Anni '50, Vigilia di Natale, entroterra francese. Un' allargata e litigiosa
famiglia molto ricca si ritrova nel proprio isolato maniero per passare insieme le feste. Tutto sembra presagire l'ennesimo Natale all'insegna delle discussioni e delle tensioni, ma un evento tragico sconvolge la quotidianità scoperchiando un vaso di Pandora di rancori mai sopiti, segreti insospettabili e sotterfugi ingannevoli. Mentre sembra che ciascun componente della famiglia collabori per svelare il mistero, ognuno in realtà cerca di difendere i propri scheletri nell'armadio mantenendo intatta la maschera dietro cui si nasconde.
Una storia al crocevia tra giallo, comico e tragico, in cui a momenti
scherzosi e ironici fanno da contrappunto colpi di scena, suspance e
una sotterranea malinconia.
Compagnia Filodrammatica Argento Vivo – Cognola TN
Commedia in tre atti di Robert Thomas
Trad. Stefano Maestrelli
Regia di Stefano Maestrelli
von Federico García Lorca
in der Übersetzung von Hans Magnus Enzensberger
Bernarda Alba verschließt ihr Haus in Trauer. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes verhängt sie über ihre fünf Töchter traditionell acht Jahre Ausgangssperre. Kein Sterbenswort darf zu den gespitzten Ohren des Dorfes dringen, kein Mann die dicken Mauern des Trauerhauses passieren. In der bleiernen Sommerhitze schließt sich die Welt um Angustias, Magdalena, Amelia, Martirio und Adela. Als alleinige Erbin verlobt sich Angustias, die älteste Tochter aus erster Ehe, mit Pepe el Romano, der in Bernardas autoritärem Regime den lebensvernichtenden Freiheitskampf unter den Frauen entfesselt.
Federico García Lorca, 1898 in Fuente Vaqueros (Andalusien) geboren, schrieb die drei Akte der Bernarda Alba „als photographisch genaue Dokumentation“ kurz vor seiner Ermordung von Falangisten 1936. Das „Drama von den Frauen in Spaniens Dörfern“ ist eine prophetisch anmutende Allegorie auf den aufkommenden europäischen Faschismus. Der für großes Sprechtheater und präzise Figurenzeichnung bekannte Regisseur Matthias Rippert folgt der psychologischen Spur der Enzensberger Übersetzung hinein in das grausame Spiel der Unterdrückung und gibt – wie Lorca – einem starken Ensemble von ausschließlich Frauen die Bühne.
mit
Gerti Drassl
Swintha Gersthofer
Elke Hartmann
Cornelia Heyse
Laura Laufenberg
Jasmin Mairhofer
Margot Mayrhofer
Karola Niederhuber
Nadia Schwienbacher
Nele Trebs
Regie
Matthias Rippert
Von und mit Gianluca Iocolano
Musik: Christa Plank
Regie: Marta Dalla Via
Männer tun manchmal so, als würden sie nichts sehen. Oft erkennen sie Mechanismen nicht, die für sie längst zur Gewohnheit geworden sind – unabhängig von der Generation. Gerade deshalb ist es heute wichtiger denn je, Dinge beim Namen zu nennen. Das Stück lädt dazu ein, das Schweigen zu brechen und den Blick zu schärfen – damit Gewalt früh erkannt wird, selbst dort, wo sie sich in den feinen Nuancen der Sprache verbirgt. Nicht mit dem Anspruch auf die große Revolution, sondern mit kleinen Schritten, die Veränderung möglich machen.
Gianluca Iocolano nutzt die Satire, um den Schleier der Gleichgültigkeit zu zerreißen. Freuen Sie sich auf ein zweisprachiges Wechselspiel aus Storytelling, Sketches und eigenen Singer-Songwriter-Stücken.
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