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Tanz BZ: Difé Kako - Kakophonie - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Event-Informationen

Difé Kako
Kakophonie

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Chantal Loïal, Tänzerin, Choreografin und Dozentin für afro-karibischen Tanz, ist Teil der Geschichte von Tanz Bozen. Als heiß begehrte Workshopleiterin war sie oft Mitwirkende unseres Festivals, dieses Jahr kehrt sie nach Bozen zurück, um das große Abschiedsfest zu bereichern. In On t’appelle Venus von Philippe Lafeuille (2011) stand sie bereits auf der Bühne des Stadttheaters, fungierte aber auch als Moderatorin des Bal Konsèr oder der farbenfrohen Tanzparaden durch die Straßen der Stadt. Dieses Jahr lässt sie sich für Kakophonie von „ihrem“ kreolischen Tanz zu einem großen Outdoor-Tanzevent inspirieren, das mit Live-Musik die Nachkommen Afrikas auf allen Kontinenten feiert. Musik und Tanz verschmelzen hier zu einer Hommage an die Kulturen der Welt, um sich gemeinsam zu freuen und die Grenzen zwischen Künstler:innen und Publikum, Bühne und Zuschauerraum niederzureißen. Unmöglich, hier noch die Füße stillzuhalten.

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  • TO TREAD THE SALTY DEEP Beneath the water the tempest is nothing but a song Beneath this skin we are nothing But a storm Janina Diller Im Solo To Tread the Salty Deep befruchten sich die physische, klangliche und narrative Ebene gegenseitig. Es entsteht eine Performance, die zwischen Mythologie und Punk, zwischen Tanz, Klangkunst und Poesie schwebt. Die weibliche Stimme und der weibliche Körper sind Ursprung und treibende Kraft dieses szenischen Universums. Das Werk setzt sich mit der Figur der Meerjungfrau auseinander und untersucht den Prozess der „Andersartigkeit“ des weiblichen Körpers: seine Dämonisierung, Erotisierung und Kontrolle. Mithilfe dieses vielschichtigen Archetyps erkundet das Stück mögliche Erzählungen, die durch die Komposition von Spannungen, Anhäufungen, Reibungen und wiegenden Melodien neu interpretiert und neu erdacht werden. Konzept, Choreografie, Darstellerin: Margherita Dello Sbarba Originalmusik: George Dhauw & Margherita Dello Sbarba Sound Design: George Dhauw Drammaturgie: Antia Diaz Otero Lichtdesign: Margherita Dello Sbarba Choreografische Assistenz: Alexandros Anastasiadis Produktion: Uncanny Paradise AGAIN BUT DIFFERENT Again but Different untersucht die Auswirkungen des ständigen Drucks, den die heutige Gesellschaft auf Körper und Geist ausübt. In einem Umfeld, das Effizienz, Produktivität und Leistung fordert, wird der Körper zu einem Ort der Kontrolle, Disziplin und Widerstandsfähigkeit. Das Solo lädt ein, das Verhältnis von Stärke und Verletzlichkeit zu hinterfragen und das Scheitern als Teil des Weges anzunehmen. Auf der Suche nach der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele, stehen Präsenz, Achtsamkeit und Freiheit im Vordergrund. Die Bewegungen wiederholen sich, die Anspannung lässt nach und die Abfolge wird fließender und organischer. Durch die Performance fordert die Tänzerin eine Rückkehr zum Zuhören und zur Ruhe; sie lässt äußere Erwartungen und Kontrolle los und sucht ihr eigenes Gleichgewicht. Konzept, Choreografie, Darstellerin, Produktion: Giorgia Calliari Drammaturgie: Eva Robayo Foto: Ian Cardoz Lichtdesign: Eva Robayo THE SOUND OF RAIN The Sound of Rain geht einer Frage nach: Kann das Stillstehen eine Form von Stärke sein? Nicht als Widerstand dem Leben gegenüber, sondern als Versuch, in seine Tiefe einzutauchen. Inspiriert vom Klang des Regens lädt das Stück ein, langsamer zu werden, in sich hineinzuhorchen und inmitten der Unruhe zu sich selbst zu finden. Zwei Körper betreten als eigenständige Einheiten den Raum, um erst allmählich in Resonanz zu treten. Nach dem Prinzip der „e-motion, energy in motion“ werden Gefühle nicht dargestellt, sondern aktiviert. Gemütszustände sind wie kinetische Kräfte, die den Körper durchströmen und dabei ständig Form, Dichte und Richtung ändern. Bewegung ermöglicht es, gleichzeitig zu denken und zu fühlen, und offenbart letztendlich die Lebendigkeit einer Emotion. Konzept, Choreografie: Ladina Whitehead, Vanessa Morandell Darsteller*innen: Ladina Whitehead, Fazil On Yu Foto: Marco Wolff Lichtdesign: Vanessa Morandell Gefördert von Abteilung für Deutsche Kultur der Autonomen Provinz Bozen EVERYTHING STARTS FROM POINT ONE performance Ein Körper. Zwei Stimmen einer inneren Bewegung. Ein Spiel von Nähe und Abgrenzung, Anpassung und Eigenart. Etwas wächst. Umklammert. Trägt und nimmt zugleich. Wie viel bleibt von mir auf der Suche nach Verbindung mit den anderen? Der Tanz tastet sich durch Zwischenräume und versucht zwischen dem Ich und dem Wir eine Balance zu finden. Es ist wie in einem Geflecht, das sich selbst durchdringt. Ein Konflikt zwischen dem Wunsch, bei sich selbst zu bleiben und dem Bedürfnis, Teil des Ganzen zu sein. Everything starts from point one ist inspiriert von der Würgefeige, ein faszinierendes Phänomen der Pflanzenanpassung und Überlebensstrategie, wobei das enge Geflecht der Feige seinen Wirtsbaum am Ende erstickt. Konzept, Choreografie, Darstellerinnen, Produktion: Mirjam Plank, Lea Markgraf Musik und Sound: Samuel Merold Foto: Stefan Grau
  • Perché proprio il Campiello? Ci piace immensamente il Goldoni popolare ed il Goldoni reazionario-aristocratico, alla vigilia della sua partenza per Parigi. Il testo è straordinario e pieno d’amore per il popolo povero e senza carnevali in un giorno di carnevale, un testo di grande umanità e tenerezza. Volevamo inoltre dare spazio ai nostri attori giovani e lavorare sull’immedesimazione, quella faticosissima disciplina che differenzia l’interpretare dall’essere. Il Campiello come ben spiega Strehler parla di un rapporto sociale ed etnico consolidato da una parte e stranieri (nobili o semi nobili “foresti”) dall’altra, dove vinceranno i popolani respingendo l’intruso o meglio, gli intrusi, che possono vivere con loro solo per poco, il campiello è del popolo, appartiene alle loro famiglie senza padri, famiglie matriarcali dove le giovani non possono stare in strada, devono stare ai loro balconi. La strada è permessa per il gioco o per qualche colloquio intimo e solo se accompagnate. La strada è dei maschi e delle madri. Sono le regole del tempo e del campiello e non vi è possibilità di cambiamento, la rottura di tali regole farà infatti nascere la prima baruffa tra due famiglie e nasceranno gelosie. Compagnia Teatrale “SOGGETTI SMARRITI” a.p.s. – Treviso Commedia in due atti in dialetto veneziano Durata 90 minuti Adattamento e Regia di Mariarosa Maniscalco
  • La commedia è ambientata negli anni 50, tre donne, tre sorelle non più giovanissime, vivono nella monotonia delle quattro mura domestiche tra rimpianti e frustrazioni fino a quando la loro esistenza viene improvvisamente sconvolta da un inaspettato e in apparenza drammatico arrivo di un evaso dal carcere che stravolgerà la loro esistenza. Da quel momento la loro vita non sarà più la stessa ed inizieranno una gara per accaparrarsi le grazie del malcapitato…. commedia brillante in due atti in dialetto trentino Compagnia Teatrale I SARCAIOLI aps ” – Arco (TN) due atti di Valerio Di Piramo Regia di Michele Comite

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