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DA BLECHHAUF´N & CHRISTOPH MOSCHBERGER - Veröffentlicht von martin_inside

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21. INTERNATIONALES BRASSFESTIVAL VON MERAN

„Da Blechhauf’n“ näher vorzustellen scheint fast überflüssig. Die sieben, blechblasenden Herren aus Österreich haben sich längst Legendenstatus erspielt. Seit über 20 Jahren prägen sie mit ihrem einzigartigen Sound, ihrer ansteckenden Spielfreude und einer gehörigen Portion Schmäh die Blasmusik in all ihren Facetten. Hunderte Konzerte in ganz Europa, etliche CD-Veröffentlichungen und nicht zuletzt die vielen jungen Musiker, die dem „Blechhauf’n“ respektvoll nacheifern verdeutlichen ihre Rolle als Wegbereiter der all so bunten Blasmusik-Szene, wie wir sie heute kennen.
Christoph Moschberger gehört zu den bekanntesten Trompetern der deutschsprachigen Musikszene und ist ein Paradebeispiel angewandter musikalischer Vielseitigkeit. Er steckt in keiner Schublade, ist nicht nur Jazz-, Pop- oder Blasmusiktrompeter, sondern schlicht gefragt. Die Liste seiner Referenzen scheint schier endlos: neben internationalen Jazzgrößen und den renommierten deutschen Rundfunk-Big-Bands reihen sich die angesagtesten Rock- und Pop-Acts aus den Charts und treffen letztlich auf das erfolgreichste Blasorchester der Welt, die „Egerländer Musikanten“ um Ernst Hutter.
Wie selbstverständlich schafft es Christoph Moschberger aus diesem musikalischen Spagat seine eigene künstlerische Identität zu formen ohne dabei jemals beliebig zu wirken. Das macht ihn zu einem der spannendsten Trompetensolisten seiner Generation.
„Christoph Moschberger & da Blechhauf’n“ bringen die volle Bandbreite ihrer Musik nun erstmals als abendfüllendes Konzerterlebnis auf die Bühne. Diese reicht von intimen Balladenmomenten über halsbrecherisch-virtuose Kapriolen bis hin zu erdig-treibenden Grooves und lässt den Musikern genügend Raum zur Improvisation. Und natürlich dürfen auch die Blechhauf’n-typischen humorvollen Momente im Programm nicht fehlen.
Christoph Moschberger und da Blechhauf’n sind eine Einheit, die mitreißt. Da kommt zusammen, was zusammen gehört!

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  • J. S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 in G-Dur, BWV 1048 Jean Sibelius: Canzonetta, Op. 62a Vanni Moretto: Ex silentio (italienische Erstaufführung) W. A. Mozart: Konzert für Klavier und Orchester in Es-Dur, KV 271 „Jeunehomme“ Man betrachte dieses Programm als eine Aufzählung der verschiedenen Möglichkeiten, wie die einzelnen Elemente eines orchestralen Organismus miteinander in Beziehung stehen können. In Johann Sebastian Bachs drittem Brandenburgischen Konzert, geschrieben für neun Streicher und Generalbass, sind die einzelnen Komponenten zu einem dichten konzertanten Dialog aufgerufen, in dem die Verantwortung sowohl für die Solopassagen als auch für die dichte, pulsierende Struktur, die die gesamte Komposition vorantreibt, von allen gleichermaßen geteilt wird. Nach diesem, man könnte sagen „glühenden Feuerball“, der abgesehen von einer kurzen Verschnaufpause in der Mitte während seiner gesamten Dauer mit gleichbleibender Intensität Energie freisetzt, geht es weiter mit der „Canzonetta” von Jean Sibelius aus der Bühnenmusik für das Theaterstück „Kuolema” (übersetzt bedeutet „Kuolema“ „Tod“). Hier ist es die Kraft der Melodie, welche die Komposition prägt. Sie wird abwechselnd verschiedenen Sektionen des Ensembles anvertraut, einmal den Violinen, einmal den Celli, und so werden hier singende und begleitende Rollen gespielt. Die besondere Atmosphäre, der Rhythmus und die Farben des Klangs bereiten auf das dritte Stück des Programms vor: „Ex Silentio“ von Vanni Moretto. Dieses Stück, das hier in italienischer Erstaufführung präsentiert wird und 2024 vom Opéra-Théâtre in Clermont-Ferrand beim Mailänder Komponisten in Auftrag gegeben wurde, stellt eine weitere Möglichkeit der Rollenverteilung im Ensemble vor, nämlich die der Form des Konzerts für Solisten und Orchester. Das Orchester eröffnet das Stück mit einer Landschaft von unklaren Konturen, aus der die Solovioline die Elemente entnimmt, um Form und Sinn zu gestalten. Auf der einen Seite die Welt, das „Außen“, auf der anderen Seite die individuelle Erfahrung, welche die äußeren Eindrücke in ihrem Inneren interpretiert, formt und so ihre ureigene Geschichte bestimmt. Im letzten Programmpunkt, dem Klavierkonzert „Jeunehomme“ von Wolfgang Amadeus Mozart, wird das Streichorchester um ein Element erweitert. In der Entwicklung dieser musikalischen Form, zu der Mozart einen enormen Beitrag leistete, stellt das „Jeunehomme“ einen entscheidenden Wendepunkt zwischen dem Stil der Salzburger und der Wiener Zeit dar. Der Solist tritt vom ersten Takt an in einen Dialog mit dem Orchester, der weit über die Gegenüberstellung von Solist und Orchester hinausgeht und die Ebenen des musikalischen Diskurses in einer Logik des kontinuierlichen Austauschs miteinander verwebt. Im Mittelpunkt steht eben dieser Dialog, reich an Ideen, Überraschungen, Abschweifungen und unterschiedlichen emotionalen Zuständen. Eine hierarchisch bewegliche Dynamik, zu der Solist und Orchester mit gleicher Kraft beitragen. Ensemble Conductus Veronica Egger – Konzertmeisterin Luca Buratto – Klavier Marcello Fera – Solovioline und Dirigent
  • Übernatürliche Reiche und magische Wesen in alten nordischen Traditionen Eine Reise ins Jenseits auf den Flügeln eines alten norwegischen Gedichts; bezaubernde Geister, die traditionelle schwedische Balladen und Legenden bevölkern: Die Musik von Brú lüftet den dünnen Schleier zwischen Realität und Mysterium und hinterlässt uns mit einer Frage... „Gibt es wirklich eine Grenze?“ Konzeption, Komposition und Bearbeitung von Krishna Nagaraja Programm: - Draumkvæde I: Der Rahmen der Vision (trad. Norwegisch / arr. K. Nagaraja) - Schwedische mittelalterliche Ballade: "Herr Olof" (trad. Schwedisch / arr. K. Nagaraja) - Intermezzo: "Polska efter Pelle Fors" (trad. Schwedisch / arr. K. Nagaraja) - Draumkvæde II: Gjallarbrú, die Brücke ins Jenseits und ihre wilden Wächter (trad. Norwegisch / arr. K. Nagaraja) - The Blue Goat set (trad. Schwedisch / arr. K. Nagaraja) - Schwedische mittelalterliche Ballade: "Lindormen" („Die Drachen-Schlange“) (trad. Schwedisch & A. Norudde / arr. K. Nagaraja) - Intermezzo: "GjallarBrú" (K. Nagaraja) - Draumkvæde III: Reise jenseits des Todes (trad. Norwegisch / arr. und improvisiert Brú) - Himlens polska (Polska des Paradieses) (trad. Schwedisch / arr. K. Nagaraja) - Dansen Ungdom (Tanz, junge Leute) (trad. Schwedisch / arr. K. Nagaraja) - Martins Begravning (Martin wird begraben) (trad. Schwedisch / arr. K. Nagaraja) - Intermezzo: "Näckens polska" („Die Polska des Näcken“) (trad. Schwedisch, Text A.A. Afzelius (1812) / arr. K. Nagaraja) - Draumkvæde IV: Der Tag des Jüngsten Gerichts (trad. Norwegisch / arr. K. Nagaraja) - Domedagslåtten (Der Tag des Jüngsten Gerichts) (trad. Norwegisch) - Schwedische mittelalterliche Ballade: "Näcken och Jungfrun" („Der Näcken und die Jungfrau“) (trad. Schwedisch und Norwegisch / arr. K. Nagaraja) - Draumkvæde V: Epilog (trad. Norwegisch / arr. K. Nagaraja) Brú - New Early Music: Nadia Kuprina – Gesang Davide Monti – Barockvioline Krishna Nagaraja – Barockviola, Hardanger-Fiedel Marco Testori – Barockcello Giangiacomo Pinardi – Arciliuto
  • Wer Lust auf gesellige Stimmung hat und diese gern mit traditioneller Live-Musik verbindet, ist bei den Tiroler Wirtshausabenden genau richtig. Schauen Sie vorbei, wenn fünf traditionsreiche Tiroler Gasthäuser abwechselnd ihre holzgetäfelten Stuben öffnen und Jung und Alt sich trifft, um in gemütlicher Abendrunde zu essen, zu plaudern und - warum nicht - zu singen.

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