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Event-Informationen
Verbotene Lieder verbotener Komponisten 1933 – 1945 Werke von Ralph Benatzky, Hans Krása, Robert Stolz, Kurt Weill, Hanns Eisler, Georg Kreisler Bariton und Rezitator: Max Müller Klavier: Volker Nemmer
Orchesterleitung
Giulio Cilona
Programm
Claude Debussy: Danse L. 69 (Orch. M. Ravel)
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4 (Fassung für Streichorchester, 1943)
Maurice Ravel: Ma mère l'oye M. 62 (Komplettes Ballett)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Prelude and Fugue op. 35 Nr. 1
Robert Schumann
Kreisleriana
Robert Schumann
Arabesque
Domenico Scarlatti
Sonata, K. 9 (arr. Carl Tausig in e minor)
Antonio Soler
Sonata in F-sharp Major, R. 90
Arvo Pärt
Für Alina
Robert Schumann
Aus Dichterliebe, op. 48:
Im wunderschönen Monat Mai (arr. Yifan Wu)
Robert Schumann
Klaviersonate fis-Moll Nr. 1, op. 11
Im Rahmen des Busoni Festivals präsentiert der Busoni-Klavierwettbewerb neben den eigenen Preisträgerinnen und Preisträgern – in diesem Jahr Yifan Wu, Sandro Nebieridze und Zhonghua Wei – auch eine von Gewinnerinnen und Gewinnern internationaler Wettbewerbe, die über die World Federation of International Music Competitions mit dem Festival verbunden sind. Diese Konzerte schlagen eine Brücke zwischen Wettbewerbsbühne und beginnender internationaler Karriere und geben Einblick in die musikalische Handschrift herausragender junger Pianistinnen und Pianisten unserer Zeit.
Zu Beginn des Festivals steht Aristo Sham, Gewinner des 1. Preises beim Van Cliburn International Piano Competition 2025, auf der Bühne. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Klavierwettbewerben weltweit und gilt als wichtiges Sprungbrett für internationale Karrieren. Aristo Sham überzeugte durch stilistische Vielseitigkeit, klangliche Differenzierung und eine klar durchdachte musikalische Architektur. Sein Programm stellt einen bewussten Dialog zwischen Original und Bearbeitung her, mit Transkriptionen von Ferruccio Busoni nach Bach, Brahms und Chopin.
Ende August ist Nikola Meeuwsen, Gewinner des 1. Preises des Queen Elisabeth Competition Klavier, zu hören. Sein Programm spannt einen kompakten Bogen durch mehrere Epochen der Klavierliteratur – von Bachs Partita Nr. 1 B-Dur über Ravels Le Tombeau de Couperin und Haydns Variationen f-Moll bis hin zu Beethovens Sonate Nr. 23 f-Moll „Appassionata“.
Sepidar Ensemble and Sepideh Raissasat
Die Sängerin Sepideh Raissasat und das Sepidar Ensemble widmen sich in diesem Programm der persischen klassischen Musik und ihrem zentralen Ordnungsprinzip, dem Dastgāh. Dieser ist weit mehr als ein System von Tonleitern oder harmonischen Formeln: Der Dastgāh bildet die Grundlage einer eigenständigen musikalischen Sprache, die über Generationen mündlich von Meister zu Schüler weitergegeben und in jeder Aufführung neu gestaltet wird. Seine heutige Form entwickelte sich während der Kadscharenzeit zwischen dem 18. und frühen 20. Jahrhundert. Bis heute bildet der Dastgāh das Herz der iranischen Kunstmusik. Seine Lebendigkeit beruht auf dem Zusammenspiel von Überlieferung und schöpferischer Freiheit. Das Sepidar Ensemble versteht Tradition als einen lebendigen Prozess. Die Musik entfaltet sich im Spannungsfeld von Kontinuität und Veränderung – ein Raum, in dem die Vergangenheit im gegenwärtigen Hören immer wieder neu Gestalt annimmt.
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