Einloggen

Einloggen

Im Netz der Moderne - Veröffentlicht von martin_inside

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

Lanserhaus eröffnet am Freitag, 14. Mai 2021 die Ausstellung Im Netz der Moderne. Kunstpositionen zwischen Alpen und Gardasee. Wir freuen uns sehr, Sie wieder bei uns im Hause begrüßen zu dürfen.

Es mutet nahezu als Ironie des Schicksals an, dass ausgerechnet in dem Jahr, in dem die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino die Begriffe Transport – Transit – Mobilität als Themenschwerpunkt für ein gemeinsames Museumsjahr 2021 gewählt hat, die Mobilität auf ein Minimum reduziert wird. Eine Pandemie, ausgelöst durch ein neuartiges, sich rasant weltweit verbreitendes Virus, hat bewirkt, dass die KünstlerInnen ihre Zeit momentan mehr im Atelier oder zu Hause verbringen, als auf Reisen zu gehen. Dabei war Mobilität schon immer ein Teil der künstlerischen Praxis. Das Sammeln und Verarbeiten neuer Eindrücke, der Austausch mit anderen KünstlerInnen, mit fremden Kulturen und die kontinuierliche Verlagerung des eigenen Standpunktes und Blickwinkels gehören mit zum selbstverständlichen, wenn auch zumeist im Verborgenen bleibenden Bestandteil künstlerischer Arbeit.

Die Ausstellung Im Netz der Moderne. Kunstpositionen zwischen Alpen und Gardasee widmet sich dem Aspekt der Mobilität, den Begegnungen und Beziehungen in der Kunst Tirols, Südtirols und des Trentino in der Zeit von etwa 1900 bis 1945. Als Leitfiguren dafür dienen Hans Josef Weber-Tyrol und Artur Nikodem. Beide gehören mit zu den großen Kunstschaffenden Tirols des 20. Jahrhunderts. Sowohl mit ihrem Schaffen als auch mit ihrer Biografie stehen sie exemplarisch für den Austausch und die Schaffung künstlerischer Netzwerke, d. h. für die Herausbildung eines geografisch geprägten geistigen und künstlerischen Raums der Mobilität, innerhalb dem sich ihre Kunst bewegt hat und gewachsen ist.
Vom Schaffen und den Beziehungen beider Künstler ausgehend, liegt damit das Hauptaugenmerk sowohl auf den jeweiligen Aufenthaltsorten als auch auf den Vereinigungen, Gruppen und Gruppierungen, die ihnen über die Jahre künstlerische wie geistige Nahrung und Anregung boten. Dabei bildeten auch die Länder Tirol, Südtirol und das Trentino wichtige Bezugspunkte sowohl im Leben als auch im Schaffen dieser bedeutenden Künstler, man denke an Innsbruck, Schwaz, Meran, Bozen, Klausen, Eppan oder Trient, ohne natürlich München zu vergessen.

Das grenzüberschreitende Ausstellungsprojekt mit jeweils unterschiedlichen Exponaten ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums und Galerie Rabalderhaus in Schwaz, des NIMU-Nikodem Archiv Mutters, des Lanserhauses in Eppan an der Weinstraße sowie des MAG Museo Alto Garda in Riva del Garda in Zusammenarbeit mit dem Mart in Rovereto.

Im Lanserhaus in Eppan an der Weinstraße liegt das Schwergewicht auf der Schaffenszeit, die beide Künstler jeweils in Südtirol verbracht haben sowie auf der Ausstellung Tiroler Kunst von 1925/26, die durch mehrere Städte Deutschlands tourte und an deren inhaltlicher Ausrichtung beide maßgeblich beteiligt waren. Neben Werken u. a. von Albin Egger-Lienz, Ignaz Stolz, Emanuel Fohn oder Josef Kienlechner werden darüber hinaus solche der Mitglieder des Meraner Künstlerbundes Orazio Gaigher oder Alexander Koester gezeigt, mit denen Nikodem noch während seiner Zeit in Meran ausgestellt hat.

Die KuratorInnen der Ausstellung Günther Dankl, Elio Krivdi?, Alessandra Tiddia und Martin Hanni.


Laufzeit: 15. Mai - 27. Juni 2021

Der Kurator steht Ihnen in diesem Zeitraum für Fragen zur Verfügung.
Der Einlass erfolgt gestaffelt. Alle Anti-Covid-Richtlinien werden eingehalten.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Besonderes Ritual zum Abschluss der Weinernte Wie zu Großvaters Zeiten wird die letzte Fuhre Trauben in einem Bottich von einem alten festlichen geschmückten Fuhrwerk ins Dorfzentrum vom Girlan | Eppan gebracht. Den Wagen ziert ein Erntekranz, auf welchem alljährlich ein Weinspruch zu lesen ist.
  • Es gibt Termine vom 01 Mai 2026 bis 31 Okt. 2026
    Zwischen steilen Felswänden wandern, rauschende Wasserfälle und farbige Gesteinsschichten passieren, Überreste fossiler Pflanzen, versteinerten Saurier-Spuren und Mineralablagerungen entdecken: Ein geführter Besuch im GEOPARC Bletterbach ist ein besonderes Erlebnis auf den Spuren der Erdgeschichte. Wandern im Dolomiten UNESCO Welterbe Bletterbach Gemeinsam Pflanzenfossilien und Saurierspuren entdecken Geologie und Erdgeschichte erfahren Land und Leute kennenlernen
  • Moderato da Stefano Riba In collaborazione con Analogue Photo Festival, Lumen Museum Ogni giorno siamo sommersi da immagini: scorriamo fotografie sui social, guardiamo video nei notiziari, ci immergiamo in contenuti visivi nell’intrattenimento quotidiano. Scorriamo, guardiamo, reagiamo alle immagini— spesso senza fermarci a pensare. Con la crescente centralità dei media visivi, dalle piattaforme social, ai notiziari e alle industrie dell’intrattenimento, oggi più che mai, le immagini influenzano il modo in cui comprendiamo la realtà. Un’immagine non è mai neutra. Può convincere, ingannare, emozionare, persino mentire. Eppure, continuiamo a trattarla come una prova: qualcosa di credibile. Partendo da un viaggio nel tempo, ripercorreremo la nascita della fotografia, un’invenzione che ha rivoluzionato il modo di vedere e immaginare il mondo, lasciando un’impronta profonda nella cultura occidentale. L’obiettivo, quindi, non è solo capire come funzionano le immagini, ma anche imparare a guardarle con maggiore attenzione, spirito critico e curiosità. Perché oggi, saper interpretare le immagini è importante quanto saper leggere le parole. Simona Pezzano. Si divide tra ricerca e didattica in cultura visuale (Università Iulm) e progetti UE di cooperazione internazionale, tra cui: Edu4 Migration 2024-26; CLIP (Critical visual media Literacy and emPowerment) 2022-24; PAgES (Post-Crisis Journalism in Post-Crisis Libya) 2019-21. È nel comitato di direzione di EmergingSeries Journal – Inside New Media and Digital Technologies; membro del comitato scientifico della rivista Il de Martino e membro della redazione della rivista Cinéma&Cie International Film Studies Journal. Fa parte del Self Media Lab. Scritture, Performance, Tecnologie del Sé, fondato nel 2013 da Federica Villa con Fabrizio Fiaschini presso il Dipartimento di Studi Umanistici dell’Università degli Studi Pavia. Tra le sue pubblicazioni: S. Pezzano, Campo lungo. Memoria visuale dall’archivio della Lega di Cultura di Piadena, Mimesis, 2021; S. Pezzano, «Scienza Fantastica e Urania: atterrò in edicola e non se ne andò mai più. Istruzioni per il futuro in edizione italiana», in S. Arcagni & S. Pezzano (a cura di), “Urania” e gli immaginari tecnologici in Italia, ES Journal, 7/V, Kaplan, 2025.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..