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Crisis is Change - Meran und die Kultur im Danach - Veröffentlicht von Urania Meran

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Event-Informationen

Die gegenwärtige Krise ist nicht einfach einem beliebigen Unglücksfall geschuldet, der unserem behaglichen Alltagstrott in die Quere gekommen ist. Vielmehr könnte sie gerade unser kranker Alltag – und mit ihm das gestörte Verhältnis zwischen Mensch und Natur, die Verstädterung, die alles vereinnahmende wirtschaftliche Globalisierung, die Beschleunigung der zwischenmenschlichen Beziehungen – in all ihrer Heftigkeit hervorgebracht haben.

Diese Krise ist eine Herausforderung, gleichzeitig aber auch eine wertvolle Chance zum Wandel. Wie wird das Meraner Kulturleben nach dem Coronavirus dastehen? Welche Schäden sind zu beklagen, was müssen wir ändern, welche neuen Chancen tun sich auf?


Wir diskutieren darüber live auf facebook und youtube.

Moderation: Katia De Gennaro

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  • Es gibt Termine vom 23 März 2026 bis 02 Nov. 2026
    Edle Ansitze, malerische Gassen und historische Denkmäler prägen das Partschinser Dorfbild. Die Zeitzeugen der Via Claudia Augusta, die Lebensgeschichte von Peter Mitterhofer, dem Erfinder der Schreibmaschine, und noch viel mehr Wissenswertes wird bei diesem Rundgang anschaulich vermittelt. Kostenlose Dorfführung durch Partschins mit Start in Partschins um 09:30 Uhr. Dauer: ca. 2 Stunden Anmeldung nicht erforderlich!
  • Buchvorstellung des historischen Romans FETHANEI – Das verlorene Dorf mit dem Autor: Alessandro Beati Lesung: Patrizio Zindaco Auszeichnung für den besten historischen Roman im Rahmen des „Primo concorso letterario Città di Bolzano“, organisiert von der örtlichen Sektion der Società Dante Alighieri Eintritt frei Info: www.fethanei.eu Inhaltsangabe Erzählt wird die Geschichte von Fethanei – einem kleinen, wohlhabenden und gastfreundlichen Räterdorf mit eigener Flussanlegestelle und Handelszentrum zur Zeit der römischen Expansion. Eingebettet in eine mythisch geprägte Welt lebt die Gemeinschaft im Einklang mit der Natur und alten kulturellen Traditionen. Die strategische Bedeutung des sicheren Flusszugangs wird vom römischen Kaiser Augustus erkannt, der ihn durch eine List in Besitz nehmen will. Dies führt zum Zusammenbruch des Gleichgewichts im Dorf und zu tiefgreifenden Veränderungen im Leben seiner Bewohner. Die Geschichte verwebt sich auf unerwartete Weise mit dem Lauf der großen Geschichte. Besonders hervorzuheben ist die Figur des geheimnisvollen Fremden Artaban, der eines Tages auf einem Floß im Dorf eintrifft. Aranth, ein weiser Gastgeber, nimmt ihn auf – ein interkultureller Austausch beginnt. Der Roman verbindet Erzählung mit historischen, anthropologischen, religiösen und naturkundlichen Exkursen in einem fließenden und symbolträchtigen Stil, der eine immersive Erfahrung zwischen rätischer, römischer und keltischer Welt ermöglicht – getragen von den Werten Gastfreundschaft, Brüderlichkeit, Dialog und Musik.
  • Im Zentrum von LanaLive steht eine Ausstellung im kulturellen „Bauch“ von Lana – im von Willy Gutweniger geplanten und 1973 eröffneten Raiffeisenhaus (ehemals Kulturhaus). Kurz vor Beginn der Umbauarbeiten kuratieren Hannes Egger und Annika Terwey hier ein ganzheitliches Ausstellungserlebnis, das bildende Kunst, Video, Musik und Performance miteinander verwebt. Die Besucher*innen durchstreifen die Räume der Hinterbühne – jene Orte, an denen Masken fallen und sich reale Gefühle verdichten, die auf der Bühne nur gespielt werden. In einem atmosphärischen, immersiven Parcours durch Umkleideräume, Toiletten und Lagerräume windet sich die Ausstellung wie durch verschlungene Hohlräume eines Bauchs. Zwischen Angst, Scham, Freude, Ekel und Trauer entfaltet sich ein vielschichtiges Wechselbad der Emotionen. Die Kunstwerke werden dabei nicht nur sichtbar, sondern körperlich und sinnlich erfahrbar. Internationale und lokale Künstler*innen widmen sich in ihren Arbeiten emotionalen und gesellschaftlichen Zuständen: in einem Video über die tiefe Zuneigung zu einem verstorbenen Hund, dem Geruch von paranoiden Männern, einem partizipativen Projekten zur Scham oder in Protestfotografie zwischen Wut und Hoffnung. Installationen machen Ekel und Trauer erfahrbar und eine verspielte Installation feiert die Freude des Lebens. Künstler*innen: Laurin Böhm, Franziska Egger, Mariam Giunashvili, En Kitane, Amanda SRGE Lindsay, Sabrina Mandelli, Sofia Margesin, Mahsa Naraghipour, Hyunjin Park, Nadia Tamanini, Mona Lisa Tina, Sissel Tolaas, Cass Yao.

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