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La parola padre - Veröffentlicht von ale inside

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  • Es gibt Termine vom 27 Nov. 2026 bis 28 Nov. 2026
    Preisträger des „Goldenen Besens“ 2026 Romeo muss heim - von Wien nach Oberösterreich. Die Oma liegt im Sterben. Wieder mal. Die Reise in sein Heimatdorf wird für ihn zu einer Zeitreise in Kindheit und Jugend. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, die er damals nicht küssen durfte. Ihre Familie hatte es verboten: ein bissl wegen Romeos falscher Hautfarbe, hauptsächlich aber, weil er zu wenig Hektar besaß – nämlich gar keine. Romeo besucht im Dorf ein Zeltfest, auf dem immer noch die gleiche Band wie vor 15 Jahren spielt, und wo ihn immer noch dieselben Nazis wie vor 15 Jahren verprügeln wollen. Herrlich ist das, wenn manche Dinge im Leben immer gleichbleiben. Berauscht von Grillhendl-Duft und Jägermeister wird er nostalgisch. Soll er am Ende gar nicht mehr zurück nach Wien, wo die Menschen zwar liberaler, aber auch fader sind? In seinem zweiten Kabarettprogramm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land und darüber, wie es ist, fremder auszusehen, als es Familienname und Dialekt vermuten lassen. „Sehenswert – voll klugem Schmäh und Selbstironie.“ (Falter)
  • Es gibt Termine vom 08 Jan. 2027 bis 23 Jan. 2027
    von Rhea Leman Übersetzung aus dem Englischen von Henning Bochert Mit Sabine Ladurner, Max G. Fischnaller und Stefan Marcello Regie: Christina Khuen Bühne und Kostüme: Andrea Kerner Licht und Technik: Julian Geier Bühnenbau: Robert Reinstadler Wir treffen Hannah Arendt 1975, sechs Monate vor ihrem Tod, in einem Hotelzimmer in Kopenhagen. In wenigen Stunden soll ihr der dänische Sonning-Preis für ihre Beiträge zur europäischen Kultur verliehen werden. Doch bei der Vorbereitung ihrer Rede scheint die Zeit zu zerfallen. Ist es ihr eigenes Denken, das sie in die Vergangenheit führt – oder ist ihr bereits 1970 verstorbener Ehemann Heinrich Blücher von den Toten zurückgekehrt, um mit ihr zu philosophieren? Wir begleiten eine der scharfsinnigsten und provokantesten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts auf eine Reise durch Erinnerungen: vom aufkommenden Faschismus in Deutschland über ihre Flucht und das Exil bis nach New York. Wir erleben Liebe, Staatenlosigkeit und Arendts Suche nach einer geistigen Heimat. Dann Jerusalem 1961: der Eichmann-Prozess und die Theorie von der „Banalität des Bösen“, die einen der größten Intellektuellen-Skandale ihrer Zeit auslöste. Mit ihrem bereits in Dänemark umjubelten, fiktiven Drama imaginiert Rhea Leman Arendts Gefühls- und Gedankenwelt und wagt dabei den Schritt ins Fantastisch-Absurde. Frei nach Arendts Prinzip des „Denkens ohne Geländer“ entsteht ein anregender und überraschender Theaterabend zwischen Biografie, Erinnerung und Gegenwart.
  • Es gibt Termine vom 07 Nov. 2026 bis 15 Nov. 2026
    von Simon Stephens nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“ Deutsch von Barbara Christ Vanya trauert, um seine verstorbene Schwester, um sein vertanes Leben als Gutsverwalter in der Provinz, um seine vergebliche Liebe zu der mythisch schönen Helena, der jungen Frau seines schlecht alternden Schwagers Alexander. Als Alexander nach dem Karriereaus in der Großstadt zurück auf den Hof seiner Tochter Sonja kehrt, bricht die Sehnsucht aus: Sonja will den ehemals gutaussehenden Arzt und Waldfanaten Michael. Michael will Helena, die junge Frau des bankrotten Alexander. Alexander will den Hof seiner Tochter Sonja verkaufen. Und Vanya? Vanya will Alexander erschießen. In der provinziellen Enge träumen Tschechows Figuren voneinander und leben doch im Zeichen des Verzichts. Gibt es das noch, das Glück einer realen Begegnung? Simon Stephens radikal-lyrische Adaption von Tschechows modernem Klassiker – ein Schauspieler spielt alle Figuren – schlägt den Bogen von den gesellschaftlichen Zersetzungsprozessen Ende des 19. Jahrhunderts zu der Verlust-Epoche Gegenwart. Das Solo, inszeniert von Rudolf Frey, setzt seinen Spieler – einsam – in die Mitte einer sich immer weiter vereinzelnden und parasozial vereinsamenden Gesellschaft. Der junge Südtiroler Schauspieler Fabian Mair Mitterer verleiht der Tschechowschen Welt mit ihren grassierenden FOMO- und No-Future-Gefühlen ein zeitgenössisches, tragikomisches Gesicht.

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