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Eröffnung: Robert Pan - Eden - Veröffentlicht von Goethe2

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Event-Informationen

Robert Pan verweigert sich seit jeher dem Offensichtlichen und entscheidet sich einmal mehr dafür, über die Vernunft hinauszugehen, die Sicht des Alltäglichen zu komplizieren und uns über das Bestehende hinauszuführen. Wir sind im Eden der Vorstellung, an den Antipoden der objektiven Betrachtung, wo man das Sichtbare und Unsichtbare erfassen kann, die körperhafte physische Entität und die immaterielle Idee, den unbestimmten Gesichtspunkt und ebenso jenen des unmerklichen Details, das metamorphische Fließen der Farbe und das unveränderliche Erstarren des Harzes. Robert Pan ist sowohl geistig als auch in der Dynamik ein Alchimist und hebt in dieser neuen Werkreihe die einschränkende Unterscheidung zwischen „Welt der Ideen und Welt der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit“ auf. Er nimmt die Fähigkeiten eines Weltschöpfers an, der die Materie gestaltet, und es gelingt ihm, sie zu verändern, zu ordnen und somit auf ewig zu beleben. Eingetaucht in den Raum eines unbestimmten und unendlichen Ortes wie den Garten Eden, begibt sich Pan auf die Suche nach dem kreativen Akt, und indem er uns zunächst in die Materie hinein führt, mitten in ihre Verknüpfungen, und sodann empor zu einem erhöhten Standpunkt, erlaubt er es uns, von einer statischen und vorgefertigten Sehweise abzurücken. Der Horizont weitet sich und wir tauchen ein in ferne Welten, versunkene und aufgetauchte Ebenen, die aufeinander treffen und sich wieder voneinander entfernen, in einem ununterbrochenen Sich-Ausdehnen und Sich-Zurückziehen; ein Gewimmel von Landschaften in einer Vielzahl von Farben, in ständigem Werden, von denen unsere Augen so sehr angezogen und betört werden, dass sie auf eine bildhafte und ekstatische Reise gehen, bis sie im Reich des Unbewussten landen.
Alberto Mattia Martini

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  • Es gibt Termine vom 11 Feb. 2026 bis 25 Nov. 2026
    11.02.26 – 25.11.26 Deutsch – English – Español – Français – Italiano Dove? Alla biblioteca don bosco di Laives. Quando? Due mercoledì al mese. Le date esatte sono le seguenti: 11 e 25 febbraio, 11 e 25 marzo, 15 e 29 aprile, 13 e 27 maggio, 10 e 24 giugno, 15 e 29 luglio, 12 e 26 agosto, 16 e 30 settembre, 14 e 28 ottobre, 11 e 25 novembre. L’orario è sempre lo stesso: dalle 20:30 alle 21:30. Come funziona? In biblioteca troverai una moderatrice o un moderatore per ogni tavolo, cioè per ogni lingua. In base alla lingua in cui vuoi esercitarti, scegli il tavolo, siediti e…inizia a chiacchierare! Parlerai con la moderatrice o il moderatore e con le altre persone come te sedute a quel tavolo. Se ti stanchi, puoi tranquillamente andare via o cambiare tavolo. In generale, è consigliato avere le conoscenze di base della lingua scelta per poter seguire la conversazione e partecipare attivamente. Quali lingue si parlano? Troverai tavoli per il francese, l’inglese, l’italiano, lo spagnolo e il tedesco. Se c’è qualche altra lingua che ti interessa particolarmente e che vorresti approfondire, puoi segnalarcelo agli incontri o scrivendoci una e-mail. Bisogna prenotarsi? È a pagamento? No, il Caffè delle lingue è gratuito e si può partecipare liberamente. Hai qualche domanda? Scrivici a info@laivescultura.it! Il Caffè delle lingue è un progetto del Comitato per l’Educazione permanete in lingua italiana del Comune di Laives, realizzato in collaborazione con la biblioteca don bosco di Laives. Con il sostegno del Comune di Laives e della Ripartizione Cultura Italiana della provincia Autonoma di Bolzano.
  • Fotografie, Illustrationen und Projekte von: Beatrice Citterio, Francesco Marinelli (Dolomiti Contemporanee), Jonathan Coen, Laboratorio OffTopic, Leonhard Angerer, Manuel Riz, Marco Gasparic (Broken Window Theory), Rob Hornstra, Studentinnen und Studenten der Fotografieseminare Bauer Anatomie und Dynamik eines Territoriums in Zusammenarbeit mit Dolomiti Contemporanee und TeSAF (UniPa), Teresa de Toni (Dolomiti Contemporanee), Till Aufschlanger (Broken Window Theory), Voci di Cortina. - In der aktuellen Klimarealität, in der der Temperaturanstieg die alpinen Berggebiete doppelt so stark trifft wie die Ebenen und die Schneedecke kontinuierlich abnimmt, erstrecken sich die „am weitesten verbreiteten und nachhaltigsten Winterspiele aller Zeiten“ über ein Gebiet von rund 22.000 km² und durchqueren dabei sehr unterschiedliche Kontexte und Ökosysteme: von Mailand bis Cortina d’Ampezzo, von Bormio und Livigno ins Val di Fiemme, bis nach Antholz und Verona – bei öffentlichen Investitionen von über 6 Milliarden Euro. Doch was bedeutet ein Ereignis dieser Größenordnung für die Gebiete, die es austragen? Und vor allem: Ist es möglich, von sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Nachhaltigkeit zu sprechen? Durch eine visuelle Analyse der Problematiken des olympischen Wintermodells und seines Vermächtnisses stellt Arcipelago Verticaledessen Praktiken und Vorstellungswelten infrage und macht die strukturelle Abhängigkeit von der Ausbeutung lokaler Ressourcen – insbesondere natürlicher und kultureller – sichtbar. Dabei tritt vor allem ein Wasserarchipel hervor, das für das Überleben dieses Wirtschaftsmodells unverzichtbar ist: Es dehnt sich Jahr für Jahr oberhalb der Skihänge aus, um deren Beschneiung zu ermöglichen, und bündelt Ressourcen sowie öffentliche Gelder vertikal auf wenige punktuelle Knoten, verstreut über Alpen und Dolomiten, deren „insularer Zyklus“ bereits vor Millionen von Jahren begann. Die Vermehrung dieser Infrastrukturen erzeugt eine fragmentierte Geografie, bestehend aus technischen Flächen und Zonen der Übernutzung, die miteinander verbunden, territorial jedoch diskontinuierlich sind. Inseln sind die künstlichen Speicherbecken – drei davon eigens für die Olympischen Winterspiele errichtet – ebenso wie die Hunderte von Baustellen entlang des Alpenbogens in unterschiedlichen Höhenlagen: im Bau, abgeschlossen oder in Planung. Für einige ist die Fertigstellung bis 2032 vorgesehen. Das Archipel steht schließlich auch für die politische Distanz zwischen Entscheidungszentren und Zivilbevölkerung – eine Distanz, die durch die Dringlichkeit des olympischen Modells unüberwindbar geworden ist und es den lokalen Gemeinschaften verwehrt hat, sich mit jenen auseinanderzusetzen, die grundlegende Entscheidungen über ihr eigenes Territorium getroffen haben. Dadurch wurde sowohl die Chance vertan, erhebliche Investitionen in Strukturen und Modelle zu lenken, die nachweislich darauf angewiesen gewesen wären, als auch das legitime Recht der Bevölkerung, sich zu informieren und zu den sie betreffenden Veränderungen Stellung zu nehmen. Beatrice Citterio
  • Collective readings and conversations with Sandra Passarella Waag event in collaboration with Nuova Libreria Cappelli / Aquarium Consolazione, celebrazione, simbolo e strumento di piacere, il cibo, in letteratura come nella realtà, costituisce un tema sempre attuale e mai del tutto esplorato. Lo sanno bene molti autori e molte autrici, come Simonetta Agnello Hornby, che del cibo ha fatto uno strumento di vita e di indagine della stessa, oltre a una tradizione culinaria estremamente viva e vibrante nella casa di famiglia. Lettura condivisa ad alta voce di brani scelti, a cura di Sandra Passarella, in collaborazione con Nuova Libreria Cappelli.

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