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TEATRO LA RIBALTA (I) - Veröffentlicht von knormand

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Event-Informationen

Il Suono della Caduta
Coreografie: Julie Anne Stanzak
Theaterregie: Antonio Viganò
Produktion: Teatro La Ribalta – Accademia Arte della Diversità - Lebenshilfe
Es trifft wohl zu, dass „die Engel zwar ahnen, was die Menschen unter Gefühlen verstehen, aber solche zu leben sind sie nicht imstande. Sie sind durch und durch edel, hilfreich und gut und haben deshalb keinen Zugang zu Angst, Eifersucht, Neid und Hass. Sie kennen diese Gefühle nur vom Hörensagen, nicht aus eigener Erfahrung.“ (Spagnoletti/Töteberg, 1989)

Von diesem Thema begeistert, stellten sich die beiden Künstler Antonio Viganò und Julie Anne Stanzak Fragen über das Leben, über den Ernst des Lebens, den körperlichen Schmerz, blutende Wunden, über Vergänglichkeit und Liebe. Über das Leben, das man verändern kann, über das Leben, von dem man nur träumen kann, über Ungerechtigkeit und Urteil.
Gemeinsam gestalten sie eine Aufführung der Gestik und Bewegung, die ein inneres Bedürfnis und persönliche Geschichten offenlegt, ganz nach dem Motto der Kompanie: „Es ist nicht wichtig, wie man tanzt, sondern warum man tanzt.“
Diese Aufführung ist Höhepunkt des vom Europäischen Sozialfond - Autonome Provinz Bozen finanzierten Lehrganges Berufsbildende Werkstatt für künstlerische und bühnenbildnerische Aktivitäten. Die „Schüler“ des Kurses nehmen an Gestaltung, Beleuchtungs- und Tontechnik, Programmierung und Organisation teil.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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    von Ödön von Horváth Regie: Mona Kraushaar Bühne und Kostüme: Katrin Kersten Lichtgestaltung: Luca Bellemo mit: Linda Covi, Emil Lug, Sebastian von Malfèr, Christoph Griesser, Janine Wegener, Georg Kofler, Helmuth Mederle, Alexander Rainer, Mia Nicolussi, Anton Steiner zum Stück: „Und die Liebe höret nimmer auf“ lautet das Motto, das Ödön von Horvath seinem Stück voranstellt. Aber im Rausch des Volksfests, zwischen Achterbahn und Zuckerwatte, endet die Liebe von Kasimir und Karoline. Kasimir, der an diesem Tag seine Kündigung als Chauffeur erhalten hat, und Karoline, die ihren Traum vom besseren Leben träumt. Während das Fest um sie herum ausgelassener wird, treiben die beiden immer weiter auseinander. Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in menschliche Abgründe. Menschen begegnen einander, benutzen einander und träumen im Taumel davon, die Grenzen ihres Seins zu verschieben. Wie durch ein Brennglas blickt Horváth auf diese zwischenmenschlichen Beziehungen, die von der ökonomischen Krise in Mitleidenschaft gezogen werden - ein Brandbeschleuniger für den Zerfall von Liebe, Glaube und Hoffnung. Tragikomisch und mit melancholischer Poesie erzählt der Autor von der Suche nach Glück in schwierigen Zeiten; von Liebe, Armut, Hoffnung und der Frage, ob man dem eigenen Schicksal entkommen kann.
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