, Fotografie und Installation wollen die ausgestellten Werke das Bewusstsein aufrütteln und zum dringenden Nachdenken darüber anregen, wohin wir uns als globale Gesellschaft entwickeln.
Ein roter Faden verbindet alle Werke: Schwarz.
Schwarz als die Abwesenheit von Licht.
Schwarz als menschlicher Abdruck in der natürlichen Landschaft.
Schwarz als Kontrast, als eine offene Wunde in der Stille der Natur.
In meinen Gemälden heben sich schwarze Bäume von natürlichen Hintergründen ab und durchbrechen die Harmonie mit einer Präsenz, die sowohl Symbol als auch Alarm ist. Die Installationen setzen diese Erzählung fort und werden zu immersiven Räumen, in denen das Publikum mit dem Unnatürlichen, dem Künstlichen konfrontiert wird, mit dem, was nicht da sein sollte - es aber ist.
Black Nature" ist ein stummer Schrei, ein visuelles Echo der Schreie der Erde.
Eine Einladung zum Hinsehen, Hinhören und Handeln.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Eröffnung: Freitag, 05.06.2026 um 18:00 Uhr, im Kreis für Kunst und Kultur in St. Ulrich Einführung: Eva von Ingram Harpf Die gezeigten Arbeiten von Mirjiam Heiler und Arnold Holzknecht entfalten sich aus einem prozessualen Vorgehen, das auf Variation, Wiederholung und minimale Verschiebungen setzt. Ihre jeweilige Praxis bewegt sich zwischen konstruktiver Strenge und organischer Anmutung und steht in enger Beziehung zur konkreten und minimalistischen Kunst. Ausgangspunkt ist stets ein Akt der formalen Reduktion, der nicht als Verarmung, sondern als bewusste Verdichtung verstanden wird. Diese Haltung fordert ein verlangsamtes Sehen ein und macht komplexe Beziehungsgefüge sichtbar, die sich aus Reduktion, Ordnung und Wiederholung, aus Struktur und Abweichung sowie aus dem Spannungsverhältnis von Präzision und Unschärfe ergeben. Insbesondere bei Mirijam Heiler (geb. 1991 in Brixen, lebt und arbeitet in Bozen) zeigt sich ein zeichnerisches Verfahren, das an religiöse Praktiken erinnert: ritualisiert, konzentriert, potenziell theoretisch ins Unendliche fortsetzend. Minimale Abweichungen und Irregularitäten öffnen feine Brüche, durch die Bedeutung nicht festgelegt, sondern immer wieder neu verhandelt wird. Die entstehenden Zeichen bilden eine Art „asemantischer Schrift“, ein Zeichensystem ohne referenzielle Funktion, die sich bewusst jeder eindeutigen Lesart entzieht. Ihre Strukturen funktionieren als Metapher für Rückzug, Zugehörigkeit und temporäre Geborgenheit. Sie markieren eine bewusste Abkehr von Überfülle, Lärm und narrativer Überdeterminierung der Gegenwart. In der konzentrierten Wiederholung und im bewussten Weglassen entsteht ein Raum für die Untersuchung von Sinn im Alltäglichen. Die Qualität ihrer Arbeiten liegt in der universellen Lesbarkeit und Offenheit. Arnold Holzknecht (geb. 1960 in Brixen, lebt und arbeitet in St. Ulrich) lässt sich als Künstler verorten, dessen Werk sich konsequent im Spannungsfeld zwischen Skulptur, Zeichnung und malerischer Setzung entfaltet. Ausgehend von einer bildhauerischen Ausbildung bildet das Material – Holz, Bienenwaben, Baumnadeln und andere organische Stoffe – den primären Ausgangspunkt seines Arbeitens. Holzknechts Arbeiten bewegen sich zwischen konstruktiver Strenge und organischer Anmutung, zwischen kontrollierter Setzung und einem Moment scheinbaren Wachsens. Lineare Strukturen, Schichtungen und serielle Ordnungen erzeugen visuelle Rhythmen, die weniger auf ikonische Lesbarkeit als auf Wahrnehmungsprozesse zielen. In diesem Sinne sind seine Werke nicht primär als abgeschlossene Objekte zu verstehen, sondern als Felder, in denen sich Sehen zeitlich entfaltet. Die oft betonte Dichotomie von Ordnung und Geste wird bei Holzknecht nicht aufgelöst, sondern produktiv gehalten. Kontrolle und Offenheit, Konstruktion und Intuition stehen in einem kontinuierlichen Austausch, der sich in der formalen Ausarbeitung ebenso manifestiert wie in der Wahrnehmung durch die Betrachter*innen. Beide Positionen eint der Versuch, der Komplexität der Gegenwart mit Stille zu begegnen – durch Reduktion, Aufmerksamkeit und eine Praxis, die Offenheit nicht behauptet, sondern ermöglicht.
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    Mit der Ausstellung Glaube, Zweifel, Form werden unterschiedliche Facetten des Religiösen in der Gegenwartskunst beleuchtet: die Fragilität von Wahrheit, neue Perspektiven auf christliche Ikonografie, das Spannungsverhältnis zwischen Ethik und Ästhetik, die Medialisierung des Glaubens sowie die existenziellen Abgründe zwischen Anfang und Endlichkeit. Indem sich Künstler:innen mit ihrer Kreativität dem Göttlichen annähern, stellen sie zentrale Fragen an unsere Zeit: Wie inspiriert uns das Heilige heute noch – und was haben sich Kunst und Religion heute noch zu sagen? Die gezeigten Werke werden so zu Schlüsseln für ein tieferes Verständnis unserer komplexen Gegenwart und eröffnen neue Denk- und Erfahrungsräume. Teilnehmende Künstler*innen: Thomas Sterna, Alexander Wierer, Tom Marseiler, Anton Christian, Mirijam Heiler, Flavio Senoner, Hermann Nitsch, Hubert Kostner, Thaddäus Salcher und Martina Stuflesser

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