Nach dem Roman von Judith W. Taschler
Bühnenfassung: Thomas Krauß
Mit Eva Kuen & Günther Götsch
Regie: Fabian Kametz
Bühne und Kostüme: Andrea Kerner
Licht und Technik: Julian Geier
Bühnenbau: Robert Reinstadler
Foto: Tiberio Sorvillo
Wegen des großen Erfolgs im vergangenen Jänner wird die Theaterproduktion wieder aufgenommen.
Die Deutschlehrerin Mathilda Kaminski und der einstige Shooting-Star unter den Jugendbuchautoren Xaver Sand treffen sich im Rahmen eines Schulprojekts wieder. Sechzehn Jahre sind seit der Trennung des einstigen Traumpaares vergangen. Vieles ist seitdem passiert.
Sofort nehmen sie ihr Erzählspiel von früher wieder auf. Jeder erzählt dem anderen eine Geschichte. Mathilda begibt sich in der Fiktion auf gefährliches Terrain. Xaver kontert. Wer hat das bessere Ende? Was steckt hinter dem mysteriösen Verschwinden des kleinen Jungen vor fünfzehn Jahren? Und war ihr Wiedersehen wirklich Zufall?
Ein fesselnder Beziehungskrimi bis zum letzten Atemzug.
Judith Bach (D/CH): „ENDLICH – ein Stück für immer“ von Claire alleene
Ein Friedhof, viel Himmel und jede Menge lockere Schrauben.
Judith Bach, die in Berlin geborene und in der Schweiz lebende Künstlerin, ist vielen durch das „Duo Luna-tic“ bekannt. „Claire alleene“ ist die Kunstfigur, die sie für ihre Solokarriere geschaffen hat.
„ENDLICH – ein Stück für immer“ ist der Titel ihres zweiten Soloprogramms. Ein herzerwärmendes Chansonkabarett mit Tiefgang, in dem die Berlinerin singt, philosophiert und sich gut und gern am Klavier verspielt – überraschend, zart und frech.
So vieles ist anders, seit sie ihre weise Oma Fritz nur noch auf dem Friedhof besuchen kann. Claire - mittlerweile Motorradfahrerin - erfährt, dass an einem Ort, wo Erinnerungen und Grabinschriften langsam verblassen, Geschichten so lebendig werden können wie nirgendwo sonst. Sogar ihre eigene.
„Kleinkunst mit großen Themen und Gefühlen“ (Fränkische Landeszeitung)
„Fulminante One-Woman-Show“ (Zuger Zeitung)
Bearbeitung von Matthias Thalheim
nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner
Dr. phil. Jakob Fabian, Werbetexter und Moralist, lebt in Berlin. Hier gibt es alles: große Zeitungen und Verlage, ein glamouröses Nachtleben mit freizügigen Damen, Männern und FLINTA* Personen, politische Kämpfe zwischen Kommunisten und Nazis, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Reichtum und Armut. Fabian taucht ein in diese Welt und schlägt sich tapfer, doch Stück für Stück verliert er alles: seine Arbeit,
seine Geliebte, seinen Freund und schließlich sein Leben. Er springt ins Wasser, will ein Kind retten. Er schwimmt nicht.
Erich Kästner hat diese Geschichte 1930 geschrieben. Sein Aufruf zur Vernunft wurde drei Jahre später verbrannt; der Roman gilt auch heute noch als eine der hellsichtigsten Satiren auf die deutsche Gesellschaft. Seine politische Aktualität ist erschreckend.
Sarantos Georgios Zervoulakos hat mit der kongenialen Palmetshofer Überschreibung „Vor Sonnenaufgang“ nach Gerhart Hauptmann in der Spielzeit 2024/25 an den Vereinigten Bühnen Bozen als Regisseur debütiert, dabei verwandelte er gemeinsam mit Ece Anisoglu das Studio des Stadttheaters kurzerhand in eine Familiensauna. Die Epik des Großstadtromans wird das Regieteam mit multidisziplinären Mitteln wie Choreografie, Gesang und Live-Musik szenisch auflösen. Die Bühnenfassung für Bozen basiert auf einer Hörspielfassung, die Ende der 80er-Jahre in der DDR von Matthias Thalheim geschaffen wurde.
Gemeinsam mit Thalheim wird Zervoulakos nun neue Fenster in den Roman öffnen und dabei die Abgründe der Großstadt und eines Zeitgeistes, der sich karussellartig zu wiederholen droht, neu erzählen.
mit
Bernd-Christian Althoff
Pippa Galli
Fabian Mair Mitterer
Robin Rohrmann
Peter Schorn
Lukas Spisser
Katja Uffelmann
Regie
Sarantos Georgios Zervoulakos
Bühne
Ece Anisoglu
Kostüme
Aleksandra Kica
Licht
Nikos Vlasopoulos
Sound Design & Livemusik
Agatha
Choreographie
Robin Rohrmann
Dramaturgie
Mona Schlatter
Regieassistenz & Inspizienz
Michaela Stocker
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