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Tanz BZ: Ballet national de Marseille-Age of Content - Veröffentlicht von FondazioneHaydnStiftung

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Event-Informationen

Ballet national de Marseille
Age of Content

ITALIENISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Age of Content war für (LA)HORDE der Sensationserfolg der laufenden Saison. Die Partnerkompanie von Tanz Bozen für den Dreijahreszeitraum 2022-2024 schickt das Ballet National de Marseille für diese Aufführung in die Welt der Avatare, in die Jugendliche und Kinder mit ihren multiplen virtuellen Identitäten immer tiefer eintauchen. Dem Choreografie-Kollektiv gelingt es, die Generation Z treffend nachzuzeichnen: innerhalb eines rasanten Stücks, das die Grenzen zwischen der echten Welt und einem Videogame zu verwischen scheint. Siebzehn Tänzerinnen und Tänzer stehen in einer rätselhaften Welt plötzlich ihren möglichen alternativen Identitäten gegenüber. Unterteilt in vier schlüssig ineinandergreifende Teile sorgt das 1h20min dauernde Stück Age of Content bis zum Schluss für ungläubige Blicke und offene Münder, wirft Fragen auf und schafft eine Verbindung zwischen den Epochen. In einem imposanten Bühnenbild, das an eine Lagerhalle erinnert, zeichnet (LA)HORDE die Grenzen des Heute nach und bedient sich dafür der Ästhetik des Internets. Von der seltsamen Vertrautheit mit einer Figur aus dem Videogame Grand Theft Auto über einen Mashup auf Tik Tok bis hin zum Minimalismus als „Replikant“ des Dritten Millenniums, benutzt das Kollektiv die Kunst der Choreografie als Instrument, um eine kritische Distanz zu schaffen. Und unterstreicht mehr denn je die Macht der Bühne als Ort, an dem Grenzen überschritten und Zauber gebrochen werden können. Als „Sexy, modern und kritisch“ wurde dieses Werk bezeichnet, das die Sprache der Choreografie in die Soziologie hineinlodern lässt, ausgehend von einem verführerischen Tanz auf dem Skelett eines alten, ferngesteuerten Autos, über die frenetischen Battles von Zockern, die aufs Töten versessen sind, bis hin zu den erotischen und narzisstischen Darstellungen in den neuen Medien.

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  • tratto dal libro “Tutti gli uomini che non sono. Storia vera di una falsa identità” (ed. Salani, Le stanze, 2022) di Paolo Calabresi con Paolo Calabresi e con Carolina Di Domenico scritto e diretto da Paolo Calabresi scene Roberto Crea luci Marco D’Amelio progetto video Carmine Acconcia costumi Alessandro Lai produzione Nuovo Teatro diretta da Marco Balsamo durata: 90' Uno spettacolo che ripercorre l’incredibile storia realmente accaduta delle trasformazioni di Paolo Calabresi in personaggi realmente esistenti. Molti ricordano la straordinaria performance del falso Nicolas Cage, accolto allo stadio con tutti gli onori dal presidente del Milan, seguita nel corso degli anni da molte altre operazioni di trasformismo. Ma quello che pochi sanno è che queste impressionanti performance nascono in conseguenza di alcuni eventi traumatici che Calabresi ha subito nel giro di poche settimane, e da cui è uscito attraverso un uso “improprio” del suo mestiere di attore. Ha cominciato infatti a rubare l’identità di persone famose realmente esistenti nella vita reale e all’insaputa di tutti. Una serie di operazioni che ha finito per coinvolgere la sua vita privata investendo la sua numerosa famiglia, e in particolare la relazione con la moglie, figura fondamentale che sarà interpretata da Carolina Di Domenico. Questo spettacolo è la rappresentazione viva di questa incredibile storia. I filmati originali e inediti girati da Calabresi a documentazione dei suoi “falsi”, in cui si finge, di volta in volta, Nicolas Cage, John Turturro, Marilyn Manson, un capo africano, un cardinale e via dicendo, saranno parte integrante della rappresentazione e daranno vita a uno spettacolo in cui realtà e finzione sono indistinguibili. Rassegna In Scena - 26/27 - Teatro Cristallo in collaborazione col Teatro Stabile di Bolzano
  • Es gibt Termine vom 13 Feb. 2027 bis 26 Feb. 2027
    von Bonn Park Vier Männer – Jürgen A., Jürgen D., Cem und Noah-Wilhelm – besuchen ihre Kindheit, wo sie noch „Freundschaft waren“. Zwischen Spiel, Fantasie und großen Träumen war unterschiedlich sein und sich trotzdem mögen leicht und die Großen in weiter Ferne. Ein großer Schlüssel öffnet ihnen die Tür zu „Pubertät+“. Es ist das Jahr, als noch alles in Ordnung war. Wo Rausch und Liebe und Aggression ganz nah beieinander lagen. Doch der Blick in die Zukunft wird zur gruseligen Geisterbahn und mitten im Traum ist der „Rest“ angebrochen. Man trifft sich wieder, ohne sich wirklich zu erinnern und plötzlich spricht ein Ministerpräsident mit einem Superhelden. Aber welche Ära ist das nun eigentlich? Der unkonventionelle Autor und Regisseur Bonn Park untersucht in seinen vielfach ausgezeichneten Theaterstücken und Inszenierungen universelle Themen auf eine popkulturelle Art und Weise. Mit dem Stück „They Them Okocha“ (Originaltitel), das 2025 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert war, gelang ihm ein starkes Coming-of-age-Drama, das die Sehnsucht nach einer unbeschwerten Zeit ebenso thematisiert wie die politische Dimension dieser Sehnsucht. Mit großer Leichtigkeit und feiner Komik erzählen vier Männer von Freundschaft, Liebe und Identitätssuche. Für Südtirol haben wir den Titel „Notti magiche“ gewählt, um wie die Protagonisten „ein bisschen in Erinnerung zu sein“. Die künstlerische Handschrift von Regisseurin Michaela Senn, die zuletzt „Magdalena, ma dai“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, verspricht gemeinsam mit dem Sound Design von DJ Ena einen Abend voll Pop, Trash und Nostalgie.
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