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WeinKlänge an der Südtiroler Weinstraße im Schloss Freudenst - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Am 24. Oktober lädt der Tourismusverein Eppan ab 18 Uhr zu einem besonderen Abend auf Schloss Freudenstein ein: Das Quintett "Cinquino Brass Ensemble" nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch feinste Südtiroler Blechbläsermusik. Präsentiert wird die Suite “Hommage to the noble Grapes”, welche musikalisch verschiedenste Weine aus aller Welt thematisiert. Das vielseitige Programm wird durch spannende Werke aus der Musikwelt ergänzt und verspricht, keine Wünsche offen zu lassen.

Kommen Sie zudem in den Genuss exzellenter Weine der Eppaner Kellerei Brigl und feiner Köstlichkeiten, die Danilo D'Ambra auf raffinierte Weise aus den Traditionen der kampanischen und Südtiroler Küche kombiniert.

Begleitet wird dieses kulinarische Erlebnis von einer einzigartigen Kunstausstellung unter dem Titel “Wein im Strich” des renommierten Eppaner Künstlers Rainer Kainrath. Der erfolgreiche Architekt und langjährige Vertreter des Südtiroler Künstlerbundes präsentiert seine Werke in einer beeindruckenden Darbietung. Zusätzlich haben Sie die Gelegenheit, in einem abgeschiedenen Raum eine exklusive "geheime Ausstellung" zu entdecken, die weitere Einblicke in Kainraths faszinierendes Schaffen bietet.

Apertif ab 18 Uhr, Konzertbeginn um 20 Uhr.

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Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
  • „Ich gehe alle Sonntage um 12 Uhr zum Baron von Suiten", schreibt Mozart im April 1782 an seinen Vater. Gottfried van Swieten verfügt in Wien über ein umfangreiches Notenarchiv mit Werken von Händel und Bach. Mozart leiht sich die Drucke und Handschriften gerne aus, studiert die Kompositionstechniken und wendet diese 1783 in einer Fuge virtuos an. Fünf Jahre später verknüpft er die „Fingerübung” mit einer neuen Adagio-Einleitung. Werke von Haydn stehen von 1777 bis 1790 in den Pariser „Concerts Spirituels” mit 256 Aufführungen unangefochten an der Spitze. 1785 beliefert er das Orchester des Concert de la Loge Olympique mit sechs „Pariser” Sinfonien, und auch die Sinfonie Nr. 92 geht 1789 erst einmal in die französische Hauptstadt, bevor sie 1791 – anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Haydn – in Oxford gespielt wird. „Hier tändelt, neckt, scherzt alles”, kommentiert die „Allgemeine Musikalische Zeitung” den zweiten Satz von Beethovens 8. Sinfonie, die 1812 entsteht und laut dem Pianisten Carl Czerny „viel besser” sei als die berühmtere „Siebte”. Überlässt sich der Komponist „harmlosen Freuden” oder ist er etwa verliebt? Während er an der Sinfonie feilt, schickt er Liebesgrüße an eine anonyme Adressatin: „Schon im Bette drängen sich die Ideen zu Dir, meine unsterbliche Geliebte, erst freudig, dann wieder traurig, vom Schicksale abwartend, ob es uns erhört. Leben kann ich nur mit Dir oder gar nicht.”
  • Helga Plankensteiner: saxofone, clarinet, voice Paolo Trettel: trumpet Hannes Mock: trombone Glauco Benedetti: tuba Michael Lösch: piano Marco Soldà: drums Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner Neues von Helga Plankensteiners erfolgreichen Band zwischen Klezmer, Balcangroove, Dixie, Chanson, Funk, Italian Evergreens und Originals. Und wie immer verbirgt sich hinter einer scheinbar scherzhaften Leichtigkeit Musik von großer Intensität, die in ihrer Orchestrierung äußerst sorgfältig ausgearbeitet ist. Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar. 12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr. Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570

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