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Giancarlo Lamonaca: Fragmente - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Fliegen, Dosen, Krieg und imaginäre Gipfel

Es ist immer ein bisschen verrückt, die Grenzen des „Fotografierbaren“ überschreiten zu wollen. Es bedeutet, die ganze Zweideutigkeit der Fotografie zu entlarven, sich von der verführerischen Fiktion beeindrucken zu lassen. Aufnahmen, Mehrfachbelichtungen, mehr gesammelte Zeiträume in der gleichen Abbildung - um ein Mehr an Vision zu haben, eine Vertiefung oder eine Bereicherung und gleichzeitig einen Verlust, einen Zerfall. In diesen bisher von Lamonaca unveröffentlichten Arbeitszyklen wandeln sich Abbildungen durch Rorschach-Collagen in ornamentale Muster und widerspiegeln den Charme von legitim mehrdeutigen Dingen. Es ist ein illusionistisches Spiel, das gleichzeitig verbindet und austauscht, kombiniert und transformiert. Die Zielsetzung ist zu begreifen, dass jedes realistische Element etwas Mehrdeutiges, Ausweichendes, Rätselhaftes verbirgt oder impliziert. Wir sind aufgerufen, nach dem zu suchen, was es nicht gibt, nach der möglichen Alternative, dem anderen Gesicht der Welt. Aber ist das nicht die ewige Zweideutigkeit oder Flu?chtigkeit der Bilder: zeigen und verbergen zugleich, die Welt abbilden und sie gleichzeitig verändern?

1973 in Cortina d'Ampezzo geboren, studiert Giancarlo Lamonaca Kunst und Malerei an der Accademia di Belle Arti in Bologna und an der HDK in Berlin. Er lebt und arbeitet in seinem Atelier in Vahrn. Seine fotografischen Arbeiten gehen über die direkte Beziehung zur Realität hinaus, die man mit dem fotografischen Medium herstellen kann. Er schichtet und überschneidet die Realität mit dem Imaginären und öffnet einen Raum, in dem alles möglich erscheint, nichts aber vollends definiert werden kann. Seine großformatigen Installationen und die fortlaufenden Arbeitszyklen können durch den experimentellen Zugang zur Fotografie als authentische Camouflage der Realität definiert werden.

Während der Ausstellung werden alle zu dem Zeitpunkt vorgegebenen Anti-Covid19-Richtlinien eingehalten.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Es gibt Termine vom 11 Feb. 2026 bis 25 Nov. 2026
    11.02.26 – 25.11.26 Deutsch – English – Español – Français – Italiano Dove? Alla biblioteca don bosco di Laives. Quando? Due mercoledì al mese. Le date esatte sono le seguenti: 11 e 25 febbraio, 11 e 25 marzo, 15 e 29 aprile, 13 e 27 maggio, 10 e 24 giugno, 15 e 29 luglio, 12 e 26 agosto, 16 e 30 settembre, 14 e 28 ottobre, 11 e 25 novembre. L’orario è sempre lo stesso: dalle 20:30 alle 21:30. Come funziona? In biblioteca troverai una moderatrice o un moderatore per ogni tavolo, cioè per ogni lingua. In base alla lingua in cui vuoi esercitarti, scegli il tavolo, siediti e…inizia a chiacchierare! Parlerai con la moderatrice o il moderatore e con le altre persone come te sedute a quel tavolo. Se ti stanchi, puoi tranquillamente andare via o cambiare tavolo. In generale, è consigliato avere le conoscenze di base della lingua scelta per poter seguire la conversazione e partecipare attivamente. Quali lingue si parlano? Troverai tavoli per il francese, l’inglese, l’italiano, lo spagnolo e il tedesco. Se c’è qualche altra lingua che ti interessa particolarmente e che vorresti approfondire, puoi segnalarcelo agli incontri o scrivendoci una e-mail. Bisogna prenotarsi? È a pagamento? No, il Caffè delle lingue è gratuito e si può partecipare liberamente. Hai qualche domanda? Scrivici a info@laivescultura.it! Il Caffè delle lingue è un progetto del Comitato per l’Educazione permanete in lingua italiana del Comune di Laives, realizzato in collaborazione con la biblioteca don bosco di Laives. Con il sostegno del Comune di Laives e della Ripartizione Cultura Italiana della provincia Autonoma di Bolzano.
  • Besonderes Ritual zum Abschluss der Weinernte Wie zu Großvaters Zeiten wird die letzte Fuhre Trauben in einem Bottich von einem alten festlichen geschmückten Fuhrwerk ins Dorfzentrum vom Girlan | Eppan gebracht. Den Wagen ziert ein Erntekranz, auf welchem alljährlich ein Weinspruch zu lesen ist.
  • Fotografie im Spannungsfeld zwischen Forschung und künstlerischer Praxis Der Vortrag von Gregor Sailer bietet Einblicke in sein fotografisches Werk, das künstlerisches Schaffen an den Randzonen menschlicher Zivilisation mit wissenschaftlicher Forschung und investigativer Praxis verbindet. Der Künstler interessiert sich für die Veränderung von Landschaft durch den Menschen sowie die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Implikationen von Architektur. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Verbindung von Bildproduktion, wissenschaftlicher Untersuchung und architektonischem Kontext. Die Arbeiten verlangen monatelange Recherchearbeit und Aufenthalte unter extremen Bedingungen. Die konzeptuelle Vorbereitung der Projekte, der Umgang mit strukturellen und politischen Barrieren sowie Strategien zu deren Überwindung werden anhand seiner beiden aktuellsten Langzeitprojekte Cockaigne und The Polar Silk Road vorgestellt. Cockaigne setzt sich mit der globalen zukünftigen Nahrungsmittelproduktion auseinander – eine Reise durch Sci-Fi-Welten und dystopische Landschaften. The Polar Silk Road beleuchtet die gegenwärtigen geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen rund um den Nordpol. Somit reflektiert Gregor Sailer auch die Positionierung seiner Arbeit im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Fotografie und dokumentarischer Praxis, zwischen Bildkonstruktion und kritischer Analyse. Seine Projekte eröffnen zugleich neue Perspektiven auf komplexe globale Zusammenhänge und die Rolle der Fotografie als analytisches Werkzeug. Gregor Sailer wurde 1980 in Schwaz in Tirol geboren. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in nationalen sowie internationalen Solo- und Gruppenausstellungen gezeigt – unter anderem in New York, London, Arles, Mailand, Wien, Genf, Barcelona, Prag, Tiflis, Berlin und Budapest. Viele seiner Foto-Serien wurden als Fotobücher veröffentlicht, zuletzt Cockaigne, The Polar Silk Road, The Potemkin Village und Unseen Places. Gregor Sailer lebt und arbeitet in Tirol.

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