nach dem Roman von Saša Stanišić
in einer Bühnenfassung von Emma Mulser
für alle ab 10 Jahren
Koproduktion mit dem Rotierenden Theater
Eine Woche Ferienlager mitten im Wald! Kemi findet Bäume super, aber nur als Schrank. Ein paar Tage später sitzt er doch im Bus, weil seine Mutter arbeiten muss und die Ferienbetreuung an der Schule nicht wirklich eine Alternative ist. Viele aus seiner Klasse sind auch dabei, darunter Marko und seine Clique, die eines sehr gut können: jemanden „andersiger“ machen. Der perfekte Kandidat dafür ist Jörg, der immer abseitssteht, wandern liebt, richtig gut zeichnen kann und mit dem sich Kemi eine Hütte teilt. Kemi möchte Jörg eigentlich gerne helfen, etwas sagen oder tun. Doch er schweigt und die Wut auf alles wächst. Und dann taucht nachts plötzlich ein Wolf auf mit gelben Augen, der einen anstarrt und was will – aber was?
Für den Jugendroman „Wolf“ wurde der erfolgreiche Autor Saša Stanišić mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2024 ausgezeichnet. Aus Kemis Perspektive erzählt Stanišić einfühlsam, sprachgewandt und authentisch eine Geschichte über Mobbing, Empathie, Zugehörigkeit und Akzeptanz und schenkt damit nicht nur Mut zu Zivilcourage sondern auch Mut zum Anderssein.
„Wolf“ ist eine Produktion des Theaterclubs. Theaterbegeisterte Menschen aus Südtirol sind herzlich eingeladen, die Geschichte mit dem künstlerischen Team des Rotierenden Theaters berührend, humorvoll und mit vielen kreativen Ideen auf die Bühne zu bringen. Weitere Informationen werden ab September auf der Homepage veröffentlicht.
Sie hassen Abschiede? Dann sind Sie bei „Follow the leaver“ goldrichtig. Denn wer geht, ist bei diesem Format groß im Kommen! Der Letzte macht das Licht an, und die kleinste Nebenrolle kann zur Hauptfigur der nächsten Szene werden.
Wir brauchen von Ihnen die besten Räume, die Sie je betreten haben, und dann: Scheinwerfer an für den Saal der 1.000 Türen, hinter denen alles sichtbar wird – vielleicht sogar der Elefant im Raum.
And don’t forget: Wer rausgeht ist drin!
Preisträger des „Goldenen Besens“ 2026
Romeo muss heim - von Wien nach Oberösterreich. Die Oma liegt im Sterben. Wieder mal. Die Reise in sein Heimatdorf wird für ihn zu einer Zeitreise in Kindheit und Jugend. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, die er damals nicht küssen durfte. Ihre Familie hatte es verboten: ein bissl wegen Romeos falscher Hautfarbe, hauptsächlich aber, weil er zu wenig Hektar besaß – nämlich gar keine.
Romeo besucht im Dorf ein Zeltfest, auf dem immer noch die gleiche Band wie vor 15 Jahren spielt, und wo ihn immer noch dieselben Nazis wie vor 15 Jahren verprügeln wollen. Herrlich ist das, wenn manche Dinge im Leben immer gleichbleiben. Berauscht von Grillhendl-Duft und Jägermeister wird er nostalgisch. Soll er am Ende gar nicht mehr zurück nach Wien, wo die Menschen zwar liberaler, aber auch fader sind?
In seinem zweiten Kabarettprogramm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land und darüber, wie es ist, fremder auszusehen, als es Familienname und Dialekt vermuten lassen.
„Sehenswert – voll klugem Schmäh und Selbstironie.“ (Falter)
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