von Federico García Lorca
in der Übersetzung von Hans Magnus Enzensberger
Bernarda Alba verschließt ihr Haus in Trauer. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes verhängt sie über ihre fünf Töchter traditionell acht Jahre Ausgangssperre. Kein Sterbenswort darf zu den gespitzten Ohren des Dorfes dringen, kein Mann die dicken Mauern des Trauerhauses passieren. In der bleiernen Sommerhitze schließt sich die Welt um Angustias, Magdalena, Amelia, Martirio und Adela. Als alleinige Erbin verlobt sich Angustias, die älteste Tochter aus erster Ehe, mit Pepe el Romano, der in Bernardas autoritärem Regime den lebensvernichtenden Freiheitskampf unter den Frauen entfesselt.
Federico García Lorca, 1898 in Fuente Vaqueros (Andalusien) geboren, schrieb die drei Akte der Bernarda Alba „als photographisch genaue Dokumentation“ kurz vor seiner Ermordung von Falangisten 1936. Das „Drama von den Frauen in Spaniens Dörfern“ ist eine prophetisch anmutende Allegorie auf den aufkommenden europäischen Faschismus. Der für großes Sprechtheater und präzise Figurenzeichnung bekannte Regisseur Matthias Rippert folgt der psychologischen Spur der Enzensberger Übersetzung hinein in das grausame Spiel der Unterdrückung und gibt – wie Lorca – einem starken Ensemble von ausschließlich Frauen die Bühne.
Theaterinstallation von Rudolf Frey und Ayşe Gülsüm Özel
Uraufführung
Vor dem Horizont des Krieges wendet sich eine ganze Generation als Akt des Widerstands dem Traum zu. Ihr selbsternannter Papst André Breton findet auf Flohmärkten Objekte, die den Traum verfestigen und die Wirklichkeit durchlöchern: Durch den Traum, den Zufall, das Unbewusste soll sich die Tiefenstruktur der Welt und des Lebens verändern. Während die politische Verfolgung die Revolutionär:innen ins Exil treibt, bleiben auf dem europäischen Seziertisch – in voller Schönheit demokratischer Gleichheit – eine Nähmaschine und ein Regenschirm liegen, eine Tasse, der Haare wachsen, ein Mann, der zum Minotaurus morpht. In revolutionärem Gestus zerschneidet die surrealistische Bewegung noch heute die Netzhaut des bürgerlichen Sehens. In Zeiten von Migration, Exil und politischen Krisen wird Buñuels ikonisch gewordener Schnitt durch das Auge zur Welterfahrung.
Die kollektive Stückentwicklung öffnet an einem ungewöhnlichen Ort jenseits des Stadttheaters immersive Räume, die unsere in die Tiefe seelischer Krisen gefallenen Träume mehr- und keinsprachig spiegeln. Ausgehend von dem spanisch-mexikanischen Filmemacher Luis Buñuel, der britisch-mexikanischen Künstlerin Leonora Carrington und der türkischen Schriftstellerin Tezer Özlü legen die multidisziplinären Künstler:innen Rudolf Frey und Ayşe Gülsüm Özel das DOWN BELOW einer Gegenwart frei, die Angst- und Traumwelten im Akkord produziert.
Maggio 1974, la legge sul divorzio è stata approvata e la serenità della famiglia Conti viene scossa dai sospetti di tradimento che Almerina nutre verso il marito Oreste. Per difendersi, Oreste inventa un’amante misteriosa, ”Donnafugata”, scatenando pettegolezzi e tensioni. Durante una cena di beneficenza, la comparsa improvvisa di ”Donnafugata” getta tutti nello scompiglio. Nessuno sembra conoscere la sua vera identità e i dubbi crescono Solo alla fine, tra silenzi e sguardi sospetti la figura lascia il paese a interrogarsi su ciò che è vero e ciò che è solo apparenza… mentre la famiglia Conti scopre qualcosa di inatteso: non tutte le verità fanno male. Alcune uniscono.
Commedia brillante in due atti in dialetto veneto
Durata 110 minuti
Gruppo Teatrale “ ASOLO TEATRO” a.p.s. – Asolo (TV)
commedia in dialetto veneto - 2 atti di Simona Ronchi
adattamento e regia di Rossana Mantese
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