SILVIA DI FALCO
Sopran
MATTEO SALERNO
Flöte
FLORALEDA SACCHI
Harfe
PROGRAMM
Gaetano Donizetti (1797-1848): Sonata per flauto
e arpa (Larghetto, Allegro Gallenberg)
Vincenzo Bellini (1801-1835):
“La Farfalletta”, “Il fervido desiderio”,
“Per pieta bell’idol mio”
Giuseppe Verdi (1813-1901):
Variazioni su La Traviata
(arr. Paul-Agricole Génin 1832-1903)
Giacomo Puccini(1858-1924):
“Donde lieta” da La Bohème,
“O mio babbino caro” da Gianni Schicchi
Georges Bizet (1838-1875):
Fantasia sulla Carmen
(arr. François Borne - 1840-1920)
Luigi Arditi (1822-1903): “Il bacio”
Orchesterleitung
Michele Mariotti
Programm
Richard Wagner: Lohengrin: Vorspiel
Richard Strauss: Der Rosenkavalier: Suite AV 145 (Bearb. A. Rodzinsky)
Sergej Prokofjew: Auszüge aus den Suiten Nr. 1 op. 64bis und Nr. 2 op. 64ter aus „Romeo und Julia“ op. 64
Franz Schubert
Klaviersonate Nr. 19 c-Moll, D 958
Ferruccio Busoni
Fantasie nach J.S. Bach, BV 253
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op. 57 “Appassionata”
Kaum ein Pianist wird – zumindest im deutschsprachigen Raum – so nachhaltig über das reine Musikerdasein hinaus wahrgenommen wie Igor Levit. Der in Russland geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstler ist nicht nur ein Ausnahmeinterpret, sondern auch eine markante Stimme im öffentlichen Diskurs. Levit äußert sich engagiert zu gesellschaftlichen und politischen Fragen, bezieht klar Stellung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und scheut die Kontroverse nicht. Nicht zuletzt, dadurch ist er zu einem Medienstar geworden, der weit über die klassische Musikszene hinaus wahrgenommen wird.
Auch für Busoni hat sich Levit stets stark gemacht. Wenn er sich selbst als „Bürger, Europäer und Pianist“ beschreibt, steht er damit in direkter Nachfolge von Busonis transnationalem Identitätsverständnis und seinem intellektuellen Erbe. Zugleich repräsentiert er Werte, über die sich auch die Busoni-Mahler-Stiftung definiert.
So scheint es nur folgerichtig, dass Levit für sein Bozener Debüt sein Tourneeprogramm variiert und ein Werk Busonis zwischen zwei Gipfelwerke der Klavierliteratur setzt: Zwischen Schuberts Sonate A-Dur D 959 und Beethovens „Appassionata“ erklingt Busonis Fantasia nach J. S. Bach BV 253.
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