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Event-Informationen
Konzert mit den Cameriste Ambrosiane Werke von : Mendelssohn, Muische Da Film, Filmmusik, "Il Mago Di Oz", "Cenerentola", "Aladdin", "Mary Poppin's" Musiker: Cameriste Ambrosiane
Steven Bernstein: slide trumpet
Brogan Krauss: sax
Tony Scherr: bass
Kenny Wollesen: drums
Mit dem aktuellen Album „The Hard Way“ und seinem dichten Geflecht aus elektro-akustischen Grooves zeigen Bernstein und seine langjährigen Mitstreiter ein ausgeprägtes Gespür für Erneuerung – und zugleich eine starke Verankerung in den Wurzeln von Jazz und amerikanischer Songkultur.
Ihre souveräne Bewegung durch die unterschiedlichsten Strömungen zeitgenössischer Musik knüpft nahtlos an Bernsteins chamäleonhafte Karriere an: an der Seite von Lou Reed, Levon Helm, Hal Willner, Sam Rivers, Bernie Worrell, Henry Butler, U2, Little Feat und unzähligen weiteren Legenden. Funky, bluesgetränkt, mit einer bewusst zerfaserten Dissonanz, die aus Krauss’ rauem Saxophonton aufbricht und von Bernsteins Slide-Trompete kontrastiert wird – Sexmob ziehen weiterhin neue Linien in die kreative Musik des 21. Jahrhunderts.
Einer jener Carambolage-Abende, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“
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