„Crossroads“
Glänzendes Blech
„Tiroler Gelassenheit trifft italienisches Temperament“ – so könnte man Bozen Brass wohl am treffendsten beschreiben. Bozen Brass zählt zu den kreativsten und vielseitigsten Ensembles der Südtiroler Brass-Szene; in den nunmehr 35 Jahren seines Bestehens hat sich Bozen Brass von einem klassischen Blechbläserquintett hin zu einem sechsköpfigen Ensemble entwickelt, dessen unverwechselbarer Klang schon seit Jahren durch Gesang und den Einsatz verschiedener anderer Instrumente bereichert wird.
Ein Konzertabend von Bozen Brass folgt nicht nur einer einzigen Richtung: Er ist stilistisch offen, farbenreich und voller überraschender neuer Klänge. Mit dem Programm „Crossroads“ führt das Ensemble an jene musikalischen Schnittstellen, an denen Klassik auf Jazz trifft, Oberkrainer auf zeitgenössische Grooves und Vertrautes auf Unerwartetes.
„Crossroads“ setzt bewusst auf Kontraste und Begegnungen: die klare Eleganz klassischer Klangsprache, die Freiheit und der Atem des Jazz, die Erdung der Volksmusik und die charakteristische Energie von Bozen Brass. Jedes Werk entfaltet ein eigenes Profil. In der Gesamtdramaturgie verbindet sich daraus eine Reise durch unterschiedliche musikalische Räume.
Anton Ludwig Wilhalm: Trompete
Robert Neumair: Trompete, Steirische, Arrangements
Martin Psaier: Posaune
Manuel Goller: Trompete, Bassflügelhorn
Benjamin Premstaller: Horn
Michael Engl: Tuba
LAURA COCCO
Trompete
SOFIA ADINOLFI
Klavier
PROGRAMM
Alexander Goedicke (1877-1957): Concert Etude
Arthur Honegger (1892-1955): Intrada H 193
Robert Schumann (1810-1856):
da/aus Davidsbündlertänze
1. Lebhaft
2. Innig
3. Mit Humor
Francois Rauber (1933-2003):
Concerto En 4 Mouvements
Johannes Brahms (1833-1897):
da/aus Klavierstücke Op.118
Intermezzo N.2 in la maggiore- in a dur
Henri Tomasi (1901-1971): Triptyque
E. Satie (1866-1925): Gymnopedie N. 3
Thorvald Hansen (1847-1915):
Sonata for cornet and piano Op. 18
Maurice Ravel (1875-1937):
da valses nobles et sentimentales
N.1, Modéré
N.3 Modéré
„NAU“
Volksmusik in neuen Klangfarben
Steirische Harmonika, Geige, Gitarre und Tuba – die vier virtuosen Musiker von Maxjoseph weben ein dynamisch und kammermusikalisch höchst feines Geflecht, und zwar in einer derartigen Eleganz und Leichtigkeit, die man im Zusammenhang mit Volksmusik so nicht erwarten würde.
In den Improvisationen schimmert der Jazz, im makellosen Zusammenspiel die klassische Schulung und in mannigfaltigen Anklängen der weite Horizont von vier Weltbürgern durch. Maxjosephs Musik ist nicht nur eine Synthese von E- und U-Musik, von alt und neu, von Volksmusik und Klassik – sie ist eine Einladung in einen Dialog, in dem Grenzen verschwimmen und dennoch bleibt man stets geerdet, verwurzelt in der Heimat.
„NAU“ heißt das aktuelle Album und Programm des Ensembles – Musik, die nicht nur in Bayern, sondern weit darüber hinaus gefehlt hat: leichtfüßig, charmant und mit außergewöhnlichen, frischen Ideen, die Klischees aufbrechen und Volksmusik in völlig neuer Weise interpretieren.
Georg Unterholzner: Gitarre
Andreas Winkler: Steirische Harmonika
Nathanael Turban: Geige
Florian Mayrhofer: Tuba
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