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Mirko Insam: The Psychedelic Experience - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Der Ursprung
Ich glaube es gibt einen Code, das der Welt zugrunde liegt, bestehend aus Zahlenfolgen. Diese bilden sich zu Fraktalen zusammen, also selbstähnelnde, sich stetig wiederholende geometrische Muster, die bis ins Unendliche gehen. Als Jugendlicher haben mich diese Konzepte unheimlich fasziniert, denn wie kann etwas unendlich sein? Welche zusammenhänge gibt es zwischen Mathematik und den Regeln der Natur? Gibt es bestimmte Formeln, die unser Sein bestimmen? Ist alles Mathematisch erfassbar? Oder unsere Realität schon vorbestimmt? Alles was noch geschehen mag, würde sich anhand spezifischer Regeln, die dem Universum zugrunde liegen, erklären lassen. Leider hat noch niemand diesen Code entschlüsselt. Um diesen Gedanken zu versinnbildlichen, widmete ich einige Jahre meines Lebens diesen Code als Gemälden abzubilden. Es sind die Erfahrungen des alltäglichen Lebens die mich dazu geleiteten, mich mit diesem Thema zu befassen. Es sind die Momente, die so perfekt auf unser individuelles Leben abgestimmt sind, wo man sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort, im Richtigen Kontext befindet. Sie lassen uns denken, dass das Leben simuliert sei, da manche Zufälle für uns Menschen unvorstellbar sind. Und doch beeinflussen diese Gegebenheiten unsere Denkweise. Manche suchen die Antworten auf ihre Fragen in der Wissenschaft andere in der Religion und andere wiederrum im Ort, wo die Frage ihren Ursprung hatte, und zwar in sich selbst.

Gedankengang
Eine der komplexesten Angelegenheiten die mich beschäftigen, ist der Gedanke. Woher kommt er und wie ist sein Verlauf? Wie tickt der Mensch? Kann man Gedanken anderer lesen und gibt es eine Formel dafür? Sind die Gedanken frei oder von vorhergehenden Gedanken beeinflusst?
Da unser Gehirn noch kaum erforscht ist, reizt mich diese Frage sehr und meine Gedanken kreisen oft um dieses Enigma. Woher der Gedanke seinen Ursprung hat, ist wahrscheinlich so schwer zu erklären wie der Ursprung des Universums. Die Pyramide ist für mich die leichteste Art, ein Gedanke bildlich darzustellen. Der erste Gedanke, der jemals gedacht wurde, ist meiner Ansicht nach der Urgedanke aller unserer heutigen Gedanken. Vergleichbar zum Stamm eines Baumes steht die Spitze der Pyramide. Dieser erste Gedanke entfacht ein Streitgespräch im Individuum. Soll ich diesen Gedanken weiterverfolgen oder nicht? Es spalten sich zwei mögliche Gedankengänge. Wird ein Gedanke weiter verfolgt gibt man diesem Energie. Dieser Gedanke kann wiederum im Streitgespräch mit anderen Gedanken kommen und somit muss wieder eine Entscheidung gefällt werden. So verzweigen sich unsere Gedanken, werden zu Ästen und Blätter, verhärten sich jeden Tag mehr und mehr.

Mikrogramm
Wer leichtfertige, selige Freude empfinden will, für den sind Psychoaktive Substanzen die einfachste Möglichkeit, mit dem geringsten Aufwand. Doch nicht nur Freuden, nein, auch die größten Ängste kommen in den Tiefen des Unterbewusstseins zum Vorschein.
Psychedelika agieren im Gehirn auf unsere Neurotransmitter. Wenige Mikrogramm (Millionstel Gramm) können die vermehrte Ausschüttung von Serotonin und Dopamin in unserem Gehirn auslösen. Neurotransmitter wie Serotonin und Dopamin agieren auf unser Schlaf-Wach Zyklus, auf unser Hungergefühl und auf unsere Gefühle. Wenn diese endogenen Substanzen vermehrt ausgeschüttet werden, kommt es dazu, dass wir halluzinieren. Diese Zustände laufen auch in Gehirnen von psychisch kranken Menschen ab. Die Realität wird verzerrt und man nimmt alles anders wahr. Die Realität ist nicht mehr Real. Dennoch wird sie vom Subjekt als sehr real angesehen. Dies lässt uns darauf schließen, dass die Realität immer subjektiv wahrgenommen wird. Niemand kann eindeutig wissen, wie die Realität wirklich ist, ob sie nur von unseren Gedanken verzerrt werden oder ob wir alles so glauben können wie wir es subjektiv wahrnehmen.
Diese Ausstellung soll nicht Psychedelika verharmlosen, es gibt genügend Gründe die Finger davon zu lassen. Diese Ausstellung dient dazu einen Einblick in diese Welt zu geben, ohne selbst Teil dieser zu sein. Sie soll vor Augen führen, welche audiovisuellen Erfahrungen möglich sind, aber auch welche Gefahren damit verbunden sind. Außerdem soll sie die Menschen sensibilisieren, die noch immer andere Menschen als verrückt verurteilen.

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  • Es gibt Termine vom 17 Juni 2026 bis 24 Jan. 2026
    Mit der Ausstellung Glaube, Zweifel, Form werden unterschiedliche Facetten des Religiösen in der Gegenwartskunst beleuchtet: die Fragilität von Wahrheit, neue Perspektiven auf christliche Ikonografie, das Spannungsverhältnis zwischen Ethik und Ästhetik, die Medialisierung des Glaubens sowie die existenziellen Abgründe zwischen Anfang und Endlichkeit. Indem sich Künstler:innen mit ihrer Kreativität dem Göttlichen annähern, stellen sie zentrale Fragen an unsere Zeit: Wie inspiriert uns das Heilige heute noch – und was haben sich Kunst und Religion heute noch zu sagen? Die gezeigten Werke werden so zu Schlüsseln für ein tieferes Verständnis unserer komplexen Gegenwart und eröffnen neue Denk- und Erfahrungsräume. Teilnehmende Künstler*innen: Thomas Sterna, Alexander Wierer, Tom Marseiler, Anton Christian, Mirijam Heiler, Flavio Senoner, Hermann Nitsch, Hubert Kostner, Thaddäus Salcher und Martina Stuflesser
  • Am 23. April um 19.30 Uhr lädt die Öffentliche Bibliothek St. Ulrich zu einem „kulinarischen Krimiabend“ ein. Die Autorin Simone Dark liest aus ihrem Krimi aus Südtirol „Der König von Tiers“. Für den passenden Genuss sorgt der renommierte Sternekoch Armin Mairhofer, der den Abend kulinarisch begleitet. Im Mittelpunkt des Romans steht die junge Winzertochter Simona aus dem Überetsch, die kurz vor ihrer Hochzeit spurlos verschwindet. Kommissar Filippo Magnabosco und seine Assistentin Carmela Pasqualina folgen ihrer Spur bis ins Bergdorf Tiers am Fuße des sagenumwobenen Rosengartens. Dort wurde Simona zuletzt mit ihrer Schwester Martha, einer selbsternannten Hexe, gesehen. Während die Ermittlungen immer mysteriöser werden, scheint auch der legendäre Zwergenkönig Laurin in den Dolomiten sein Unwesen zu treiben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erforderlich unter 0471/797814 oder per E-Mail an info@biblio.bz.
  • Die Werke von Niklas Jäger wirken wie Fragmente vergangener Erinnerungen – archaische Muster, die in die Gegenwart übertragen wurden. Sie zeigen einfache Formen und Zeichen, deren Bedeutung sich bewusst einer klaren Definition entzieht. Der Moment, in dem Jäger zum Bleistift greift und Linien in die Fläche graviert, ähnelt der Vorgehensweise eines urzeitlichen Menschen, der sein Werkzeug in die Hand nimmt, um Spuren seines Selbst zu hinterlassen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass seine Geste heute in einer modernen Welt stattfindet, die zunehmend von Regeln und Verboten bestimmt wird. Niklas Jäger wurde 1993 in Belgien geboren und wuchs in Frankreich auf. Nach einem längeren Aufenthalt in Indien und Nepal wandte er sich der Holzskulptur zu. Zunächst besuchte er eine Schnitzschule in Frankreich, bevor er 2020 nach Gröden kam, um dort den Spezialisierungskurs für Holzbildhauerei zu absolvieren. Nach den drei Jahren Ausbildung blieb er aus Verbundenheit zu der Region im Ort St. Ulrich, knüpfte zahlreiche Kontakte und fand gute Freunde.

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