Einloggen

Einloggen

TRANSART26 | Flamenco sin Género(s) - Veröffentlicht von martin_inside

0

Event-Informationen

Rocio Marquez, Paula Comitre, Los Voluble

Flamenco sin Género(s), kuratiert von Esther Regueira Mauriz, untersucht die mutigsten Strömungen des zeitgenössischen Flamenco. Das Projekt präsentiert durch das Zusammenspiel von Tradition und Avantgarde Werke, die starre Kategorien und konventionelle Zuschreibungen hinter sich lassen. Flamenco wird hier als lebendige, randständige Kunst begriffen, die sich durch stetige, kritische Erneuerung auszeichnet.

Im Rahmen dieser Reihe präsentiert der NOI Techpark Bozen: Rocío Márquez mit Himno Vertical, Paula Comitre mit Après Vous, Madame und Los Voluble mit Flamenco Is Not A Crime.

Himno Vertical von Rocío Márquez
Himno Vertical ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der andalusischen Sängerin Rocío Márquez mit dem Gitarristen Pedro Rojas Ogáyar. Gemeinsam verwandeln sie das Requiem – traditionell die Messe zum Gedenken an die Verstorbenen – in ein Werk, das nicht nur das Ende, sondern ebenso den Anfang, das Werden und die Verwandlung feiert. Fernab der Vorstellung eines abgeschlossenen Werks und einer singulären Autorenschaft entfaltet sich das Projekt als kollektiver, vielstimmiger Resonanzraum: als Ritual des Abschieds und des Aufbruchs zugleich, als Zeremonie, die dazu einlädt, Leben und Tod nicht als Gegensätze, sondern als Teile einer fortwährenden Bewegung zu begreifen. Auf der Bühne schaffen die Stimme von Márquez und die Gitarre von Rojas Ogáyar einen intimen, immersiven Klang, in dem Improvisation und künstlerische Freiheit auf die tiefen Wurzeln des flamenco jondo treffen – durchzogen von Anklängen klassischer wie zeitgenössischer Poesie.


Après Vous, Madame von Paula Comitre
In den 1920er Jahren ist Paris das Zentrum der europäischen Avantgarde. Von dort aus macht Antonia Mercé, bekannt als „La Argentina“ (1890–1936), den Flamenco und den spanischen Tanz international bekannt. Mit ihrer Kunst prägt sie eine moderne Tanzsprache, die Tradition und Innovation verbindet. Mit Après vous, madame nähert sich die Tänzerin und Choreografin Paula Comitre diesem Erbe aus heutiger Perspektive. Die Aufführung versteht sich weniger als biografische Hommage denn als Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, wie die künstlerische Kraft und die Ideen von La Argentina bis heute nachwirken. Tanz, Musik und textile Installationen schaffen einen poetischen Raum aus Erinnerungen, Bildern und neuen Blickwinkeln. Bewegung, Klang und visuelle Elemente treten in einen intensiven Austausch und erzeugen eine Atmosphäre zwischen Geschichte und Gegenwart. So entsteht ein sensibles Werk, das die Lebendigkeit des Flamenco zeigt und seine stetige Erneuerung sichtbar macht.

Flamenco is not a crime von Los Voluble
Flamenco is not a crime ist ein audiovisuelles Performanceprojekt des andalusischen Brüderduos Los Voluble. Es verbindet Flamenco mit elektronischer Musik, Videokunst und politischer Remix-Kultur. Inspiriert von der Bewegung „Free Party Is Not a Crime“ knüpft das Projekt an frühere Arbeiten an, im Mittelpunkt stehen Themen wie gemeinsames Feiern, kultureller Austausch und die kreative Kraft des Remix. Mit Archivmaterial und Live-Videomontagen zeigen Los Voluble den Flamenco in einem neuen Zusammenhang. Sie verbinden ihn mit Musikstilen wie Gqom, Footwork, Experimental Dub, Grime und Reggaeton. So entsteht ein Flamenco, der offen für neue Einflüsse ist und Tradition mit Gegenwart verbindet. Flamenco is not a crime versteht Flamenco als lebendige Kunstform – offen, vielfältig und ständig im Wandel.

Das Ticket gilt für alle drei Vorstellungen.

Kontakte :

Das nächste Event findet statt in :

00

Tage

00

Stunden

00

Minuten

00

Datum und Uhrzeit des Events :

  • Do 17 September, 202620:00

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 24 Juli 2026 bis 13 Aug. 2026
    nach Johann Nestroy, bearbeitet von Elke Hartmann Zur Handlung Johann Nepomuk Nestroys wortgewandte Posse ist auf lustvolle Weise, mit subversivem Witz vielschichtige Sozialkritik, die sich nicht einseitig gegen eine Klasse richtet. Vielmehr zeigt er eine Gesellschaft, in der Reiche wie Arme gleichermaßen unzufrieden sind – allerdings aus unterschiedlichen, doch miteinander verknüpften Gründen. Der wohlhabende Herr von Lips verkörpert den Überdruss des Besitzenden: materiell abgesichert, leidet er an Sinnleere, Langeweile und emotionaler Abstumpfung, Depression. Reichtum erscheint nicht als Lösung, sondern als Ursache existenzieller Leere. Dem gegenüber stehen die ärmeren Figuren, die von ökonomischem Druck, Abhängigkeit und sozialer Unsicherheit geprägt sind. Ihre Not entspringt nicht dem Zuviel, sondern dem Zuwenig. So entlarvt das Stück eine Gesellschaftsordnung, in der Reiche wie Arme gleichermaßen frustriert und unglücklich sind. Regie: Elke Hartmann Auf der Bühne: René Dalla Costa, Patrizia Pfeifer, Viktoria Obermarzoner, Roland Selva, Werner Hohenegger, Maria Theresia Fata, Cornelia Brugger, Josef Niederstätter Bühnenbild: Sara Burchia Kostüme: Andrea Kerner Musik: Markus Mac Maya Lichtdesign: Julian Marmsoler Technik: Hannes Tammerle Maske: Brigitte Novak, Catja Monteleoni Regieassistenz: Theresa Prey
  • Es gibt Termine vom 18 Nov. 2026 bis 22 Nov. 2026
    Un anziano professore aspetta nella sua stanza l’arrivo del proprio figlio, che lo accompagnerà nella casa di riposo dove ha scelto di stabilirsi, per lasciare più spazio ai nipoti. Durante l’attesa, densa d’inquietudine e malinconia, dialoga con il ricordo della moglie, morta molti anni prima. È una conversazione ricca di tenerezze, memorie e di struggenti verità: la vecchiaia, la paura della morte, la fredda prospettiva dell’ospizio, dove poi il protagonista si arrenderà allo scorrere del tempo e della vita. Scritto nei primi anni Novanta, tradotto e pubblicato in molte lingue e rappresentato in più di 20 Paesi, Le ultime lune di Furio Bordon è un capolavoro, considerato un vero classico. La sua scrittura potente, raffinata, ironica e vera conduce in un universo palpitante di tensioni, di dinamiche familiari e intime, tutte condivisibili. Interpretato per la prima volta nel 1995 da un memorabile Marcello Mastroianni, è ora Alessandro Haber, sotto la guida di Paolo Valerio, ad affrontare in modo poetico, ma anche dolorosamente sincero, del tema della fragilità della vecchiaia. di Furio Bordon con Alessandro Haber regia Paolo Valerio produzione Il Rossetti Teatro Stabile Del Friuli Venezia Giulia, Goldenart Production
  • Xiu Xiu + Matthew Herbert In den Räumen von Rothoblaas treffen im Rahmen einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Museion zwei visionäre Ansätze klanglicher Experimentierfreude aufeinander: Xiu Xiu, das kompromisslose Experimental-Duo um Jamie Stewart und Angela Seo, und Matthew Herbert, ein wegweisender Künstler, dessen Schaffen die Konventionen elektronischer Musik immer wieder aufs Neue herausfordert. ERASERHEAD XIU XIU von Xiu Xiu ERASERHEAD XIU XIU ist eine intensive Auseinandersetzung mit David Lynchs Debütfilm Eraserhead (1977). Nach Plays the Music of Twin Peaks widmet sich die US-amerikanische Experimental-Alternative-Band Xiu Xiu erneut dem Kosmos des Regisseurs und ihn in ein audiovisuelles Gesamterlebnis. Musik und eigens geschaffene Bildwelten – Originalaufnahmen, Lichtblitze, analoge Texturen und verfremdete Montagen – greifen ineinander und erinnern an Lynchs unverwechselbare Ästhetik. Mit Live-Aufnahmen, selbstgebauten Instrumenten, Orgel, modularen Synthesizern, Stimme und Elementen der Musique concrète erschaffen Jamie Stewart und Angela Seo einen hypnotischen Klangraum, der zentrale Motive des Films aufgreift und in einer dichte audiovisuelle Form überführt. So entsteht eine eigenständige Neuinterpretation von Eraserhead, die die Grenzen zwischen Traum, Erinnerung und Wirklichkeit verschwimmen lässt. theukhasmorefoodbanksthanbranchesofmcdonalds.com von Matthew Herbert Seit mehr als dreißig Jahren verwandelt Matthew Herbert Klänge aus der Wirklichkeit in elektronische Musik, die gleichzeitig politisch, dabei aber auch emotional und körperlich erfahrbar ist. Für sein neues Projekt greift er eine alarmierende Entwicklung auf: Im Vereinigten Königreich gibt es inzwischen mehr Tafeln und Lebensmittelausgabestellen als McDonald’s-Filialen. Ihre Zahl ist von rund 35 im Jahr 2010 auf über 2.800 gestiegen. Für dieses Werk hat Herbert die Klänge jener Dinge aufgenommen, die dort besonders häufig gebraucht werden: Konservendosen, Verpackungen, Flaschen, Kartons, Seife, Windeln, Reis oder Shampoo. Aus diesen Geräuschen entwickelt er kraftvolle, tanzbare elektronische Musik, die Energie mit gesellschaftlicher Realität verbindet. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen. Im Ticket ist auch der Zugang zum Symposium SOUNDS LIKE THE FUTURE – Giorgio Moroder across media, arts and communication enthalten, das am selben Tag um 09:30 Uhr an der Freien Universität Bozen stattfindet.In den Räumen von Rothoblaas treffen zwei visionäre Positionen klanglicher Experimentierfreude aufeinander – im Rahmen einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Museion: Xiu Xiu, das kompromisslose Experimental-Duo um Jamie Stewart und Angela Seo, und Matthew Herbert, ein wegweisender Künstler, dessen Schaffen die Konventionen elektronischer Musik immer wieder aufs Neue herausfordert.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..