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ZWEIFEL VS GLAUBEN + DIVERSIDEM + 1 522 - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

ZWEIFEL VS GLAUBEN
Rixa Rottonara_IT/DE

ZweifelVSGlauben ist ein interdisziplinäres Performance-Projekt, in dem ich Tanz, Akrobatik und Schauspiel ineinander verwoben habe. Dabei thematisieren junge Darsteller*innen der Generation „Snowflake“ die Auseinandersetzung mit persönlichen Werten inmitten einer schier orientierungslosen Zeit. Sie sind die ersten, denen scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten suggeriert werden und die, statt nach Berufen, nach der jeweiligen Berufung streben du?rfen. Sie sollen an das Besondere in sich glauben und sich nicht von vorgegebenen Strukturen wie Religion, Familie, sozialen Klassen oder festen Geschlechterrollen fesseln lassen. Woran können sich junge Menschen festhalten, um nicht in einem Meer aus Möglichkeiten zu versinken? Wie findet man seinen Weg in einer technisierten, wissenschaftlichen Welt, die unentwegt anspornt zu hinterfragen, zu zweifeln, sich ständig neu zu erfinden? Mit den großen Fragen bleibt man immer alleine zuru?ck… um am Ende zu merken, dass all der Wahnsinn einen nicht weiter als zu sich selbst fu?hrt.

Konzept + Regie: Rixa Rottonara, Louis E. M. Schulze
Choreografie: Rixa Rottonara, Karlo Janke
Darsteller*innen: Louis E. M. Schulze, Karlo Janke, Rixa Rottonara
Foto & Video: Eike Hildebrandt
Musik: Verschiedene Komponisten | autori vari
Lichtdesign: Carlo Quartararo

DIVERSIDEM
Rebecca Dirler_IT/DE

Hat eine Tanzbewegung mehr Aussagekraft als eine Alltagsbewegung? Hat das Erlernen einer neuen Sprache Einfluss auf unsere Identität und somit auch auf unsere Persönlichkeit? Diversidem baut auf diesen zwei Fragen auf. Die eine befasst sich mit der Bewegungssprache, die andere mit der gesprochenen. Hauptfiguren sind dabei wir vier Performer*innen, die alle aus unterschiedlichen Ländern stammen und verschiedene Sprache sprechen. Im Stu?ck reflektieren wir u?ber die Schwierigkeiten, die uns diesbezu?glich begegnet sind. Welche Bereicherung haben wir durch einen Kulturwechsel erfahren und wie sehr sind wir an dieser Herausforderung gewachsen?Das Stu?ck ist sehr personenbezogen. Durch unsere individuellen Geschichten und Erlebnisse sind wir als Performer*innen nicht austauschbar. Das macht die Auffu?hrung unmittelbarer und authentischer.

Konzept + Choreografie: Ioanna Keraso, Rebecca Dirler
Darsteller*innen: Ioanna Keraso, Svetlana Hofmann, Rebecca Dirler, Margot Libanga
Foto & Video: Mayra Wallraff
Musik & sound: Hoyoung Im, Gò Mess, Johannes Gaertner
Lichtdesign: Carlo Quartararo

1 522
Fosca Schiavo_IT/AT

Am 25. November 2019 wird zum 20. Mal der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Im selben Jahr gedenken wir des 10- jährigen Todestages von Pina Bausch. Pina war eine Choreografin, die meist dort hingeschaut hat, wo es weh tut. Mein Tanzstu?ck macht die Gewalt gegen Frauen zum Thema, die zu den wohl häufigsten Menschenrechtsverletzungen gehört. Meist handelt es sich dabei um physische Gewalt. Gewalt gegen Frauen kann sich ebenso als Spott, Einschu?chterung, Ablehnung, Verachtung, Hass, Gefangenschaft, Folter oder Freiheitsberaubung äußern. Meist geschieht das alles in der Familie. Das Thema ist in aller Munde und wird dennoch durch fehlende Kommunikation und Verharmlosung in der Gesellschaft bagatellisiert. Dabei wird die Schuld sogar auf die Frau selbst verlagert: Sie wird misshandelt, weil sie sich „falsch“ verhält.

Konzept + Choreografie & Regie + Darsteller*innen + Produktion: Fosca Schiavo, Hugo Olagnon
Musik: verschiedene Komponisten
Lichtdesign: Carlo Quartararo

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Datum und Uhrzeit des Events :

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  • wollen Sie wippen? Anordnung? Reduziert. Frau und Mann am Tisch auf höhenverstellbaren Stühlen. Dialoge? Raffiniert. Die Positionen sind gesetzt, das Spiel kann beginnen. „Wollen Sie wippen?“ ist die perfekte Kleinkunstmischung! Sie Deutsche, er Schweizer. Hier prallen zwei Vorstellungswelten aufeinander, zwei Sprach-Universen, zwei kulturelle Systeme, die angesichts der geografischen und sprachlichen Nähe scheinbar nachbarschaftlich verbunden und sich ähnlich sind, doch unterschiedlicher kaum sein könnten. Hart auf Hart entwickeln feines Schauspiel mit subtilem Humor, das so tief wie genussvoll in große ­gesellschaftliche Themen abtaucht. Elisabeth Hart und Rhaban Straumann spielen rasant, lustvoll und packend ihre Figuren. Selbst Banalitäten erhalten in ihrer Unterhaltung Tiefgang, während sprachliche Differenzen ­kulturelle Unterschiede zu Tage bringen. Sprachlich ist es ein Fest, die Geschichte mehrschichtig und die Spielfreude ansteckend. Großes Kino im Kopf, packend wie eine gute Jazznummer.
  • Unverändert NEU! 25 Jahre Helfried: Der Billig-Schampus ist eingekühlt, die Salzbrezel stehen bereit für die große Jubiläums-Pressegala. Nur eine einzige Person ist gekommen: Maria, freie Mitarbeiterin eines Theatermagazins, wurde zufällig zum Termin eingeteilt. Der neurotische Helfried will seine bis ins Detail geplante Präsentation durchziehen und ist davon überzeugt: Was ihm Spaß macht, bringt auch anderen eine große Freude. Doch die unverblümte, kecke Maria bringt den Jubilar immer mehr aus dem Konzept. Der Komiker wird von der Frau schonungslos mit der Realität konfrontiert: Helfried lebt augenscheinlich von seinen Erfolgen der Vergangenheit. Ist ein Fossil wie er überhaupt noch bühnentauglich? Könnte man ihn wenigstens noch als „Vintage“ vermarkten? Wird ihn Marias frischer Wind zur Verzweiflung oder zu neuen Erfolgen bringen? Christian Hölbling und Maria Weichesmüller lassen die Kunstfigur Helfried zwar sich selbst treu bleiben, aber doch in ganz anderem Licht erscheinen. Geschickt werden Helfried-Klassiker in eine neue Handlung verwoben, werden Stand-Ups und originelle Dialoge verwendet, um den Kultcharakter gründlich zu entstauben. Und das alles mit viel Witz und Spielfreude. Kabarett von und mit Christian Hölbling und Maria Weichesmüller
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