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wenn es regnet, ist mein herz nackt - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Julie Batteux, Michael Grebner, Fatma Güdü, Tomoe Hikita, Nazzarena Poli Maramotti, Anna Maria Schönrock

wenn es regnet, ist mein Herz nackt

Wenn ich vom starken Regen getroffen werde, fühle ich mich, als ob die Stärke meines Herzens getestet wird.
Wenn man den Regenschirm aufspannt, dann um ein Wesen zu schützen.
Es wird nicht nass vom Regen, es erkältet sich nicht.
Der begrenzte offene Raum unter dem Regenschirm symbolisiert die Welt auf den Bildern. In den zwei Dimensionen der Ebene ist alles frei. Selbst innerhalb einer kleinen Leinwand breitet sich ein unendliches Universum aus.
Wir erschaffen unsere eigenen Welten innerhalb jeder Leinwand.
An manchen Tagen können wir den Pinsel unvoreingenommen führen, an anderen Tagen stehen wir vor der Leinwand, als würden wir auf die Probe gestellt, und sie ist so wechselhaft wie das Wetter.
Es ist ein wenig peinlich, einen Teil von sich selbst nackt zu zeigen, also schließt man einen Teil von sich selbst weg und schützt ihn ein wenig, so wie man einen Regenschirm aufspannt.

Die Verbindung der Künstler:innen ist durch das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg entstanden. Sie bilden mehrere Generationen von Student:innen ab, die in unterschiedlichen Jahrgängen und bei unterschiedlichen Professor:Innen studiert haben. Durch die Studienstruktur an der AdBK Nürnberg haben sich unter Ihnen dennoch Überschneidungen ergeben, welche in professionellen und privaten Vernetzungen mündeten und welche nach wie vor Bestand haben.
Julie Batteux, geboren 1996 in Aachen, hat in ihrer Serie "Bad" mit den scheinbaren Gegensätzen von Nähe und Distanz, Intimität und Entfremdung gearbeitet. Ihr Fokus liegt auf dem Badezimmer als einem Ort der Maskierung und Entmaskierung. Mit abstrahierten Alltagsgegenständen und deformierten Körpern schafft sie eine surreale Atmosphäre, in der die Figuren verletzlich und roh im Wechselspiel mit dem Feuchtraum existieren.

Michael Grebner, geboren 1984 in Alzenau, erforscht in seiner Malerei die Grenze, an der ein Farbauftrag zum Klang und Malerei zur Bedeutung wird. Durch eine Kombination von Farben und abstrakten Formen fängt er das dystopische Unbehagen einer zerbrechenden Welt ein und schafft so eine fesselnde Atmosphäre, die an eine durchzechte Nacht erinnert.

Fatma Güdü, geboren 1983 in Nürnberg, folgt ihrer Intuition beim Malen und versucht, durch Farbe, Form und Linien ein Gleichgewicht zwischen Gegensätzen zu schaffen. Ihre Bilder transportieren Inhalte, die schwer mit Worten zu beschreiben sind und erzeugen eine einzigartige Spannung, die der:die Betrachter:in in den Bann zieht.

Tomoe Hikita, geboren 1985 in Japan, kombiniert in ihren Arbeiten abstrakte und figurative Elemente. Ihre Motive wie Menschen, Pflanzen, Insekten und Katzen werden mit einfachen Linien dargestellt, wodurch sie abstrakt wirken. Ihre Werke sprechen das Unterbewusstsein des Betrachters an und erzeugen eine vertraute Atmosphäre, die den Eindruck erweckt, man habe die Szenen schon einmal gesehen.

Nazzarena Poli Maramotti, geboren 1987 in Montecchio Emilia, schöpft in ihren Gemälden das Verhältnis von Form und Farbe, Schwere und Leichtigkeit aus. Sie greift auf verschiedene Epochen und Stilrichtungen der Kunstgeschichte zurück und erschafft aus reduzierten Skizzen eigene Kompositionen. Ihre Werke werden zu komplexen Form- und Farbanalysen, die fiktive Geografien offenbaren und den Betrachter in eine andere Welt entführen.

Anna Maria Schönrock, geboren 1989 in Witten, erweitert in ihren Arbeiten den Raum unserer Realität um fiktionale Elemente. Sie vereint das Fiktionale mit dem Realen und schafft so eine neue Ebene der Wahrnehmung. Ihre Bilder halten Empfindungen und Zustände aus phantastischen Subräumen fest, die den Raum der Realität berühren.

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