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Father and son - Veröffentlicht von ale inside

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  • Es gibt Termine vom 13 Feb. 2027 bis 26 Feb. 2027
    von Bonn Park Vier Männer – Jürgen A., Jürgen D., Cem und Noah-Wilhelm – besuchen ihre Kindheit, wo sie noch „Freundschaft waren“. Zwischen Spiel, Fantasie und großen Träumen war unterschiedlich sein und sich trotzdem mögen leicht und die Großen in weiter Ferne. Ein großer Schlüssel öffnet ihnen die Tür zu „Pubertät+“. Es ist das Jahr, als noch alles in Ordnung war. Wo Rausch und Liebe und Aggression ganz nah beieinander lagen. Doch der Blick in die Zukunft wird zur gruseligen Geisterbahn und mitten im Traum ist der „Rest“ angebrochen. Man trifft sich wieder, ohne sich wirklich zu erinnern und plötzlich spricht ein Ministerpräsident mit einem Superhelden. Aber welche Ära ist das nun eigentlich? Der unkonventionelle Autor und Regisseur Bonn Park untersucht in seinen vielfach ausgezeichneten Theaterstücken und Inszenierungen universelle Themen auf eine popkulturelle Art und Weise. Mit dem Stück „They Them Okocha“ (Originaltitel), das 2025 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert war, gelang ihm ein starkes Coming-of-age-Drama, das die Sehnsucht nach einer unbeschwerten Zeit ebenso thematisiert wie die politische Dimension dieser Sehnsucht. Mit großer Leichtigkeit und feiner Komik erzählen vier Männer von Freundschaft, Liebe und Identitätssuche. Für Südtirol haben wir den Titel „Notti magiche“ gewählt, um wie die Protagonisten „ein bisschen in Erinnerung zu sein“. Die künstlerische Handschrift von Regisseurin Michaela Senn, die zuletzt „Magdalena, ma dai“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, verspricht gemeinsam mit dem Sound Design von DJ Ena einen Abend voll Pop, Trash und Nostalgie. mit Roman Blumenschein Emil Lug Frederick Redavid Lukas Spisser Regie Michaela Senn
  • Rocio Marquez, Paula Comitre, Los Voluble Flamenco sin Género(s), kuratiert von Esther Regueira Mauriz, untersucht die mutigsten Strömungen des zeitgenössischen Flamenco. Das Projekt präsentiert durch das Zusammenspiel von Tradition und Avantgarde Werke, die starre Kategorien und konventionelle Zuschreibungen hinter sich lassen. Flamenco wird hier als lebendige, randständige Kunst begriffen, die sich durch stetige, kritische Erneuerung auszeichnet. Im Rahmen dieser Reihe präsentiert der NOI Techpark Bozen: Rocío Márquez mit Himno Vertical, Paula Comitre mit Après Vous, Madame und Los Voluble mit Flamenco Is Not A Crime. Himno Vertical von Rocío Márquez Himno Vertical ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der andalusischen Sängerin Rocío Márquez mit dem Gitarristen Pedro Rojas Ogáyar. Gemeinsam verwandeln sie das Requiem – traditionell die Messe zum Gedenken an die Verstorbenen – in ein Werk, das nicht nur das Ende, sondern ebenso den Anfang, das Werden und die Verwandlung feiert. Fernab der Vorstellung eines abgeschlossenen Werks und einer singulären Autorenschaft entfaltet sich das Projekt als kollektiver, vielstimmiger Resonanzraum: als Ritual des Abschieds und des Aufbruchs zugleich, als Zeremonie, die dazu einlädt, Leben und Tod nicht als Gegensätze, sondern als Teile einer fortwährenden Bewegung zu begreifen. Auf der Bühne schaffen die Stimme von Márquez und die Gitarre von Rojas Ogáyar einen intimen, immersiven Klang, in dem Improvisation und künstlerische Freiheit auf die tiefen Wurzeln des flamenco jondo treffen – durchzogen von Anklängen klassischer wie zeitgenössischer Poesie. Après Vous, Madame von Paula Comitre In den 1920er Jahren ist Paris das Zentrum der europäischen Avantgarde. Von dort aus macht Antonia Mercé, bekannt als „La Argentina“ (1890–1936), den Flamenco und den spanischen Tanz international bekannt. Mit ihrer Kunst prägt sie eine moderne Tanzsprache, die Tradition und Innovation verbindet. Mit Après vous, madame nähert sich die Tänzerin und Choreografin Paula Comitre diesem Erbe aus heutiger Perspektive. Die Aufführung versteht sich weniger als biografische Hommage denn als Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, wie die künstlerische Kraft und die Ideen von La Argentina bis heute nachwirken. Tanz, Musik und textile Installationen schaffen einen poetischen Raum aus Erinnerungen, Bildern und neuen Blickwinkeln. Bewegung, Klang und visuelle Elemente treten in einen intensiven Austausch und erzeugen eine Atmosphäre zwischen Geschichte und Gegenwart. So entsteht ein sensibles Werk, das die Lebendigkeit des Flamenco zeigt und seine stetige Erneuerung sichtbar macht. Flamenco is not a crime von Los Voluble Flamenco is not a crime ist ein audiovisuelles Performanceprojekt des andalusischen Brüderduos Los Voluble. Es verbindet Flamenco mit elektronischer Musik, Videokunst und politischer Remix-Kultur. Inspiriert von der Bewegung „Free Party Is Not a Crime“ knüpft das Projekt an frühere Arbeiten an, im Mittelpunkt stehen Themen wie gemeinsames Feiern, kultureller Austausch und die kreative Kraft des Remix. Mit Archivmaterial und Live-Videomontagen zeigen Los Voluble den Flamenco in einem neuen Zusammenhang. Sie verbinden ihn mit Musikstilen wie Gqom, Footwork, Experimental Dub, Grime und Reggaeton. So entsteht ein Flamenco, der offen für neue Einflüsse ist und Tradition mit Gegenwart verbindet. Flamenco is not a crime versteht Flamenco als lebendige Kunstform – offen, vielfältig und ständig im Wandel. Das Ticket gilt für alle drei Vorstellungen.
  • Rocío Márquez, Javi Mora, Los Voluble Ein Abend mit Talks und Performances eröffnet das von Esther Regueira Mauriz kuratierte Projekt Flamenco sin género(s). Im Mittelpunkt steht Flamenco als lebendige, sich ständig wandelnde Kunstform, entstanden aus romani, muslimischen, jüdischen und christlichen kulturellen Einflüssen. Angesiedelt zwischen Tradition und Avantgarde versammelt das Projekt spannende Positionen des zeitgenössischen Flamenco. Es zeigt künstlerische Praktiken, die sich festen Kategorien entziehen und dabei auch gesellschaftliche Fragen der Gegenwart kritisch und experimentell verhandeln. Mit Rocío Márquez – für diesen Anlass begleitet von Javi Mora – und Los Voluble bietet der Abend einen ersten Einblick in die künstlerischen Perspektiven des Projekts. Die Veranstaltung ist ein Vorgeschmack auf die Abende am 17. September im NOI Techpark Bozen und am 18. September im Stadttheater Bruneck.

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