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Vernissage: Laurenz Stockner, Othmar Prenner - Der Lohn der Arbeit ist die Arbeit - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Dabei werden nicht nur die jeweils fertigen Endprodukte zu sehen sein sondern auch Objekte in verschiedenen Zuständen der Herstellung. Oft ist es ja so, dass Dinge nicht im Vorhinein auf dem Papier entstehen sondern sich während des Arbeitsprozesses entwickeln oder ein „Zwischenzustand“ Ausgangspunkt für neue Ideen ist. Diese Fragmente von Dingen werden es dem Betrachter also ermöglichen, sich der Arbeitsweise der beiden Aussteller zu nähern und Herstellungsprozesse nachzuvollziehen.

Othmar Prenner, 1966 in Schlanders geboren, besucht nach einer Ausbildung zum Tischler die HTL für Bildhauerei in Innsbruck und studiert anschließend an der Akademie der Bildenden Künste München. Von Berufs wegen sieht er sich als eine Mischung aus Bildhauer und Designer, der aus der Verbindung zwischen alt und neu Gegenstände schafft, die in ihrer Schlichtheit scheinen, als wären sie immer schon da gewesen. Die Formen seiner Objekte sind in ihrem Minimalismus sehr zeitgenössisch, die Materialien aber seit jeher ein fester Bestandteil des bäuerlichen Alltags seiner Vinschgauer Heimat.

Und hierbei ergibt sich auch die gemeinsame Schnittstelle mit den Arbeiten von Laurenz Stockner. 1971 in Brixen geboren, absolviert er zunächst eine Ausbildung zum Schlosser, anschließend besucht er die Goldschmiedeschule in Florenz und die Sommerakademie Salzburg. Sein bevorzugtes Rohmaterial ist Zementkupfer, das aus dem Prettauer Bergwerk kommt und das im selbst gebauten Ofen zu Kupferblech wird. Daraus formt Laurenz Stockner Schalen von reduzierter Wesentlichkeit, die eine ganz besondere Aura verströmen. Es geht um die ideale Form, der Betrachter sieht nicht nur Objekte sondern Gleichnisse für Begriffe wie Leere, Stille, Harmonie, Perfektion, Gleichgewicht oder Fülle.

Die Ausstellung im Kunstforum Unterland will neben der Präsentation zweier herausragender Positionen auf dem Gebiet des Kunsthandwerks auch zeigen, dass diese Disziplin neben Malerei, Plastik und Architektur als eigenständige Kunstform wahrgenommen werden muss.

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