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SamenWelten - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Mit Gebrauchsgegenständen und Gartengeräten erzählt der schwäbische Landschaftsarchitekt, Kurator und Sammler Wolfgang Hundbiss vom 25. Februar bis 11. März 2023 bei der Sonderausstellung „SamenWelten – UniversoSementi“ im Glashaus III in der Gärtnerei Schullian die Geschichte des Saatguts.


Alles habe mit der Sichel begonnen, erzählt der süddeutsche Landschaftsarchitekt Wolfgang Hundbiss. Die Sichel geht in die Steinzeit zurück. Daraus seien unter anderem die heutigen Veredelungsmesser entstanden. Der schwäbische Kurator und Sammler stellt vom 25. Februar bis 11. März 2023 im Glashaus III der Gärtnerei Schullian im Rahmen der Sonderausstellung „SamenWelten – UniversoSementi“ einen Teil seiner mittlerweile 8.000 Gartengeräte aus und erzählt dabei die Geschichte des Saatguts. Wolfgang Hundbiss zeigt klassische Samentütchen, Mausefallen aus dem vergangenen Jahrhundert, alte Werbeplakate, exotisch anmutende Konservierungsgeräte, Spaten und Krallen. Der Ausstellungskurator ist Mitgründer des Museums für Gartenkultur in Illertissen im bayrisch-schwäbischen Landkreis Neu-Ulm.

Saatzucht und Saatvermehrung haben eine lange Tradition. Vor rund 13.000 Jahren haben die Menschen begonnen, Saatgut zu züchten. Sie wählten aus essbaren Wildpflanzen die besten aus, domestizierten und veränderten sie, wurden sesshaft und konnten die wachsende Bevölkerung ernähren. Größe und Gewicht von Samen sind sehr unterschiedlich, Gesundheit und Sortenreinheit spielen eine wichtige Rolle. Wenn Saatgut kühl und trocken gelagert wird, behält es seine Keim- und Triebkraft über viele Jahre.

Wie sich die Zucht und der Vertrieb von Saatgut im vergangenen Jahrhundert entwickelt hat, zeigt die Sonderausstellung im Glashaus III der Gärtnerei Schullian. Das Glashaus III steht am Beginn der Gärtnerei und erzählt in einer Dauerausstellung die Geschichte des Gartenbaus in Südtirol. Bei der Sonderausstellung „SamenWelten – UniversoSementi“ werden Werkzeuge für die Aussaat, das Gießen, Schneiden oder Setzen gezeigt, unter anderem Rillenzieher, Jätekrallen, Krümelrechen, Spaten, Samenstreuer und Gießkannen, dazu Werbeunterlagen und Kommunikationsmittel des vergangenen Jahrhunderts. Die Sonderausstellung wird am Samstag, 25. Februar 2023 um 10.30 Uhr in der Gärtnerei Schullian in Bozen in Anwesenheit des Kurators eröffnet und bleibt bis 11. März zu den Öffnungszeiten der Gärtnerei zugänglich. Der Eintritt ist frei.

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