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Henri Oguike Dance Company + Haydn Orchester - Veröffentlicht von

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Event-Informationen

Choreografie Henri Oguike
Henri Oguike, das Aushängeschild des britischen Tanzes und mehrfacher Preisträger des Critics’ Circle National Award, ist erneut auf der Bühne des Stadttheaters Bozen zu Gast. Oguikes Stil entspricht seiner großen Leidenschaft für Musik und ist eine abstrakte und dennoch mitreißende Symbiose von Bewegung und Musiksprache. Sein Stil besticht durch vibrierende, poetische und erfindungsreiche Bewegungen und nimmt den Zuschauer mit auf eine anregende Reise in unbekannte Gefilde. Im zweiteiligen Abend werden Choreografien zur Musik von Antonio Vivaldi (Vier Jahreszeiten) und Domenico Scarlatti, gezeigt – erstmals begleitet das Haydn Orchester live eine Tanzaufführung unter der Leitung von Konzertmeister Marco Mandolini. Über White Space schrieb der englische Daily Telegraph: “Man hat wirklich den Eindruck selbst Scarlatti wäre enthusiastisch seine Musik in Verbindung mit einem so unkonventionellen Stil zu sehen“. Über V4: The Seasons wird man näheres erst nach der Premiere im Februar in London erfahren.

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  • Rocio Marquez, Paula Comitre, Los Voluble Flamenco sin Género(s), kuratiert von Esther Regueira Mauriz, untersucht die mutigsten Strömungen des zeitgenössischen Flamenco. Das Projekt präsentiert durch das Zusammenspiel von Tradition und Avantgarde Werke, die starre Kategorien und konventionelle Zuschreibungen hinter sich lassen. Flamenco wird hier als lebendige, randständige Kunst begriffen, die sich durch stetige, kritische Erneuerung auszeichnet. Im Rahmen dieser Reihe präsentiert der NOI Techpark Bozen: Rocío Márquez mit Himno Vertical, Paula Comitre mit Après Vous, Madame und Los Voluble mit Flamenco Is Not A Crime. Himno Vertical von Rocío Márquez Himno Vertical ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der andalusischen Sängerin Rocío Márquez mit dem Gitarristen Pedro Rojas Ogáyar. Gemeinsam verwandeln sie das Requiem – traditionell die Messe zum Gedenken an die Verstorbenen – in ein Werk, das nicht nur das Ende, sondern ebenso den Anfang, das Werden und die Verwandlung feiert. Fernab der Vorstellung eines abgeschlossenen Werks und einer singulären Autorenschaft entfaltet sich das Projekt als kollektiver, vielstimmiger Resonanzraum: als Ritual des Abschieds und des Aufbruchs zugleich, als Zeremonie, die dazu einlädt, Leben und Tod nicht als Gegensätze, sondern als Teile einer fortwährenden Bewegung zu begreifen. Auf der Bühne schaffen die Stimme von Márquez und die Gitarre von Rojas Ogáyar einen intimen, immersiven Klang, in dem Improvisation und künstlerische Freiheit auf die tiefen Wurzeln des flamenco jondo treffen – durchzogen von Anklängen klassischer wie zeitgenössischer Poesie. Après Vous, Madame von Paula Comitre In den 1920er Jahren ist Paris das Zentrum der europäischen Avantgarde. Von dort aus macht Antonia Mercé, bekannt als „La Argentina“ (1890–1936), den Flamenco und den spanischen Tanz international bekannt. Mit ihrer Kunst prägt sie eine moderne Tanzsprache, die Tradition und Innovation verbindet. Mit Après vous, madame nähert sich die Tänzerin und Choreografin Paula Comitre diesem Erbe aus heutiger Perspektive. Die Aufführung versteht sich weniger als biografische Hommage denn als Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, wie die künstlerische Kraft und die Ideen von La Argentina bis heute nachwirken. Tanz, Musik und textile Installationen schaffen einen poetischen Raum aus Erinnerungen, Bildern und neuen Blickwinkeln. Bewegung, Klang und visuelle Elemente treten in einen intensiven Austausch und erzeugen eine Atmosphäre zwischen Geschichte und Gegenwart. So entsteht ein sensibles Werk, das die Lebendigkeit des Flamenco zeigt und seine stetige Erneuerung sichtbar macht. Flamenco is not a crime von Los Voluble Flamenco is not a crime ist ein audiovisuelles Performanceprojekt des andalusischen Brüderduos Los Voluble. Es verbindet Flamenco mit elektronischer Musik, Videokunst und politischer Remix-Kultur. Inspiriert von der Bewegung „Free Party Is Not a Crime“ knüpft das Projekt an frühere Arbeiten an, im Mittelpunkt stehen Themen wie gemeinsames Feiern, kultureller Austausch und die kreative Kraft des Remix. Mit Archivmaterial und Live-Videomontagen zeigen Los Voluble den Flamenco in einem neuen Zusammenhang. Sie verbinden ihn mit Musikstilen wie Gqom, Footwork, Experimental Dub, Grime und Reggaeton. So entsteht ein Flamenco, der offen für neue Einflüsse ist und Tradition mit Gegenwart verbindet. Flamenco is not a crime versteht Flamenco als lebendige Kunstform – offen, vielfältig und ständig im Wandel. Das Ticket gilt für alle drei Vorstellungen.
  • In una ridente parrocchia situata nelle campagne fiorentine a metà degli anni '50, sta per essere celebrato il matrimonio riparatore, tra due giovani innamorati: Renzo Villani e Lucia Fellini. Tutto sarebbe quasi semplice se non fosse che lo sposo è figlio della Signora Giovanna, democristiana e Presidentessa delle Sorelle del Tempio; la sposa invece è figlia di Olinto Fellini, il più fervente attivista del Partito Comunista del paese. II disaccordo la fa da padrone e la sempre presente Perpetua, non aiuta certo a mediare. Ce la farà il buon Don Facondio ad unire nel sacro vincolo del matrimonio i due innamorati? Sembrerebbe quasi di sì. Ma l'arrivo di Ulderiga alla vigilia delle nozze dà l'idea che questo matrimonio, proprio, non s'abbia da fare. Compagnia Teatrale L’ANTICA FRASCHETTA – Bucine - AR commedia in dialetto toscano 3 atti di Tito Zenni Regia di Claudio Fuccini
  • Rocío Márquez, Javi Mora, Los Voluble Ein Abend mit Talks und Performances eröffnet das von Esther Regueira Mauriz kuratierte Projekt Flamenco sin género(s). Im Mittelpunkt steht Flamenco als lebendige, sich ständig wandelnde Kunstform, entstanden aus romani, muslimischen, jüdischen und christlichen kulturellen Einflüssen. Angesiedelt zwischen Tradition und Avantgarde versammelt das Projekt spannende Positionen des zeitgenössischen Flamenco. Es zeigt künstlerische Praktiken, die sich festen Kategorien entziehen und dabei auch gesellschaftliche Fragen der Gegenwart kritisch und experimentell verhandeln. Mit Rocío Márquez – für diesen Anlass begleitet von Javi Mora – und Los Voluble bietet der Abend einen ersten Einblick in die künstlerischen Perspektiven des Projekts. Die Veranstaltung ist ein Vorgeschmack auf die Abende am 17. September im NOI Techpark Bozen und am 18. September im Stadttheater Bruneck.

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