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Muttersprache Mameloschn - Veröffentlicht von ale inside

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Event-Informationen

Ein Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin.
Die Großmutter überlebt das KZ und wird Kommunistin. Die Tochter interessieren weder Judentum noch Kommunismus. Und die Enkelin will nach New York. Eine Familiengeschichte – politisch, pointiert und witzig.
Drei Frauen, drei Generationen, drei Lebensentwürfe: Großmutter, Mutter und Tochter. Und als Abwesender: Der Enkel, der nach Israel gezogen ist, in einen Kibbuz. In den Generationen wiederholen und variieren sich gesellschaftliche Abhängigkeiten: Was hieß es vor 50 Jahren in der DDR als Jüdin zu leben? Was bedeutet es heute? Die Fragen nach Identität, nach Zugehörigkeit und Heimat werden vor dem Hintergrund eines latenten Antisemitismus in der DDR gestellt, den die Mutter bitter erfahren musste. Auch wenn sich inzwischen einiges geändert hat, sind die Fragen nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben dieselben geblieben.
Mameloschn”, so nennt sich das Jiddische selbst, übersetzt bedeutet es „Muttersprache”. Sie steht für das, was uns mitgegeben wird und was bleibt, selbst wenn wir es aufgeben. Marianna Salzmann, Jahrgang 1985, wuchs in Moskau auf, studierte Szenisches Schreiben in Deutschland und wurde mit dem Kleist-Förderpreis 2012 ausgezeichnet. Ernste Themen verbindet sie stets mit Witz: „Der Witz, der Humor, gehört zum Leben dazu. Eine Lebensweisheit, die sich selbst zu ernst nimmt, ist keine.” „Muttersprache Mameloschn” gewann den Publikumspreis bei den Mülheimer Theatertagen 2013 und wurde 2014 zur Theaterbiennale „Neue Stücke aus Europa” nach Wiesbaden eingeladen.
Regie: Brit Bartkowiak; Autor: Marianna Salzmann
Mit: Gabriele Heinz, Anita Vulesica, Natalia Belitski

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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