nach dem Roman von Saša Stanišić
in einer Bühnenfassung von Emma Mulser
für alle ab 10 Jahren
Koproduktion mit dem Rotierenden Theater
Eine Woche Ferienlager mitten im Wald! Kemi findet Bäume super, aber nur als Schrank. Ein paar Tage später sitzt er doch im Bus, weil seine Mutter arbeiten muss und die Ferienbetreuung an der Schule nicht wirklich eine Alternative ist. Viele aus seiner Klasse sind auch dabei, darunter Marko und seine Clique, die eines sehr gut können: jemanden „andersiger“ machen. Der perfekte Kandidat dafür ist Jörg, der immer abseitssteht, wandern liebt, richtig gut zeichnen kann und mit dem sich Kemi eine Hütte teilt. Kemi möchte Jörg eigentlich gerne helfen, etwas sagen oder tun. Doch er schweigt und die Wut auf alles wächst. Und dann taucht nachts plötzlich ein Wolf auf mit gelben Augen, der einen anstarrt und was will – aber was?
Für den Jugendroman „Wolf“ wurde der erfolgreiche Autor Saša Stanišić mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2024 ausgezeichnet. Aus Kemis Perspektive erzählt Stanišić einfühlsam, sprachgewandt und authentisch eine Geschichte über Mobbing, Empathie, Zugehörigkeit und Akzeptanz und schenkt damit nicht nur Mut zu Zivilcourage sondern auch Mut zum Anderssein.
„Wolf“ ist eine Produktion des Theaterclubs. Theaterbegeisterte Menschen aus Südtirol sind herzlich eingeladen, die Geschichte mit dem künstlerischen Team des Rotierenden Theaters berührend, humorvoll und mit vielen kreativen Ideen auf die Bühne zu bringen. Weitere Informationen werden ab September auf der Homepage veröffentlicht.
von Simon Stephens
nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“
Deutsch von Barbara Christ
Vanya trauert, um seine verstorbene Schwester, um sein vertanes Leben als Gutsverwalter in der Provinz, um seine vergebliche Liebe zu der mythisch schönen Helena, der jungen Frau seines schlecht alternden Schwagers Alexander. Als Alexander nach dem Karriereaus in der Großstadt zurück auf den Hof seiner Tochter Sonja kehrt, bricht die Sehnsucht aus: Sonja will den ehemals gutaussehenden Arzt und Waldfanaten Michael. Michael will Helena, die junge Frau des bankrotten Alexander. Alexander will den Hof seiner Tochter Sonja verkaufen. Und Vanya? Vanya will Alexander erschießen. In der provinziellen Enge träumen Tschechows Figuren voneinander und leben doch im Zeichen des Verzichts. Gibt es das noch, das Glück einer realen Begegnung?
Simon Stephens radikal-lyrische Adaption von Tschechows modernem Klassiker – ein Schauspieler spielt alle Figuren – schlägt den Bogen von den gesellschaftlichen Zersetzungsprozessen Ende des 19. Jahrhunderts zu der Verlust-Epoche Gegenwart. Das Solo, inszeniert von Rudolf Frey, setzt seinen Spieler – einsam – in die Mitte einer sich immer weiter vereinzelnden und parasozial vereinsamenden Gesellschaft. Der junge Südtiroler Schauspieler Fabian Mair Mitterer verleiht der Tschechowschen Welt mit ihren grassierenden FOMO- und No-Future-Gefühlen ein zeitgenössisches, tragikomisches Gesicht.
con i Cababoz
durata: 120'
L’11.11.2026 Cababoz festeggia 15 anni di storia tra risate, musica e follia creativa!
Nato l’11.11.2011, il collettivo torna sul palco con una serata-evento unica: tutti i volti storici della compagnia, cabarettiste e cabarettisti e musicisti, si ritroveranno insieme per uno spettacolo come sempre inedito e irripetibile. Molto più di un best-of, non mancheranno infatti quel tocco di improvvisazione e ospiti speciali a sorpresa!
Una serata di puro cabaret un po’ più emozionante del solito per celebrare 15 anni di Cababoz!
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