Il ticchettio di una macchina da scrivere e le note leggere di un violino accompagnano la storia di Marcel e Pauline, due giovani artisti che si incontrano, si amano e scelgono di condividere la vita, il tempo, i
sogni. La loro è una storia semplice, quasi ordinaria — ma proprio per questo, profondamente vera. In una valigia immaginaria hanno raccolto carezze e scontri, risate, abbracci e pensieri. Le parole, per loro, non sono mai state indispensabili: sono i gesti, gli sguardi, i silenzi a raccontare meglio di qualsiasi discorso. Ci è stato chiesto di narrare il loro amore con delicatezza. E così abbiamo fatto — sorridendo, giocando, commuovendoci — ma soprattutto lasciandoci sorprendere dalla poesia nascosta nella loro semplicità. Forse, alla fine, questa storia parla un po’ anche di noi.
- regia Teatro Armathan
- interpreti Franca Guerra, Adriana Giacomino, Marco Cantieri
- ricerca musicale Franca Guerra
- progetto scenografico Emy Guerra
- realizzazione scenografia Chiara Tommasini, Moreno Tacconi
- tecnico audioluci Federico Caputo
- ripresa video Marco Cipriani
- progetto grafico Emy Guerra
Bearbeitung von Matthias Thalheim
nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner
Dr. phil. Jakob Fabian, Werbetexter und Moralist, lebt in Berlin. Hier gibt es alles: große Zeitungen und Verlage, ein glamouröses Nachtleben mit freizügigen Damen, Männern und FLINTA* Personen, politische Kämpfe zwischen Kommunisten und Nazis, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Reichtum und Armut. Fabian taucht ein in diese Welt und schlägt sich tapfer, doch Stück für Stück verliert er alles: seine Arbeit,
seine Geliebte, seinen Freund und schließlich sein Leben. Er springt ins Wasser, will ein Kind retten. Er schwimmt nicht.
Erich Kästner hat diese Geschichte 1930 geschrieben. Sein Aufruf zur Vernunft wurde drei Jahre später verbrannt; der Roman gilt auch heute noch als eine der hellsichtigsten Satiren auf die deutsche Gesellschaft. Seine politische Aktualität ist erschreckend.
Sarantos Georgios Zervoulakos hat mit der kongenialen Palmetshofer Überschreibung „Vor Sonnenaufgang“ nach Gerhart Hauptmann in der Spielzeit 2024/25 an den Vereinigten Bühnen Bozen als Regisseur debütiert, dabei verwandelte er gemeinsam mit Ece Anisoglu das Studio des Stadttheaters kurzerhand in eine Familiensauna. Die Epik des Großstadtromans wird das Regieteam mit multidisziplinären Mitteln wie Choreografie, Gesang und Live-Musik szenisch auflösen. Die Bühnenfassung für Bozen basiert auf einer Hörspielfassung, die Ende der 80er-Jahre in der DDR von Matthias Thalheim geschaffen wurde.
Gemeinsam mit Thalheim wird Zervoulakos nun neue Fenster in den Roman öffnen und dabei die Abgründe der Großstadt und eines Zeitgeistes, der sich karussellartig zu wiederholen droht, neu erzählen.
mit
Bernd-Christian Althoff
Pippa Galli
Fabian Mair Mitterer
Robin Rohrmann
Peter Schorn
Lukas Spisser
Katja Uffelmann
Regie
Sarantos Georgios Zervoulakos
Bühne
Ece Anisoglu
Kostüme
Aleksandra Kica
Licht
Nikos Vlasopoulos
Sound Design & Livemusik
Agatha
Choreographie
Robin Rohrmann
Dramaturgie
Mona Schlatter
Regieassistenz & Inspizienz
Michaela Stocker
von Kim de l’Horizon
Die Erzählfigur in „Blutbuch“ identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Als die Großmutter – im Schwyzerdütsch Großmeer – an Demenz erkrankt, erinnert sich das Ich an seine Kindheit in einem Schweizer Vorort und begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Wie schreibt sich unsere Herkunft in unsere Körper ein? Welche Rolle spielt dabei die Muttersprache und wie kann man sich von ihr befreien? Die Erzählfigur taucht in die Vergangenheit ein, sucht nach der Geschichte der Blutbuche, die so wichtig war in ihrer Kindheit und forscht nach der nicht tradierten weiblichen Blutlinie. Sie schreibt Briefe an ihre Großmeer, bricht das Schweigen und verwandelt auf diese Weise Scham in das Gefühl, sich im eigenen, nonbinären Körper wohl zu fühlen.
Kim de l’Horizon ist eine nicht binäre Person aus der Schweiz, die 2022 für den autofiktionalen Roman „Blutbuch“ mit dem Deutschen sowie dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde. De l’Horizon versteht Schreiben als kollektiven Heilprozess, hinterfragt Geschlechterzuschreibungen und versucht Identität neu zu lesen. Die berührende und vielschichtige Generationenerzählung kommt in Bozen in einer Fassung von Anna Stiepani auf die Bühne. Die erfolgreiche Regisseurin wird die Grenzen zwischen Text und Körper mit ihrem Ensemble und unterschiedlichen Erzählformen ausloten und aufbrechen.
mit
Svetlana Belesova
Patrice Grießmeier
Doris Pigneter
Felix Rank
Anna Starzinger
Regie & Bühnenfassung
Anna Stiepani
Bühne & Kostüme
Jenny Schleif
Licht
N. N.
Dramaturgie
Elisabeth Thaler
Regieassistenz & Inspizienz
Ambra Zattoni
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