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Ludus Quartet - string quartet - Veröffentlicht von Associazione La Follia Nuova

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Event-Informationen

Ludus Quartet, Ivo Crepaldi und Andrea Ferroni (Violine), Alexander Monteverde (Bratsche), Ivo Brigadoi (Cello).
Das Ludus Quartett wurde 2001 aus der gemeinsamen Leidenschaft von vier südtiroler Musiker gegründet. Ihre Idee war es, Kammermusik für Streichquartett auf hohem Niveau zu spielen. Es sind “vier Männer, die sich unterhalten, diskutieren, streiten, wütend werden, sich die Hände schütteln, schweigen und dann auf den Berg der Musik steigen, um wieder die Sterne zu sehen”. Fast 250 Jahre nachdem die ersten Stücke für Streichquartett komponiert wurden, ist das Quartett immer noch nicht auf die Summe seiner Mitglieder reduzierbar und wirkt stattdessen als ein einziges “Instrument” mit einer sehr reichen Dynamik. Ein großartiges Instrument, möchte man sagen, mit sechzehn Saiten.

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Entrata libera - Frei Eintritt

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  • Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“
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