von Philippe Blasband
Ein Mann und eine Frau erinnern sich – Jahre danach – an eine Zeit, in der sie eine leidenschaftliche Beziehung miteinander hatten: Jede Woche, immer am selben Ort, zur selben Stunde, trafen sie sich, um ihre erotischen Fantasien auszuleben. Sie wollten keine Namen voneinander wissen und auch sonst nichts aus dem Leben des Anderen, trotzdem kamen sie sich näher und wurden einander fast unentbehrlich. Bis zu einem Ereignis, bei dem plötzlich alles auf dem Spiel stand. Nun lassen sie diese Beziehung in ihrer Erinnerung wieder aufleben. Jeder für sich, aber auch vereint blicken sie zurück, mit all den Unschärfen und Lücken im Gedächtnis, die die Zeit mit sich bringt. Das sorgt immer wieder für amüsante Momente, zeugt aber auch von der Zärtlichkeit und dem Humor in ihrer Beziehung, die all die Jahre überdauert haben.
Der 1964 in Teheran geborene und in Brüssel lebende Autor Philippe Blasband wurde für sein Drehbuch zum Film „Une liaison pornographique“ 2000 bei den Filmfestspielen Venedig hoch gelobt. Mit Katharina Stemberger und Andreas Patton verkörpern nun zwei auch aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler die Protagonisten dieser ungewöhnlichen Beziehung auf der Bühne.
von Marie Jones
mit: Brigitte Knapp, Sabine Ladurner
Regie: Torsten Schilling
Ausstattung: Kerstin Kahl
Franzi und Lore sind Gemeindepflegerinnen und wie immer pleite. Wie jeden Monat sollen sie auch diesmal wieder für den 84jährigen Davy seine Rente von der Bank abholen. Aber diesmal ist Davy tot. Abheben oder nicht abheben, das ist hier die Frage…
Diese schwarze Komödie von Marie Jones stellt mit Witz, Tempo und empathischer Menschenkenntnis die Misere des unterbezahlten Pflegerinnen-Daseins dar und hinterfragt gleichzeitig auch unsere Werteskala in Sachen Tod.
Was als harmlose Schummelei beginnt, entwickelt sich zu einer grotesk-dramatischen Kriminalkomödie, die sich nicht scheut, Schwächen zu entblößen und Moralvorstellungen auf den Kopf zu stellen.
Lara Stoll (CH) – der charmante Poetry-Punk
“Volume 5“ – die Rückkehr!
Der Titel passt wunderbar! Für die grandiose Poetry-Slammerin ist es tatsächlich eine Rückkehr. Eine Rückkehr nach Meran. 2019 war sie Gast der allerersten Kabaretttage, und die hierzulande kaum bekannte Lara Stoll ließ ein ebenso staunendes wie begeistertes Publikum zurück. Überraschung war es keine, denn eine Woche vor ihrem Meran-Gastspiel erhielt die damals 31jährige den Deutschen Kleinkunstpreis (als Schweizerin!).
Mittlerweile sind 6 Jahre vergangen und weitere Auszeichnungen dazu gekommen (u. a. Salzburger Stier 2021). Lara Stolls 5. Soloprogramm, “Volume 5 – Die Rückkehr”, ist eine Mischung aus Comedy und Poesie. Lara Stoll verbindet Tiefgründiges mit Absurdem, setzt sich mit dem Älterwerden ebenso auseinander wie mit den Herausforderungen im Straßenverkehr. Das Energiebündel aus dem Thurgau erzählt über das Leben in der Schweiz und wechselt dabei zwischen Kauderwelsch und messerscharf geschliffenen Sätzen. Zum Ausflippen!
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