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DIMINISHING RETURNS – Sara Bezovšek, Matteo Antoniazzi, Mela - Veröffentlicht von martin_inside

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DIMINISHING RETURNS – Sara Bezovšek, Matteo Antoniazzi, Melanie Kasal

Wir und unsere Körper, unsere Ideen, Vorstellungen und Wünsche werden täglich konsumiert, verarbeitet und monetisiert, so wie auch wir uns selbst konsumieren. Das Hinterfragen des Konzepts des visuellen Übermaßes in Zeiten globaler Krisen erfordert ein erweitertes Verständnis von Forschungsfeldern, die mehrere Kontexte verbinden: Wie setzten wir uns visuell mit den zeitgenössischen Phänomenen der (Über-)Produktion und des (Hyper-)Konsums aus, und wie werden wir mit ihnen konfrontiert? Wie können wir „Informationssignale“ aus einem Übermaß des „Datenrauschens“ herausfiltern? Wie interagieren die Narrative des Übermaßes mit Vorstellungen von Verzicht, Opfer und Widerstand? Wie prägen sie unsere Selbstwahrnehmung und die Art und Weise, wie wir als Gesellschaften zusammenleben? Die Ausstellung Diminishing Returns erforscht einige dieser Fragen und schlägt Gegennarrative und performative Aktivitäten vor, die stereotype Vorstellungen von Übermaß und seinen Auswirkungen herausfordern. Die Werke beleuchten und diskutieren kritisch und aus verschiedenen Perspektiven persönliche, kulturelle und soziale Implikationen von Übermaß. Die Arbeiten tragen zum Dialog bei, indem sie Räume für Reflexion schaffen, die Rolle und den Gebrauch von Bildern in unserer visuellen Landschaft analysieren und Formate anbieten, die die Besucher*innen direkt ansprechen und herausfordern.

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  • Juni 1940 – es ist das dramatischste Jahr der deutschen Literaturgeschichte: Die deutschen Truppen fallen in Frankreich ein. Und die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden hatten. Anna Seghers flieht mit ihren Kindern gar zu Fuß aus Paris. In Marseille kreuzen sich schließlich die Wege zahlreicher deutscher und österreichischer Schriftsteller, Intellektueller und Künstler auf der Flucht. Hier übergibt Walter Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt. Und hier riskieren Varian Fry und seine Mitstreiter Leib und Leben, um die Verfolgten außer Landes zu schmuggeln. Szenisch dicht, spannend und feinfühlig erzählt Uwe Wittstock in seinem Buch „Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur“ von unfassbarem Mut und größter Verzweiflung, von trotziger Hoffnung und Mitmenschlichkeit in düsterer Zeit. In der Reihe "HÖRbar gut!" der Stiftung Südtiroler Sparkasse in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Kulturinstitut präsentiert er nun sein Buch in Bozen. Uwe Wittstock ist Schriftsteller und Journalist. Er war Redakteur des Focus, Literaturredakteur der FAZ, Lektor bei S. Fischer und stellvertretender Feuilletonchef für die Welt. Gründliche Recherche und ein packender Erzählstil machen seine Bücher so erfolgreich. „Marseille 1940“, erschienen 2024, liegt bereits in 12. Auflage vor, wurde bislang in neun Sprachen übersetzt und stand auf vielen Besten- und Bestsellerlisten. Es folgte auf das Buch „Februar 33“, das vom „Winter der Literatur“ im Berlin des frühen Nationalsozialismus handelt. Zeit: Mittwoch, 8. April 2026, 19 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt: 10 €/Studierende 5 € Karten: www.kulturinstitut.org "Anschaulich und atemlos. Im Grunde gibt es wohl kaum ein historisches Thema, das für unsere Gegenwart so relevant sein könnte wie 'Marseille 1940'." Florian Illies, DIE ZEIT 15. 2 .2024 "Gründlich recherchiert, so lebendig, so spannend, so ergreifend. Großartig." Elke Heidenreich, SPIEGEL online, 25.2.2024
  • Es gibt Termine vom 27 Feb. 2026 bis 18 Dez. 2026
    Möchtest du eine Sprache üben oder neue Leute kennenlernen? Jeder Tisch ist einer anderen Sprache gewidmet, sodass du dir aussuchen kannst, wo du sitzen möchtest. Unterhalte dich frei und tauche dadurch in andere Kulturen ein.
  • Kunstausstellung Bruno Flaim, Lucia Nardelli, Barbara Natter, Silvano Tacus, Elisabetta Vazzoler, Katherina Zoeggeler Stadtgalerie Bozen Vernissage 26/07/2023 18:00 Uhr

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