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Il rifugio - Veröffentlicht von ale inside

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Event-Informationen

il rifugio – wenn die nacht keine tür hätte, woher käme der tag
In Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit
Jeden dritten Tag wird in Italien eine Frau umgebracht, weil sie eine Frau ist. Weltweit wird jede dritte Frau geschlagen, vergewaltigt, Opfer psychischer Gewalt. Diejenigen, die es schaffen auszubrechen, brauchen Hilfe und Schutz, eine Herberge - einen „rifugio“.
„il rifugio“ erzählt von Leid und Schmerz, vor allem aber auch von Mut, Kraft und Hoffnung - und lässt Frauen zu Wort kommen, die es geschafft haben. „il rifugio“ ist im Rahmen eines Workshops von Frauen des Frauenhauses Meran und den Schauspielerinnen Johanna Porcheddu und Christina Khuen entwickelt und anlässlich des 20jährigen Bestehens des Frauenhauses 2013 im Theater in der Altstadt Meran aufgeführt worden. Zum 25jährigen Jubiläum des Landesbeirats für Chancengleichheit wird es nun erstmals in Bozen präsentiert.
Eintritt frei

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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    nach dem Roman „Eva dorme“ von Francesca Melandri Theaterfassung von Anita Buchart und Ivan Fauri in deutscher und italienischer Sprache mit Übertiteln Uraufführung Koproduktion mit TEATA in der Gumpendorfer - Wien Als Eva einen Anruf bekommt, fährt sie mit dem Zug 1397 km von Südtirol nach Süditalien, um Vito noch ein Mal wiederzusehen, jenen Mann, der sie als Kind eine Zeitlang liebevoll „sisiduzza“ (Fünkchen) genannt hatte. Die Reise quer durch Italien wird zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Eva taucht ein in die Geschichte ihrer Heimat Südtirol, die von Grenzen erzählt zwischen zwei Ländern, zwei Sprachen und zwei Kulturen. 1919 geht ein Riss durch das Land und langsam auch durch die Menschen, die wie Evas Großvater Hermann plötzlich ihrer Sprache beraubt den Boden unter den Füßen verlieren. Widerstand macht sich breit und spaltet Familien und Sprachgruppen. Evas Mutter Gerda geht emanzipiert ihren eigenen Weg, kämpft dabei wie ihre Heimat um Autonomie und ringt um eine Liebe unabhängig von Herkunft und Sprache. Geblieben ist eine große Sehnsucht, die Mutter und Tochter verbindet und die einen Wunsch in sich birgt: Grenzen zu öffnen. Mit dem Roman „Eva schläft“ gelang der beliebten italienischen Autorin Francesca Melandri ein vielschichtiges Porträt Südtirols und seiner bewegenden Geschichte, die sich über Generationen in die Menschen eingeschrieben hat. Die renommierte Regisseurin und Künstlerische Leiterin des TEATA in der Gumpendorfer Straße in Wien Sara Ostertag versteht das Theater als Ort der Vielsprachigkeit und Multidisziplinarität. Mit einem feinen Gespür für Poesie inszeniert sie die Geschichte über Identitätssuche mehrsprachig, mit Musik, choreografischen Elementen und eindrücklichen Bildern.
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