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Vernissage: EVA SCHÖFFEL - ITALY - Veröffentlicht von martin_inside

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Eva Schöffel geht in ihren Arbeiten von der Fläche in den Raum. In ihren Linolschnitten und Cut Outs richtet die Künstlerin ihr Augenmerk auf Gebäudestrukturen und schafft so eine Verbindung zum städtischen Kontext. Wie nimmt man Raum wahr, welche Möglichkeiten gibt es, ihn darzustellen? Stadtlandschaften und Hausformen werden entwickelt und in den Cut Outs entsteht gerade durch das Wegschneiden von Formen neuer Raum. Mit einer präzisen Komposition und dem bewussten Schnitt fügt sich etwas zu einem Bild, das es so nicht gibt, obwohl es uns an Gesehenes erinnert.

Ihre kleinformatigen Linolschnitte aus den Jahren 2016/17 kommen mit ganz wenigen Farben und Formen aus, diesen sind einzelne Wörter zugeordnet: then, west, here, etc. Es ist, als sei alles, was Eva Schöffel nicht macht, alles was sie weglässt, gleichsam mit auf dem Bild und verleiht ihm ein rätselhaftes Inneres.

Ein weiterer Bereich ihres Schaffens ist die Fotografie. In der Serie „Briefe“ arbeitet Eva Schöffel mit Schriftbildern. Einzelne handschrift­lich auf Papier gesetzte Wörter oder Textpassagen scheinen wie Fragmente von Briefseiten der Vollen­dung zu harren. Die Sätze wirken wie Gedankensplitter, Selbstbefragungen oder können als Botschaften an eine imaginäre Person gelesen werden. Auch in dieser Serie geht es gleichermaßen um Wahrnehmen, wie um den Gegenstand selbst.

Was in ihrem Tun zuerst so einfach und überschaubar wirkt, vermag doch den Zauber des Befremdlichen oder eine Melancholie der Erinnerung zu wecken. Und dann lassen uns diese Bilder nicht mehr los.

Bei der Konzeption ihrer Ausstellungen versucht Eva Schöffel durch installative Zuordnung ihrer Werke eine temporäre Neubestimmung des Raumes. Die Idee des Architektonischen erweitert sich um diejenige seines künstlerischen Kommentars in ein neues Raumbild.

Eva Schöffel ist 1964 in München geboren, 1986-93 Studium Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Norbert Prangenberg, 1991 Studium Ecole des Beaux Arts, Paris, 1994 Projektstipendium Erwin und Gisela von Steiner Stiftung München, 1995 Debutantin, BBK München und Oberbayern, 1997 Stipendium Cité des Arts Paris, 2001 Stipendium Kavalierhaus Langenarge.

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