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Poesie in Musik - Veröffentlicht von ale inside

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Reise in die Geschichte der italienischen Liedermacher

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  • Wolfgang Amadeus Mozart (Bearb. Ferruccio Busoni, 1922) Fantasie für eine Orgelwalze, KV 608 Robert Schumann (Bearb. Claude Debussy) 6 Studien in kanonischer Form, op. 56 Darius Milhaud Scaramouche, op. 165b Sergej Rachmaninov Sinfonische Tänze op. 45a Wenn Martha Argerich und Lilya Zilberstein gemeinsam auf der Bühne erscheinen, begegnen sich zwei Künstlerinnen, deren musikalische Biografien auf besondere Weise mit Bozen verbunden sind. Beide wurden mit dem 1. Preis des Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs ausgezeichnet: Martha Argerich im Jahr 1957, Lilya Zilberstein drei Jahrzehnte später, 1987. Seither haben sich Argerich und Zilberstein als Solistinnen von Weltrang etabliert, die mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiten und zugleich eine intensive Leidenschaft für die Kammermusik pflegen, insbesondere Martha Argerich meidet Solorecitals und die „Einzelhaft“ am Klavier. Gemeinsam mit Lilya Zilberstein tritt sie seit Jahren regelmäßig gemeinsam auf. 2011 waren Argerich und Zilberstein gemeinsam Mitglieder der Jury des Busoni Wettbewerbs und damals im Rahmen eines restlos ausverkauften Galakonzertes das letzte Mal in dieser Konstellation in Bozen zu erleben. Dass sie heute als eingespieltes Duo an jenen Ort zurückkehren, der für beide Künstlerinnen ein prägendes Kapitel ihrer Laufbahn markiert, verleiht dieser Begegnung eine besondere Resonanz. In Bozen stehen Busonis Bearbeitung der Mozart-Fantasie, Schumanns Kanonische Etüden in der Fassung für zwei Klaviere von Claude Debussy sowie Werke von Milhaud und Rachmaninow auf dem Programm.
  • VOCES SUAVES Orlando di Lasso (1532-1594) Lagrime di San Pietro, 1595 I. Il magnanimo Pietro II. Ma gli archi III. Tre volte haveva IV. Qual a l’incontro V. Giovane donna VI. Così talhor VII. Ogni occhio del signor VIII. Nessun fedel trovai IX. Chi ad una ad una X. Come falda di neve XI. E non fu il pianto suo XII. Quel volto XIII. Veduto il miser XIV. E vago d’incontrar XV. Vattene vita va! XVI. O vita troppo rea XVII. A quanti già felici XVIII. Non trovava mia fé XIX. Queste opre e più XX. Negando il mio signor XXI. Vide homo
  • Franz Schubert Klaviersonate Nr. 19 c-Moll, D 958 Ferruccio Busoni Fantasie nach J.S. Bach, BV 253 Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op. 57 “Appassionata” Kaum ein Pianist wird – zumindest im deutschsprachigen Raum – so nachhaltig über das reine Musikerdasein hinaus wahrgenommen wie Igor Levit. Der in Russland geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstler ist nicht nur ein Ausnahmeinterpret, sondern auch eine markante Stimme im öffentlichen Diskurs. Levit äußert sich engagiert zu gesellschaftlichen und politischen Fragen, bezieht klar Stellung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und scheut die Kontroverse nicht. Nicht zuletzt, dadurch ist er zu einem Medienstar geworden, der weit über die klassische Musikszene hinaus wahrgenommen wird. Auch für Busoni hat sich Levit stets stark gemacht. Wenn er sich selbst als „Bürger, Europäer und Pianist“ beschreibt, steht er damit in direkter Nachfolge von Busonis transnationalem Identitätsverständnis und seinem intellektuellen Erbe. Zugleich repräsentiert er Werte, über die sich auch die Busoni-Mahler-Stiftung definiert. So scheint es nur folgerichtig, dass Levit für sein Bozener Debüt sein Tourneeprogramm variiert und ein Werk Busonis zwischen zwei Gipfelwerke der Klavierliteratur setzt: Zwischen Schuberts Sonate A-Dur D 959 und Beethovens „Appassionata“ erklingt Busonis Fantasia nach J. S. Bach BV 253.

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