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Neues Leben, neues Glück? - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Wohl kaum ein Thema wird so ambivalent und emotional diskutiert wie das der Geburt, ist mit so vielen Erwartungen oder auch Ängsten behaftet. Eine Schwangerschaft oder ein Neugeborenes können Grund zur Freude sein; und doch ist neues Leben zu schenken nicht für jede:n (nur) ein Glücksmoment. Ein Kind zu gebären, benötigt enorme Kraft – sich um eines zu kümmern in den ersten Jahren ein stückweites Aufgeben der Selbstbestimmtheit und große Verantwortung, aber auch tiefe Liebe und persönliches Wachstum. Gleichzeitig laufen der Alltag und das Leben weiter. Nicht für jede:n ist dieser Weg das Richtige, nicht jeder/m steht dieser Weg offen. Die Ausstellung in der StadtGalerie sowie im Pharmaziemuseum Brixen möchte Raum schaffen für Gespräche, in denen alles Platz hat und es keine Tabus gibt, vom Kinderwunsch bis zum Schwangerschaftsabbruch, von Glücksgefühlen bis zu traumatischen Geburtserfahrungen – und allem dazwischen. Helga von Hofe, Laura Pan und Sarah Solderer spüren diesen Themen mithilfe von Malerei, Skulptur, Video und einer partizipativen Installation nach. Auch Sie als Besucher:in sind herzlich eingeladen, ihre Gedanken oder Erfahrungen mit uns sowie miteinander zu teilen.

Kuratiert von Linnea Streit

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum / Kulturveranstaltung mit inklusiven Aspekten Die Triennale Klausen 2026 ist eine fünfmonatige, öffentlich zugängliche Kunst- und Kulturveranstaltung, die zeitgenössische künstlerische Positionen im öffentlichen Raum der Gemeinde Klausen integriert. Insgesamt fünf Orte im öffentlichen Raum sowie das Stadtmuseum Klausen werden in das Ausstellungskonzept eingebunden. Öffentlichen Raum Fünf Hauptkünstler bilden das künstlerische Fundament der Triennale: Christian Gufler, Lukas Mayr, Patrick Obkircher, Bernhard Reiterer, Florian Tschurtschenthaler. Jeder Künstler entwickelt eine eigenständige, ortsspezifische Arbeit an einem festgelegten Standort im Gemeindegebiet. Stadtmuseum Marlies Baumgartner, Rebekka Frei, Markus Gasser, Sophie Lazari, Paul Moroder dë Doss, Lissy Pernthaler, Albin Portner, Florian Prünster, Evelyn Rier, Matthias Sieff, Ariel Trettel, Vera Überbacher. Dazu zählen Malerei, Skulptur, Performance, Lyrik und musikalische Formate. „Una boccata d’arte“ Eröffnung: 10.6.2026 Ergänzt wird die Triennale vom Projekt „Una boccata d’arte“, ein italienweites Projekt, das vom Verein „I Borghi più belli d’Italia“ gefördert wird, dem auch Klausen angehört. Dort wird in Zusammenarbeit mit dem italienischen Künstler und Forscher Francesco Alberico (Pescara, 1996), der sich in seiner Arbeit zwischen Skulptur, Performance und Zeichnung mit der Beziehung zwischen Imagination und öffentlichem Raum beschäftigt, ebenfalls der öffentliche Raum in der Oberstadt bespielt.
  • Diese Ausstellung widme ich meinem im Jahr 2019 verstorbenen Vater. Schon als kleines Kind lauschte ich seinem Spiel am Flügelhorn, während er verschiedene Melodien aus bekannten Ouvertüren übte. Diese Stimmungen und Tonfolgen klingen bis heute in mir nach. Meine Bilder erschaffe ich wie Musikstücke mit Fröhlichkeit, Witz, Tempi und unerwarteten Wendungen. Ob leise Traurigkeit oder ausgelassene Purzelbäume – all das fließt in meine Malerei ein, welche durch die reiche Farbgebung und das Glas zum Leuchten gebracht wird. Ouvertüren führen oft in die musikalische Stimmung eines Werkes ein. So könnte man meine Hinterglasbilder als ein Vorspiel der emotionalen Reaktion des Betrachters sehen. Anna Maria Mayr, 1957 in Bruneck geboren und dort lebend, fand nach ihrer kaufmännischen Ausbildung und langjährigen Tätigkeit im Verwaltungswesen als Autodidaktin zu ihrem persönlichen künstlerischen Ausdruck. Seit 2010 präsentiert sie ihre Hinterglasmalerei als freischaffende Künstlerin bei verschiedenen Ausstellungen in Südtirol.
  • „Zwischenräume“ versammelt Werke des Südtiroler Bildhauers Hermann Josef Runggaldier, die sich im Spannungsfeld von Mensch und Natur entfalten. Seine reduzierten Figuren und materialbetonten Arbeiten bewegen sich im Dazwischen: zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verbergen, Körper und Raum. Runggaldiers Werke eröffnen Räume der Wahrnehmung, die sich erst im Umschreiten und im Wechsel der Perspektiven erschließen. So wird Skulptur zum Erfahrungsraum – ein Ort, an dem sich das menschliche Dasein im Dialog mit natürlichen Prozessen manifestiert.

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