Lindners Lebenslust
Viele der irrwitzigen Geschichten aus ihrem Bestseller „Miss Verständnis“ schrien danach, auf die Bühne zu kommen. Jetzt ist es soweit: All das, was Constanze Lindner ausmacht, hat die schlagfertige und grandiose Künstlerin in ein Bühnenprogramm gepackt und lädt ein zu „Lindners Lebenslust“.
Sie redet, springt, lacht, liest, verteilt großzügig ihre ansteckende gute Energie und wirft mit einer Begeisterung um sich, die es kein zweites Mal gibt. Constanze hat all den Frohsinn, der in ihr steckt, in dieses Buch gepackt und bringt es irre komisch auf die Bühne.
Mit Scharfsinn und Humor zeigt Constanze Lindner, worauf wir im Leben getrost verzichten können und was uns wirklich glücklich macht. Wer diesen Abend erlebt, merkt auf einmal wie saukomisch Tipps für den Umgang mit sich selbst sein können.Und wenn einer meint, dies wäre nur was für Frauen, dann hat Mann etwas gehörig Miss Verstanden!
„Die bisher lustigste Lesung eines Frauenbuchs!“
„Mit der Wärme, die dieses Lindner Kraftwerk in einer Vorstellung erzeugt, könnte man einen Winter lang heizen.“
Die Freilichtspiele Lana präsentieren vom 3.–28. Juli 2026 im Kapuzinergarten in Lana DIE WANDERHURE, ein Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Iny Lorentz. Regie führt Thomas Hochkofler.
Die Handlung spielt zwischen 1414 und 1418 in Konstanz anlässlich des dortigen Konzils. Bei Amtsantritt von König Sigismund stritten sich drei Päpste um die Herrschaft in der Kirche.
Im Konzil von Konstanz sollte der König das Abendländische Schisma beenden mit dem klaren Auftrag, dass aus dem Konzil nur ein einziger Papst hervorgehen darf. Aber das ist nur der äußere historische Rahmen, in dem die Handlung des Theaterstückes eingebettet ist. Marie, die Tochter eines reichen Tuchhändlers, liebt Michel, ein gewöhnlicher Wirtssohn.
Maries Vater hat aber ganz andere Pläne für seine Tochter: Die Frau von Rupert soll sie werden, dem Sohn des Reichsgrafen von Keilburg. Niemals! Stolz schmettert Marie dem ungeliebten Verlobten ihr Nein entgegen.
Was sie nicht weiß: Sie und ihr Vater sind Opfer einer Intrige. Plötzlich wird Marie der Hurerei bezichtigt. Sie wird eingekerkert und vergewaltigt, kommt vor Gericht, beteuert ihre Unschuld und fleht vergeblich. Ihr Vater, der sie schützen will, wird ermordet, Marie wird am Schandpfahl fast totgeschlagen und dann aus der Stadt gejagt. Aber Marie ist zäh, sie überlebt und schwört Rache. Nichts wird sie davon abbringen, ihre Peiniger zu stellen. Nur als Prostituierte kann sie sich durchbringen, als „Hübschlerin“, als Wanderhure. Aber als Hure hat sie auch Macht, wenn sie geschickt ist und alle ihre Eigenschaften nutzt, ihre Schönheit, ihre Intelligenz und ihren Mut der Verzweiflung.
Marie besitzt nichts mehr. Aber sie will alles: Über die Rache will sie zurück zu ihrer Würde. Zur Würde als Frau. Wird ihr dies gelingen?
wollen Sie wippen?
Anordnung? Reduziert. Frau und Mann am Tisch auf höhenverstellbaren Stühlen. Dialoge? Raffiniert. Die Positionen sind gesetzt, das Spiel kann beginnen.
„Wollen Sie wippen?“ ist die perfekte Kleinkunstmischung!
Sie Deutsche, er Schweizer. Hier prallen zwei Vorstellungswelten aufeinander, zwei Sprach-Universen, zwei kulturelle Systeme, die angesichts der geografischen und sprachlichen Nähe scheinbar nachbarschaftlich verbunden und sich ähnlich sind, doch unterschiedlicher kaum sein könnten.
Hart auf Hart entwickeln feines Schauspiel mit subtilem Humor,
das so tief wie genussvoll in große gesellschaftliche Themen abtaucht. Elisabeth Hart und Rhaban Straumann spielen rasant, lustvoll und packend ihre Figuren. Selbst Banalitäten erhalten in ihrer Unterhaltung Tiefgang, während sprachliche Differenzen kulturelle Unterschiede zu Tage bringen. Sprachlich ist es ein Fest, die Geschichte mehrschichtig und die Spielfreude ansteckend.
Großes Kino im Kopf, packend wie eine gute Jazznummer.
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