Die letzte Ausstellung des Jahres 2018 sieht die Rückkehr der aus Nigeria stammenden und in Antwerpen ansässigen Künstlerin Otobong Nkanga vor, die bereits an der Gemeinschaftsausstellung Prologue Part II – La Mia Scuola di Architettura (November 2013) bei ar/ge kunst teilgenommen hat.
In ihrer ersten Einzelausstellung in Italien wird Otobong Nkanga mit einem eigens für diesen Anlass entwickeltem Projekt ihre künstlerische Forschung fortführen, die sich mit den neu-kolonialistischen Beziehungen zwischen Gemeinschaften, Landschaften und Rohstoffen beschäftigt.
Schwerpunkt des Projektes ist eine in Bozen realisierte Skulptur, die aus lokalen Materialien und handwerklichen Techniken gefertigt wurde und die buchstäblich die Räumlichkeiten von ar/ge kunst durchläuft und dabei in Dialog tritt mit anderen skulpturalen, stofflichen und performativen Werken.
Indem sie an der Form und Farbigkeit der Materialien und deren Potential als Wissensträger arbeitet, webt Nkanga eine komplexe Konstellation von Bedeutung, die Beziehung und Gegenseitigkeit zwischen diesem Territorium und anderen Regionen herstellt.