Blockflöte: Andrea Ritter, Daniel Koschitzki
Violine/Viola: Stefan Glaus
Klavier: Mischa Cheung
Violoncello: Victor Plmettaz
Sie spielen Kammermusik mit dem Biss einer Rockband und öffnen zwischen den musikalischen Genres alle Grenzen. Kein Wunder, dass der Funke (engl. Spark) auf die „Generation MTV” und die „Generation Schallplatte” gleichermaßen überspringt.
Innerhalb kürzester Zeit stieg das 2007 gegründete Quintett Spark vom exotischen Geheimtipp zu einem der vielversprechendsten jungen Ensembles auf. Balkan-Beats und jazzige Grooves treffen auf klassische Avantgarde, barocke Klänge verschmelzen mit Filmmusik und Minimal Music. Mit bis zu dreißig verschiedenen Flöten, drei Streichinstrumenten, Klavier, Melodica, Stimmeinlagen und der Lust am Improvisieren begeistert Spark im Konzertsaal oder der Clublounge gleichermaßen. Für sein Debütalbum „Downtown Illusions” erhielt Spark 2011 einen ECHO-Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen”. Ein Jahr später legte die Gruppe mit „Folk Tunes” ihr erstes Album bei der Deutschen Grammophon auf. Das Programm „Folk Tunes”, das in Bruneck präsentiert wird, zeugt vom Zauber europäischer Volksweisen und holt sie mitten ins 21. Jahrhundert. Alte deutsche Balladen, Evergreens von den britischen Inseln, feurige Balkanrhythmen, skandinavische Mystik, Alpencharme, russische Seele, mediterrane Lebensfreude und ein Hauch von bayerischer Blasmusik verschmelzen zu einem einzigartigen Hörerlebnis, das Grenzen sprengt und ein gemeinsames Europa feiert.
Programm:
„Folk Tunes” (Auszüge):
Johannes Motschmann (* 1978) - Folk Tune Rhapsody I-III
Fazil Say (* 1970) - Kumru
Ralph Vaughan Williams (1872-1958) - Greensleeves
Lev Ljova Zhurbin (*1978) - The Old Lautar
Johann Sebastian Bach (1685-1750) - Schafe können sicher weiden
Michael Nyman (*1944) - An Eye for Optical Theory