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Event-Informationen
Gesungenes, Gespieltes und Erzähltes aus unserem reichen Volksschatz lebendig gemacht. Mitwirkende sind einheimische Volksmusikgruppen, gestaltet vom Männergesangsverein Tramin. Beginn ist um 20.30 Uhr im Traminer Bürgerhaus. Eintritt frei.
SEBASTIAN BOHREN Violine
HEINZ HOLLIGER Oboe, Leitung
Johann Sebastian Bach
Konzert für Oboe d’amore in A-Dur, BWV 1055
Frank Martin
Polyptyque für Violine und zwei kleine Streichorchester
Arthur Honegger
Symphonie Nr.2, H.153
Ludwig van Beethoven:
Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 Hammerklaviersonate
Robert Schumann:
Carnaval, op.9
Im Rahmen des Busoni Festivals präsentiert der Busoni-Klavierwettbewerb neben den eigenen Preisträgerinnen und Preisträgern – in diesem Jahr Yifan Wu, Sandro Nebieridze und Zhonghua Wei – auch eine von Gewinnerinnen und Gewinnern internationaler Wettbewerbe, die über die World Federation of International Music Competitions mit dem Festival verbunden sind. Diese Konzerte schlagen eine Brücke zwischen Wettbewerbsbühne und beginnender internationaler Karriere und geben Einblick in die musikalische Handschrift herausragender junger Pianistinnen und Pianisten unserer Zeit.
Zu Beginn des Festivals steht Aristo Sham, Gewinner des 1. Preises beim Van Cliburn International Piano Competition 2025, auf der Bühne. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Klavierwettbewerben weltweit und gilt als wichtiges Sprungbrett für internationale Karrieren. Aristo Sham überzeugte durch stilistische Vielseitigkeit, klangliche Differenzierung und eine klar durchdachte musikalische Architektur. Sein Programm stellt einen bewussten Dialog zwischen Original und Bearbeitung her, mit Transkriptionen von Ferruccio Busoni nach Bach, Brahms und Chopin.
Ende August ist Nikola Meeuwsen, Gewinner des 1. Preises des Queen Elisabeth Competition Klavier, zu hören. Sein Programm spannt einen kompakten Bogen durch mehrere Epochen der Klavierliteratur – von Bachs Partita Nr. 1 B-Dur über Ravels Le Tombeau de Couperin und Haydns Variationen f-Moll bis hin zu Beethovens Sonate Nr. 23 f-Moll „Appassionata“.
Toward Mahler
Johannes Brahms
Streichquartett c-Moll, Op. 51 Nr. 1
Johannes Brahms
Streichquartett a-Moll, Op. 51 Nr. 2
Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben.
Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten.
Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler.
Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.
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