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Eine Produktion der Carambolage: Name: Sophie Scholl - Pubblicato da martin_inside

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Informazioni evento

von Rike Reiniger

Mit Katharina Gschnell

Regie: Stefanie Nagler
Bühne und Kostüme: Sara Burchia
Licht und Technik: Claus Stecher, Julian Geier
Bühnenbau: Robert Reinstadler
Fotos und Video: Tiberio Sorvillo

Das Stück

„Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an“.
So beginnt die Geschichte einer ganz gewöhnlichen Jurastudentin. Sie steht kurz vor dem Examen und ist voller Vorfreude auf ihr Berufsleben. Ihr Nachname? Reiner Zufall. Dieser Name erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus den Mut hatte, sich mit ihren Freunden und ihrem Bruder Hans Scholl gegen Adolf Hitler zu stellen. „Die weiße Rose“ verteilte Flugblätter und wurde dabei erwischt. Sophie Scholl kam vor Gericht und wurde hingerichtet.
Der Mut ihrer berühmten Namensvetterin wird nun zum Prüfstein für das Gewissen der jungen Jurastudentin. Sie wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt und soll vor Gericht aussagen. Sie muss sich entscheiden: Soll sie lügen, um ihre Karriere voranzubringen? Soll sie die Wahrheit sagen, dafür aber ihre Zukunft riskieren? Oder wäre es vielleicht das Beste zu schweigen?
Rike Reiniger, der Autorin des Stücks, gelingt eine kluge und sehr lebendige Verknüpfung aus geschichtlichen Einschüben der Widerstandskämpferin und der zwiespältigen Situation der Studentin während des Gerichtstermins. Es geht um Zivilcourage, das eigene Gewissen und die Frage: Wie hätte ich mich verhalten?
„Dieses Stück hallt nach. Moral, Gewissenskonflikte, Versagensangst und Identitätssuche – die Thematik ist zeitlos und aktueller denn je. Prädikat: besonders sehenswert!“ (Saartext)

Die Autorin

Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete in einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte in Prag (Regie und Dramaturgie für Puppentheater) und Gießen (Angewandte Theaterwissenschaft), inszenierte in der freien Szene Berlins und war Mitbegründerin des interkulturellen TheaterEnsembles Kumpanya. Nach dessen Auflösung ging sie ins Engagement an die Landesbühnen Sachsen, das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und das Theater Junge Generation Dresden.
Rike Reiniger lebt als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Mannheimer Feuergriffel und dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes sowie in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

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Date e orari evento :

Mercoledì 19 Mag 2021
  • Mer 19 Maggio, 202120:00

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    von Ferdinand von Schirach Koproduktion mit dem Theater an der Effingerstrasse Bern Wem gehört unser Leben? Und wem gehört unser Sterben? Der Ethikrat tagt, um über den Fall des 78-jährigen Richard Gärtner abzustimmen. Er sucht ärztliche Hilfe, um sich selbst zu töten. Er hat weder Schmerzen, noch ist er unheilbar krank, doch der Tod seiner Frau vor drei Jahren hat für ihn alles verändert. Richard Gärtner will schlicht und einfach nicht mehr leben. Er könnte Hand an sich legen, doch er möchte, dass sein Tod selbstbestimmt und friedlich ist und niemanden erschreckt. Soll ein Arzt oder eine Ärztin einem Menschen dabei helfen, sich selbst zu töten? Das im September 2019 gefällte Urteil des italienischen Verfassungsgerichts erklärt Beihilfe zum Suizid in einigen bestimmten Fällen für straffrei. Damit ist zumindest die rechtliche Frage, ob er*sie es darf, geklärt. Nach wie vor fehlt jedoch in Italien seitens der Politik eine umfassende Regelung zu diesem Thema, umso mehr rückt damit die ethische Frage in den Fokus. Ferdinand von Schirach holt mit „Gott“ einen seit langem in Europa divers und emotional geführten Diskurs ins Theater. Er verhandelt Fragen der menschlichen Autonomie und Selbstbestimmung inmitten des Spannungsfeldes von persönlicher Moral, christlichem Glauben und Politik. Im Stück fallen die Stellungnahmen der Expert*innen aus Recht und Medizin sowie des Bischofs Thiel deutlich aus – doch am Ende müssen Sie selbst zu einem Urteil kommen. Ferdinand von Schirach *1964 in München, arbeitete 20 Jahre als Strafverteidiger. Mit 45 Jahren veröffentlichte er sein erstes Buch. Es folgten zahlreiche Erzählungen, Romane und Essays, die als internationale Bestseller in mehr als 35 Ländern erschienen. Sein Theaterstück „Terror“ (2015) wurde ein großer Erfolg und wie weitere seiner Werke verfilmt. Schirach erhielt mehrere – auch internationale – Literaturpreise, u.a. den Kleist-Preis. DER BESUCH IM THEATER genesen - geimpft - getestet Für ein sicheres und genussvolles Theatererlebnis haben die Vereinigten Bühnen Bozen ein Corona-Schutzkonzept entwickelt, das zur Einhaltung der aktuell geltenden Sicherheitsbestimmungen laufend adaptiert wird. Angesichts der Verordnung des Landeshauptmanns Nr. 20 vom 24.04.2021 ist der Besuch der Theatervorstellungen im Stadttheater Bozen nur mit dem Nachweis einer erfolgten Impfung, der Genesung von einer COVID-19-Infektion oder eines COVID-19-Tests mit negativem Ergebnis erlaubt. Die Ausstellung dieses Dokuments darf zum Zeitpunkt des Theaterbesuches nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. DIE TICKETS Sie können ab sofort Ihre Karten für die Vorstellungen online unter: www.theater-bozen.it, oder bei unserer Ticketverantwortlichen Andrea Malfertheiner reservieren und buchen: Per Mail unter reservierung@theater-bozen.it oder telefonisch unter 0471 065330.
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