STRATEGIES TO STAY ALIVE
Uraufführung
video+performance
Strategies to stay alive beschäftigt sich mit der Thematik des Überlebens und präsentiert Strategien, um dieses zu garantieren. In einem Zeitalter, in dem Depression und Burn-out, Krieg und Zerstörung zunehmen, wollen Marion Sparber und ihr Ensemble mit diesem Stück für einen Lichtblick sorgen und die Stimme der Kunst positiv einsetzen. An ernste Themen wird mit Humor herangegangen und man inspiriert sich an Influencern und Fake-Gurus aus den Sozialen Medien, die Tutorials mit kuriosen Ratschlägen ins Netz stellen. Strategies to stay alive vermischt Video, Tanz, Theater und Poesie mit einer Portion Ironie und ist bestrebt, das Publikum in den kollektiven Überlebensprozess einzubeziehen.
Konzept, Regie, Kostüm: Marion Sparber
Choreografie: Marion Sparber in Zusammenarbeit mit den Tänzern
Darsteller*innen: Alan Fuentes Guerra, Adrian Carlo Bibiano, Marion Sparber
Video: Ky-anh Thran
Foto: Ellena Stelzer
Musik und Sound: Stefano Ciardi
Lichtdesign: Crealight/Julian Marmsoler
Produktion: IDEA_tanztheaterperformance
Gefördert von Abteilung für Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen, Gemeinde Bozen
CANON OF LOVE
work in progress
performance
Über den Fluss zur Liebe und über die Liebe zum Fluss. Canon of Love spricht von der Liebe, indem es über Flüsse nachdenkt. Für das Kollektiv uncanny paradise sind Flüsse ein Symbol des Lebens, der Verbundenheit und der Bewegung, sie sind Strömung, die kreative Energie transportiert und nährt wie die Liebe. Auf der Suche nach einer achtsamen Beziehung zwischen Mensch und Natur entsteht das Bedürfnis nach dem Entwurf neuer Modelle emotionaler Beziehungen – frei, friedlich und feministisch. Canon of Love entwirft ein Liebesmodell, das frei ist von Anthropozentrismus, Stereotypen und unerreichbaren Idealen.
Konzept, Choreografie, Darsteller*innen: Margherita Dello Sbarba, Alexandros Anastasiadis
Kostüm: Margherita Dello Sbarba
Foto: Kit King
Lichtdesign: Crealight/Julian Marmsoler
Produktion: Katrien Debois
Gefördert von Ripartizione Cultura italiana – Provincia Autonoma di Bolzano
Mit freundlicher Unterstützung von Garage29, La Vénerie, Bodies in Space, Studio SEN – Brussels/Belgium, Voetvolk Atelier – Rubingny/France
SIEDI ACCANTO A ME/LAY NEXT TO ME
work in progress
performance
Ruth beabsichtigt nicht innezuhalten, auch nicht zu verlangsamen. Sie ist in einer Zeit geboren, in der man immer tätig ist, wo Erfolg zählt und Produktivität, sie lässt sich nicht von Pflichten und Erwartungen einschüchtern. Sie plagt sich, sie schleppt sich weiter, sie verzettelt und sie verliert sich. Und alles nur, um auch nicht nur eine Sekunde ihrer Zeit zu vergeuden. Aber wenn diese Zeit einmal zu Ende sein sollte, was bleibt ihr?
Lay Next To Me ist nicht nur ein Stück über das Altern, sondern eine Reflexion über den Wert der Gegenwart. Es ist eine Aufforderung, das Alter nicht als Feind zu betrachten, sondern als einen Lebenszustand, der trotz der Verheißung des naturbedingten Verfalls die Möglichkeit mit sich bringt, das Leben intensiver zu begreifen und die Zeitlichkeit als wesentlichen Teil der menschlichen Erfahrung zu akzeptieren.
Konzept, Choreografie, Darstellerin: Giulia Tornarolli
Drammaturgie: Isabella Daffara
Kostüm: Elena Beccaro
Künstlerische Beratung: Martina Marini
Lichtdesign: Martino Minzoni
Produktion: Tanzschmiede/Fucinadanza
Gefördert von Abteilung für Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen, Region Trentino-Südtirol, Gemeinde Meran, Stiftung Südtiroler Sparkasse
Mit freundlicher Unterstützung von Spazio Ama (BZ), Waag (BZ), Pool Raum für Kultur – St. Gallen, P.A.R.T.S. Studios – Brussels