Der Verein Nevo Drom veranstaltet die siebte Ausgabe des Gipsy & Gipsy Jazz Festivals im Talvera-Park in Bozen. Das Festival bringt Livemusik aus der Welt des Gipsy- und Gipsy-Jazz auf die Bühne und versteht sich als Begegnungsort zwischen verschiedenen Kulturen und Ethnien. Die Veranstaltung wird von der Gemeinde Bozen, der Provinz, der Stiftung Sparkasse Bozen und der Region Trentino-Südtirol unterstützt.
Musik wird hier als universelle Sprache verstanden, die Menschen verbindet und Vorbehalte abbaut. Über drei Tage treten Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen musikalischen Traditionen auf und laden das Publikum zu Begegnung, Austausch und gemeinsamen Feiern ein.
Programm:
Freitag, 28. August
18.00 Uhr – U Sinto
Radames, Armando, Matthew Gabrielli – Manuel Innocenti
19.30 Uhr – Torino Reinhardt Ensemble
Torino Reinhardt, Benji Winterstein, Brady Winterstein (Frankreich/Deutschland)
21.00 Uhr – Manuel Randy
Manuel Randy & Marco Delladio
Samstag, 29. August
17.30 Uhr – Scen il Sinto
Archilio Gabrieli
18.30 Uhr – Raily Sinto
21.00 Uhr – Django's Clan
Luca Campioni Violine, Carmelo Tartamella Solostimme Gitarre, Franz Zanardo Rhythmusgitarre, Lenny Scalvini Kontrabass – Gast: Odilla Rey Gesang
Sonntag, 30. August
17.30 Uhr – Circo Jacobo
Associazione Slam
18.30 Uhr – Natalie Quartet
Natalie Faccilongo, Massa Roberto, Vitor dos Santos, Davide Mariz
21.00 Uhr – Band Baraonda
Claudia Vasarin & Marco Lazzara, Gianfranco Costalbano, Giorgio Matteucci, Tim Taller, Thomas Reichhalter
ANACRONÌA
Johann Christian Bach
Flute quartet in C Major W.B 58 (1776)
Karl Friedrich Abel
Flute quartet in D Major WK 226 (1770)
Juan Oliver Astorga
Trio for two violins and bass
Carl Philipp Emanuel Bach
Divertimento in G Major H. 642
Joseph Haydn
Flute quartet in D Major Op.5, Hob.II: D9 (1767)
Die blühende Londoner Musikszene hat ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert, als private Impresarios den Einfall hatten, Konzertreihen in den nobelsten Räumlichkeiten der Hauptstadt zu veranstalten und dafür Eintritt zu verlangen.
Eine dieser Konzertreihen wurde vom gefeierten Sopran Teresa Cornelys ins Leben gerufen und erlangte im ausgehenden Jahrhundert außergewöhnliche Popularität, als Johann Christian Bach und Karl Friedrich Abel in den eleganten Salons am Hannover Square auftraten.
Der heutige Zuhörer wäre entsetzt vom Durcheinander, das während der Vorstellungen herrschte, wo das Publikum nicht nur abrupt vom Lachen zum Weinen übergehen konnte, sondern vor allem ganz bequem im Sessel sitzend nach Lust und Laune plaudern durfte.
Die Musik indes war erstklassig, wie das Programm des Ensembles Anacronìa belegt: Selbstredend kamen Originalkompositionen von Bach, Abel und ihrem Mitstreiter Juan Oliver Astorga zur Aufführung, das Repertoire umfasste aber auch Werke von Meistern wie Carl Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn.
Orchesterleitung
Timothy Brock
Programm
Timothy Allen Brock: Musik zu „The Immigrant“ (Regie: Charlie Chaplin, USA 1917)
Timothy Allen Brock: Musik zu „One Week“ (Regie: Buster Keaton und Edward F. Cline, USA 1920)
Timothy Allen Brock: Musik zu „Liberty“ (Regie: Leo McCarey, USA 1929)
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