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FRAME TO FRAME: Christoph Huber + Mark Toscano - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

FRAME TO FRAME: Online-Vorlesung – Christoph Huber + Mark Toscano

Die Online-Vorlesung und die Protagonisten

Im Gegensatz zu den inhaltlichen Angeboten der an der Newsletter-Reihe beteiligten Festivals (Trento Film Festival, Vienna Shorts, In Between Art Film, International Film Festival Innsbruck IFFI, Lago Film Fest, Diametrale, Schermo dell’arte und Sixpackfilm), die sich vornehmlich auf zeitgenössische Aspekte konzentrieren, wird der Vortrag die geschichtliche Entwicklung des experimentellen Kinos erörtern. Christoph Huber und Mark Toscano nehmen die Gäste mit auf eine zweistündige, virtuelle Entdeckungsreise zu den Ursprüngen des Experimentalfilms.

Christoph Huber ist Kurator in der Programmabteilung des Österreichischen Filmmuseums in Wien und hat dort mehrere große Retrospektiven mitkonzipiert. Er studierte Physik an der Technischen Universität Wien und war von 1999 bis 2014 Filmkritiker und Kulturredakteur bei der Zeitung „Die Presse“. Huber ist Europakorrespondent des kanadischen Magazins „Cinema Scope“ und schreibt außerdem für etliche internationale Print- und Online-Magazine.

Christoph Huber über seine Vorlesung: „Robert Breer zählte zu den Experimentalfilm-Regisseuren, die in der Nachkriegszeit die Ausdrucksmöglichkeiten des Kinos neu dachten. Dabei entwickelte er innovative Ideen weiter, die in den 1920ern von Künstlern wie Hans Richter oder Marcel Duchamp zum „Absoluten Film“ geformt wurden. Eis wird eine Zeitreise durch die vielfältigen Ansätze der kinematografischen Avantgarde: Was ist Experimentalfilm?“

Mark Toscano ist Filmemacher, Kurator und Filmkonservator und lebt in Los Angeles. Seit 2003 arbeitet er am Academy Film Archive, wo er sich um die Kuratierung, Konservierung und Erhaltung von Künstler*innenfilmen kümmert. Toscano arbeitet mit den Sammlungen von über 100 Filmemacher*innen und hat Programme an zahlreichen Orten kuratiert und präsentiert, darunter MoMA, Arsenal, Eye Filmmuseum, Tate Modern sowie Festivals in Rotterdam, London, Oberhausen, Zagreb, Bangalore und anderswo. Er ist Programmgestalter beim Los Angeles Filmforum und hat an verschiedenen Universitäten Vorlesungen zum Thema Experimentalfilm und Archivierung gehalten, sowie am CalArts die Geschichte der experimentellen Animation unterrichtet.

Mark Toscano über seine Vorlesung: „Robert Breer begann 1952 Animationsfilme zu machen, zunächst als Erweiterung seiner Malerei. Innerhalb kürzester Zeit wurde er zu einem einflussreichen Pionier des Mediums, dessen Möglichkeiten er in seiner fünfzigjährigen Filmkarriere maßgeblich prägte und neu definierte. Dieser Vortrag befasst sich mit der Beziehung zwischen Breers Kunst- und Filmpraxis, seinem Einfluss und seiner Relevanz als Animationskünstler sowie seiner radikalen Erforschung der Dimension Zeit.“

Start der Online-Vorlesung: Freitag, 26. März 2021 um 18:00 Uhr
Dauer: 2 Stunden (inklusive einer kurzen Pause

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