Francesco rifiuta la spada, la restituisce al fabbro che l’ha forgiata: faccia vanghe e attrezzi per coltivare i campi. Francesco si congeda da Chiara, il suo grande amore, e lei come dono d’addio gli confeziona un saio fatto di tutte le pezze della condizione umana, un arlecchino di esperienze e di dolori. Francesco chiede agli uccelli: “Cosa posso insegnare agli uomini?” Sì perché sono gli animali oggi, che predicano a noi, ammesso che qualcuno sappia ancora capirli nella “lengua del Creator” (e se questa è il veneto, tanto meglio: capiranno anche gli animali-uomini). Francesco incontra un bambino sopravvissuto alla crociata, e per scaldarlo e consolarlo gioca con lui al presepio: statuine di amici (ancora umili animali) e di prepotenti, in ginocchio per domandargli scusa di tutte le stragi di innocenti. Francesco cieco si avvicina a Sorella Morte cantando la bellezza della vita. Francesco oggi è la rivoluzione, per qualsiasi rivoluzione ci vuole fede; e la fede “xe roba da Mati”.
Atto unico
Durata 85 minuti
testo di Fulvio Ervas e Roberto Cuppone
Regia di Roberto Cuppone
Gruppo Teatrale “Ass. Cult. IL SATIRO TEATRO” a.p.s. – Paese (TV)
Theaterinstallation von Rudolf Frey und Ayşe Gülsüm Özel
Uraufführung
Vor dem Horizont des Krieges wendet sich eine ganze Generation als Akt des Widerstands dem Traum zu. Ihr selbsternannter Papst André Breton findet auf Flohmärkten Objekte, die den Traum verfestigen und die Wirklichkeit durchlöchern: Durch den Traum, den Zufall, das Unbewusste soll sich die Tiefenstruktur der Welt und des Lebens verändern. Während die politische Verfolgung die Revolutionär:innen ins Exil treibt, bleiben auf dem europäischen Seziertisch – in voller Schönheit demokratischer Gleichheit – eine Nähmaschine und ein Regenschirm liegen, eine Tasse, der Haare wachsen, ein Mann, der zum Minotaurus morpht. In revolutionärem Gestus zerschneidet die surrealistische Bewegung noch heute die Netzhaut des bürgerlichen Sehens. In Zeiten von Migration, Exil und politischen Krisen wird Buñuels ikonisch gewordener Schnitt durch das Auge zur Welterfahrung.
Die kollektive Stückentwicklung öffnet an einem ungewöhnlichen Ort jenseits des Stadttheaters immersive Räume, die unsere in die Tiefe seelischer Krisen gefallenen Träume mehr- und keinsprachig spiegeln. Ausgehend von dem spanisch-mexikanischen Filmemacher Luis Buñuel, der britisch-mexikanischen Künstlerin Leonora Carrington und der türkischen Schriftstellerin Tezer Özlü legen die multidisziplinären Künstler:innen Rudolf Frey und Ayşe Gülsüm Özel das DOWN BELOW einer Gegenwart frei, die Angst- und Traumwelten im Akkord produziert.
Beim diesjährigen Europäischen Kleinkunstwettbewerb dreht sich alles um Fenster, Türen und neue Perspektiven. Kleine Öffnungen werden zu Übergängen in andere Welten: zwischen Realität und Fantasie, Vergangenheit und Zukunft, Innen und Außen. Die Bühne wird zum Ort der Verwandlung, an dem nichts ganz so ist, wie es scheint.
Neben Ruhm und Ehre warten Preisgelder in Höhe von 4.000 Euro, 3.000 Euro und 1.500 Euro. Wer den Sieg erringt, entscheidet das Publikum. Die Trophäen wurden heuer von der Schmuckkünstlerin Federica Pallaver gestaltet.
Freuen Sie sich auf drei außergewöhnliche Beiträge der internationalen Kleinkunst: das italienische Ensemble Eccentrici Dadarò, die Schweizer Performerin Annina Mosimann und das ukrainische Pantomimenquartett Dekru. Durch die Abende begleitet Sie Eva Kuen.
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