von Peter Handke
Regie Carina Riedl Ausstattung Monika Rovan Musik Arthur Fussy
Licht Julian Marmsoler Mitarbeit Ausstattung Johanna Hillert
Dramaturgie Ina Tartler
mit Katharina Ernst, Simon Mantei, Frida-Lovisa Hamann, Markus Oberrauch,
Andreas Patton, Hannes Perkmann, Barbara Romaner, Wiltrud Schreiner u.a.
Das Jaunfeld in Kärnten. Ein „Ich“, das Züge Peter Handkes trägt, imaginiert seine slowenischen Vorfahren: Auf der Sitzbank
die Großeltern, dann die blutjunge Mutter und ihre grimmige Schwester Ursula, schließlich die drei Brüder Gregor, Valentin und Benjamin. Das „Ich“ ruft die Ahnen herbei, es lässt sie erzählen, lachen, streiten, leiden. Glücklich waren sie nur im Jahr 1936. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verdunkelt sich der Himmel über der Familie, denn Deutsch ist nicht die Sprache der Vorfahren, und für Großdeutschland wollte in der Familie nie jemand kämpfen. Ganz im Gegenteil. Trotzdem müssen alle Brüder an die Front, jeder an eine andere. Und während die Mutter sich in einen Nazi verliebt und das „Ich“ zur Welt bringt, wirft Schwester Ursula einen Militärmantel über und wird Partisanin. Die Familie zerfällt.