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Informazioni evento
Musical in lingua tedesca. Nuova messa in scena del libro di Leroux con musiche di Deborah Sasson, arrangiamenti da Peter Moss in tour in Alto Adige dal 2 al 4 marzo 2016.
von Kim de l’Horizon
Die Erzählfigur in „Blutbuch“ identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Als die Großmutter – im Schwyzerdütsch Großmeer – an Demenz erkrankt, erinnert sich das Ich an seine Kindheit in einem Schweizer Vorort und begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Wie schreibt sich unsere Herkunft in unsere Körper ein? Welche Rolle spielt dabei die Muttersprache und wie kann man sich von ihr befreien? Die Erzählfigur taucht in die Vergangenheit ein, sucht nach der Geschichte der Blutbuche, die so wichtig war in ihrer Kindheit und forscht nach der nicht tradierten weiblichen Blutlinie. Sie schreibt Briefe an ihre Großmeer, bricht das Schweigen und verwandelt auf diese Weise Scham in das Gefühl, sich im eigenen, nonbinären Körper wohl zu fühlen.
Kim de l’Horizon ist eine nicht binäre Person aus der Schweiz, die 2022 für den autofiktionalen Roman „Blutbuch“ mit dem Deutschen sowie dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde. De l’Horizon versteht Schreiben als kollektiven Heilprozess, hinterfragt Geschlechterzuschreibungen und versucht Identität neu zu lesen. Die berührende und vielschichtige Generationenerzählung kommt in Bozen in einer Fassung von Anna Stiepani auf die Bühne. Die erfolgreiche Regisseurin wird die Grenzen zwischen Text und Körper mit ihrem Ensemble und unterschiedlichen Erzählformen ausloten und aufbrechen.
mit
Svetlana Belesova
Patrice Grießmeier
Doris Pigneter
Felix Rank
Anna Starzinger
Regie & Bühnenfassung
Anna Stiepani
Bühne & Kostüme
Jenny Schleif
Licht
N. N.
Dramaturgie
Elisabeth Thaler
Regieassistenz & Inspizienz
Ambra Zattoni
Intervento di Andrea Franzoso autore del libro "Ero un bullo"
durata: 70'
Ero un bullo è uno spettacolo teatrale tratto dalla vera storia di Daniel Zaccaro, ex bullo di periferia diventato oggi educatore. Un racconto intenso e toccante che attraversa l’adolescenza nei suoi momenti più bui e nelle sue possibilità di riscatto. La scena si popola di relazioni familiari fragili, amicizie pericolose, sfide scolastiche e cadute profonde, ma anche di trasformazioni, scelte coraggiose e conquiste interiori. Attraverso un linguaggio teatrale diretto ed emotivo, la narrazione porta il pubblico dentro una storia autentica fatta di trasgressioni, carcere e redenzione. Il ritmo è scandito da luci, suoni e atmosfere urbane che accompagnano i tre attori in scena nella restituzione di una molteplicità di ruoli e situazioni. Arricchito da citazioni del rap contemporaneo, lo spettacolo parla ai ragazzi con il loro stesso linguaggio, trasmettendo un messaggio potente: ognuno può scegliere di cambiare il proprio destino. Un progetto educativo che promuove inclusione, rispetto e consapevolezza, offrendo un valido strumento contro il bullismo e ogni forma di discriminazione.
Tecnica: Teatro d’attore
con Lorenzo Feltrin, Giulia Lacorte, Nicolò Bruno
Regia: Lucia Messina
Scenografie: Federico Balestro
Produzione: Fondazione AIDA Ets
Itinerari Educativi in collaborazione con Unicef Bolzano
von Simon Stephens
nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“
Deutsch von Barbara Christ
Aus dispositionellen Gründen wird aktuell an einer notwendigen Verschiebung der Produktion gearbeitet. Weitere Informationen folgen.
Vanya verwaltet das Landgut seiner Familie nach dem Ableben seiner Schwester. Am liebsten lästert er mit seinem Freund Astrow über die langweilige Provinz. Doch plötzlich taucht sein Schwager Serebrjaków mit seiner neuen Frau Jeléna auf. Der will das Anwesen verkaufen. Vanya sieht sich in seiner Existenz bedroht und verliebt sich in Jeléna. Tschechows komödiantische und tragische Auseinandersetzung mit unserer Menschlichkeit – unseren Hoffnungen, Träumen und unserem Bedauern – steht in „Vanya“ im Mittelpunkt. Simon Stephens Überschreibung Tschechows klassischer Geschichte über Liebe, Kunst, Sex und versuchtem Mord als Monolog erforscht das Kaleidoskop menschlicher Emotionen und nutzt die Kraft der intimen Beziehung zwischen einem Schauspieler und dem Publikum, um tief in die menschliche Psyche einzutauchen.
Tony Award®-Winner, berühmter britischer Theaterautor und Dozent Simon Stephens hat mit „Vanya“ Tschechows Meisterwerk „Onkel Wanja“ kompromisslos radikal modern adaptiert. Die extrem herausfordernde Rolle in diesem Kammerspiel wird für die Vereinigten Bühnen Bozen von Tobias Moretti verkörpert, einem der renommiertesten Protagonisten der deutschsprachigen Bühnen- und Filmlandschaft.
mit
Tobias Moretti
Regie
Anna Bergmann
Bühne & Kostüme
Lane Schäfer
Sound Design
Heiko Schnurpel
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